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Big Balls begeistern trotz abruptem Gewitterende

Alles andere als abgesoffen

Passender hätte der letzte Song nicht ausgewählt werden können: Thunderstruck dröhnte aus den riesigen Boxen, über dem Mehrgenerationenpark zuckten passenderweise die Blitze, Donner und Regen brach über die vielen hundert tanzenden, mitsingenden und Luftgitarre spielenden Gäste des Big Balls-Konzert herein.

Passender hätte der letzte Song nicht ausgewählt werden können: Thunderstruck dröhnte aus den riesigen Boxen, über dem Mehrgenerationenpark zuckten passenderweise die Blitze, Donner und Regen brach über die vielen hundert tanzenden, mitsingenden und Luftgitarre spielenden Gäste des Big Balls-Konzert herein.

Der Beginn des Konzerts wurde extra 30 Minuten nach vorne geschoben.

Aber ganz so schön war die Situation dann doch nicht. Mitten im Konzert steckten Bürgermeister Siegfried Lux, Feuerwehrleiter Marcel Breitenfeld und Mitarbeitende des Ordnungsamtes die Köpfe zusammen, warfen immer wieder einen skeptischen Blick erst auf das Regenradar, dann in den Himmel und entschieden dann: Noch zwei Stücke, dann muss das Konzert vorsorglich früher beendet werden. Erst ernteten die Entscheider ungläubige Blicke, aber als der tiefschwarze Himmel seine Schleusen öffnete, war schnell klar: Sicherheit geht vor. In Voraussicht wurde der Start des Big-Balls-Konzerts extra 30 Minuten nach vorne verlegt.

Big Balls-Sänger Chicken besprach sich kurz mit seinen Bandkollegen, stellte kurzerhand die Setlist um, damit die Rockfans wenigstens noch die absoluten AC/DC-Klassiker hören und feiern konnten. „Highway to hell“, „You shook me all night long“ und zu guter Letzt „Thunderstruck“, frei übersetzt: „Vom Blitz getroffen“, ließen noch einmal die Bühne beben, ehe ein Starkregen einsetze, der aus dem Mehrgenerationenpark einen großen Teich werden ließ.

Der echte Big Balls-Fan aber ärgerte sich nicht, sondern trank in Ruhe aus, spendet noch einmal einen letzten Applaus, wischte sich die langen, klitschnassen Haare nach hinten und wusste: Es war ein großartiger Abend. „Es ist einfach alternativlos“, sagte Siegfried Lux zum abrupten Ende. Auch alle Hardrockfans nickten zustimmend und bahnten sich einen Weg durch die Wassermassen in Richtung Auto – in Gedanken schon bei einer Fortsetzung 2026, bei der das Wetter dann hoffentlich die Liedtexte nicht allzu ernst nimmt und sich wieder von seiner sonnigen Seite zeigt.

Klitschnasse Haare und T-Shirt? Können einen echten Fan nicht wirklich beeindrucken

07/2025

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