An seine Kindheit erinnert sich Robin Tough sehr gerne zurück – was auch daran liegt, dass er einen Großteil davon bei den Pfadfindern verbracht hat. Allerdings nicht bei einer deutschen, sondern einer britischen Vereinigung, „weil ich halber Engländer bin und meine Eltern wollten, dass ich mein Englisch aufpoliere“, so der heute 36-Jährige. Jetzt, viele Jahre später, zieht er wieder die Kluft an, die aus dem beigefarbenen Hemd mit den vielen Abzeichen und dem gestreiften Halstuch besteht. „Vorne drauf ist immer noch die britische Fahne – aber das ändert sich bald“, erzählt der Mann, der seit zwei Jahren mit seiner Familie in Kirchlengern wohnt und nun hier die erste Pfadfindergruppe ins Leben gerufen hat. „Als mein Sohn zur Welt kam, war mir klar, dass ich ihm das, was ich als Kind erlebt habe, auch ermöglichen möchte“, erzählt Robin Tough und musste nicht lange nach Mitstreitern suchen. Sein Vater, der fast 20 Jahre als Leiter in verschiedenen Pfadfindergruppen aktiv gewesen ist, war von der Idee sofort überzeugt und auch zwei weitere Weggefährten waren schnell als neue Leiter gefunden. Auch die ersten Kinder, die sich für das Projekt interessierten, ließen nicht lange auf sich warten. „Bei unserer Gründungsveranstaltung waren wir bereits sieben Jungen und Mädchen. Acht weitere könnten wir im ersten Schritt noch aufnehmen“, sagt Robin Tough.
An seine Kindheit erinnert sich Robin Tough sehr gerne zurück – was auch daran liegt, dass er einen Großteil davon bei den Pfadfindern verbracht hat. Allerdings nicht bei einer deutschen, sondern einer britischen Vereinigung, „weil ich halber Engländer bin und meine Eltern wollten, dass ich mein Englisch aufpoliere“, so der heute 36-Jährige. Jetzt, viele Jahre später, zieht er wieder die Kluft an, die aus dem beigefarbenen Hemd mit den vielen Abzeichen und dem gestreiften Halstuch besteht. „Vorne drauf ist immer noch die britische Fahne – aber das ändert sich bald“, erzählt der Mann, der seit zwei Jahren mit seiner Familie in Kirchlengern wohnt und nun hier die erste Pfadfindergruppe ins Leben gerufen hat. „Als mein Sohn zur Welt kam, war mir klar, dass ich ihm das, was ich als Kind erlebt habe, auch ermöglichen möchte“, erzählt Robin Tough und musste nicht lange nach Mitstreitern suchen. Sein Vater, der fast 20 Jahre als Leiter in verschiedenen Pfadfindergruppen aktiv gewesen ist, war von der Idee sofort überzeugt und auch zwei weitere Weggefährten waren schnell als neue Leiter gefunden. Auch die ersten Kinder, die sich für das Projekt interessierten, ließen nicht lange auf sich warten. „Bei unserer Gründungsveranstaltung waren wir bereits sieben Jungen und Mädchen. Acht weitere könnten wir im ersten Schritt noch aufnehmen“, sagt Robin Tough.
Allzeit gut vorbereitet lautet auch eine Devise der Pfandfinder. Kompass, Trillerpfeife und Multifunktionsarmband helfen hier weiter.
Die Kirchengemeinde war schnell von der Idee begeistert und stellt jeden zweiten Mittwoch im Monat das Gemeindehaus als Treffpunkt zur Verfügung und so können die Kinder nun lernen, wie sie Unterstände selbst bauen, mit Steinen Feuer entzünden und zwei Schnüre mit Knoten so fest wie nur möglich miteinander verbinden. „Am Ende geht es aber vor allem um die innere Einstellung. Wenn man ein paar Jahre dabei ist, dann macht es in einem Klick, dann merkt man, wie man sich verändert, was das Pfadfindersein mit einem macht“, sagt der 36-Jährige und kann nur Positives berichten. Hilfsbereit und weltoffen sei er geworden, selbstbewusst und freundlich. „Man schwört relativ früh den bekannten Eid ‚anderen Menschen zu helfen‘, aus dem sich im Volksmunde ergeben hat, dass wir jeden Tag eine gute Tat möglich machen. Anfangs, als Kind, weiß man natürlich meist nicht, was dieser Eid, dieses Versprechen sich selbst gegenüber eigentlich bedeutet. Aber man wächst da rein und merkt immer mehr, wie viel Wichtiges darin steckt“, erzählt Robin Tough aus seiner Jugendzeit. Natürlich spielte sich in seiner Jugendzeit bei den Pfadfindern der Großteil in Englisch ab – und genauso natürlich ist bei den neuen Pfadfindern in Kirchlengern alles in deutscher Sprache. „Grundsätzlich sind wir aber sehr international aufgestellt, sind wir offen für alle Kulturen. Nicht ohne Grund sind wir die größte Kinder- und Jugendbewegung der Welt.“
In seiner Kindheit gab es nicht nur die turnusmäßigen Treffen vor Ort, sondern jeweils zwei Camps. Ein nationales im Umkreis von Herford und das internationale „Intercamp“, welches in Deutschland oder einem der Nachbarländer jährlich stattfindet. „Für den Start planen wir hier in Kirchlengern erst einmal eins im Sommer am Gemeindehaus“, haben sich Robin und seine Leiterkollegen vorgenommen. Auch da gilt, was für alle Pfadfinder gilt: Sei auf alles vorbereitet. Schlechtes Wetter? Ist kein Problem. Kein Feuerzeug, kein Streichholz? Keine Gründe, um kein Feuer zu entzünden. „Wer kann heute noch einen klassischen Kompass bedienen? Bei uns lernt man das – und dadurch und ganz nebenbei noch viele andere Dinge, die mit der Natur und mit dir mittendrin zu tun haben“, so Robin Tough. Der freut sich über jeden, der in den kommenden Wochen noch zur Gruppe „Scouting Kirchlengern“ hinzustoßen wird. „Im März sind wir am 13. und 27.03.2024 ab 17:30 Uhr am Gemeindehaus direkt an der Kirche in Kirchlengern.
Wer Lust hat, uns kennenzulernen, direkt mitzumachen, ist herzlich willkommen“, so der Initiator. Aktuell existiert die sogenannte „Wölflinge“-Gruppe, die sich an Kinder von 7 bis 10 Jahren richtet. Später könnte auch eine Jungpfadfindergruppe entstehen, ist irgendwann auch denkbar, dass „ausgewachsene“ Pfadfinder in Kirchlengern als Gruppe vereinigt sind. „Pfadfinder ist man nicht mal eben so und auch nicht für kurz. Irgendwann merkt man, dass das etwas für immer ist“, sagt Robin Tough und weiß auch: Das beste Beispiel dafür ist er selbst.
Wer vorab Kontakt zu „Scouting Kirchlengern“ aufnehmen möchte, kann dies unter scoutingkirchlengern@gmail.com tun.
An seine Kindheit erinnert sich Robin Tough sehr gerne zurück – was auch daran liegt, dass er einen Großteil davon bei den Pfadfindern…
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