Detail

RD Transporte ist bundesweit mit Spezialfahrzeugen unterwegs

Der Spezialist für schwere Lasten

Das Leben dreht manchmal merkwürdige Extraschleifen. Und manches Mal kommt es auch mit echten Überraschungen um die Ecke, die nun wirklich nicht zu erwarten sind. Eine solche Überraschung erlebt Rocco Daniel Jendroska 2015, als er als junger Nutzfahrzeugmechaniker für einen Freund einen LKW in der Nähe von Osnabrück begutachten sollte. Sein Urteil fiel vernichtend aus, der Verkäufer war aber nicht sauer, sondern machte ein denkwürdiges Angebot: Was, wenn er diesen LKW einfach mitnehmen, ihn auf Vordermann bringen und damit ein eigenes Unternehmen starten würde? Er schrieb noch die Kontaktdaten potentieller Kunden auf, gab KFZ-Brief und -Schein gleich mit und wollte von einem Kaufpreis nichts wissen – der würde sich schon später irgendwann finden.

Das Leben dreht manchmal merkwürdige Extraschleifen. Und manches Mal kommt es auch mit echten Überraschungen um die Ecke, die nun wirklich nicht zu erwarten sind. Eine solche Überraschung erlebt Rocco Daniel Jendroska 2015, als er als junger Nutzfahrzeugmechaniker für einen Freund einen LKW in der Nähe von Osnabrück begutachten sollte. Sein Urteil fiel vernichtend aus, der Verkäufer war aber nicht sauer, sondern machte ein denkwürdiges Angebot: Was, wenn er diesen LKW einfach mitnehmen, ihn auf Vordermann bringen und damit ein eigenes Unternehmen starten würde? Er schrieb noch die Kontaktdaten potentieller Kunden auf, gab KFZ-Brief und -Schein gleich mit und wollte von einem Kaufpreis nichts wissen – der würde sich schon später irgendwann finden.

Selbst heute, elf Jahre später, muss sich Rocco Daniel Jendroska noch an der Stirn kratzen, wenn er sich zurückerinnert. Das war der Start von allem. Sagt er dann. Und von allem, das meint die Firma RD Transporte im IKO in Kirchlengern, die heute elf Mitarbeiter umfasst und sich um die Transporte kümmert, bei denen andere mangels Spezialfahrzeugen dankend ablehnen müssen. Mehrere Monate lang schraubt und lackierte, schweißte und feilte der heute 33-Jährige an LKW Nummer eins, ehe er sich endlich der Liste widmen konnte. Erst hagelte es nur Absagen, aber dann kam Auftrag Nummer eins, sprach sich herum, dass Rocco Daniel nicht nur von A nach B transportiere, sondern mit beim Auf- und Abladen half, hilfsbereit war, Zeitpläne einhielt.

Irgendwie bin ich, sind wir dann durchgestartet. Sagt der Unternehmer und lässt dabei sein Handy nicht aus dem Blick. Sein Mitarbeiter, der normalerweise für die Notfälle zuständig ist, hat die Nacht über durchgearbeitet und sich gerade schlafen gelegt, also liegt das Notfallhandy nun beim Chef. Ein Anruf, und der gelbe XXL-Abschlepper wird angeworfen, der liegengebliebene Lastwagen abschleppen, die Böschung heruntergerutschte Zugmaschinen bergen, umgefallene Kranwagen wieder aufrichten kann. Drei der vier Achsen sind angetrieben von einem Motor, der über mehr als 500 Pferdestärken, vor allem aber über noch deutlich mehr Drehmoment verfügt.

Neben dem gelben Truck stehen die anderen Fahrzeuge in Rot, individuell umgebaut, um Baumaschinen in Steinbrüchen umzusetzen, große Brecheranlagen oder Kettenbagger von A nach B zu bringen. Wer in der Region als Bauunternehmer seine Baumaschinen zum Bauplatz und wieder zurück bringen muss, der meldet sich bei RD Transporte. Zugmaschine und Auflieger haben dann schon mal satte Überlänge, bis zu fünf Begleitfahrzeuge sichern den Weg, bauen schnell mal Verkehrszeichen auf und wieder ab, damit die Kolonne sicher und ohne Schäden anzurichten ans Ziel kommt.

Dabei sind die Auftragsbücher von Rocco Daniel Jendroschka gut gefüllt, setzen Polizei und örtliche Werkstätten, Bauunternehmen im In- und benachbarten Ausland und sogar Bergbauunternehmen aus der Eifel auf RD Transporte. Das Unternehmen kann mit seinen Spezialaufliegern bis zu 131 Tonnen Gesamtgewicht transportieren, schreckt vor Überbreite und -länge nicht zurück und wird vor allem dann angefragt, wenn der Standard verlassen wird.

Heute bleibt das Notfallhandy still – dachten wir. Aber dann doch der Anruf: Ein LKW hat sich unter einer Unterführung in Herford festgefahren, also gelbe Warnjacke anziehen, in die Zugmaschine schwingen, Motor anlassen und auf zum Einsatzort. Bis zu 110 Liter Diesel gönnt sich das Fahrzeug dabei – auf 100 Kilometern. „Bei den heutigen Spritpreisen kann ich nur versuchen, die Mehrkosten direkt durchzureichen“, sagt Rocco Daniel Jendroska und weiß gleichzeitig, wie schwer das ist. Dabei sind die Dieselkosten meist die kleinsten Posten auf der Rechnung, sind es vor allem die vielen Stunden, die ins Geld gehen, ehe ein LKW wieder auf den Achsen steht, fahr- oder zumindest abschleppbereit ist. Geht es für ihn dann in die Werkstatt, wird auch bei RD Transporte immer wieder an den Fahrzeugen nach- und verbessert. „Zum Schrauben komme ich heute leider nicht mehr – das übernehmen meine Werkstattkollegen. Aber LKW fahre ich immer noch für mein Leben gern“, sagt Rocco Daniel Jendroska, der mit dem Gönner von damals heute ein Verhältnis pflegt, das er als väterlich bezeichnet. Hätte er damals nicht an mich geglaubt, mich so unterstützt, wäre ich lange nicht da, wo ich heute bin.

05/2026

Dieser Artikel erschien in:

Artikel aus dieser Ausgabe

Die Agentur hinter
          den Beiträgen
Zurück
Jetzt zu HOCH5 wechseln!
Du suchst etwas Neues? Möchtest die Werbeagentur wechseln? Dein Projektvorhaben mit uns besprechen? Werbung, die wirkt?

Na dann los. Wir freuen uns.

Auf deine Anfrage. Auf dich.


Und melden uns. Direkt.

Schneller, als du erwartest.
Versprochen.

Jetzt wechseln

Kleine Pause gefällig?
Am besten mit einem klitzekleinen Tipp:
Wir von HOCH5, die wir das hier machen, machen noch viel mehr.
Mehr Content, mehr Werbung, mehr Print und Web.
Neugierig? Dann hier entlang, zur Website unserer Werbeagentur.
Und ansonsten:
Viel Freude beim Weiterlesen!

HOCH5HOCH5HOCH5HOCH5