„Das, was hier entstanden ist, kann sich wirklich sehen lassen“, sagte Rüdiger Meier, als er die neue Pumptrack-Anlage in Klosterbauerschaft eröffnet. Befahren wurde die Strecke schon länger, „haben doch erste Kinder schnell Lücken im Bauzaun entdeckt und erste Runden gedreht“; so der Bürgermeister. Nach der Freigabe nun also die offizielle Eröffnung – und die hatte es in sich.
„Das, was hier entstanden ist, kann sich wirklich sehen lassen“, sagte Rüdiger Meier, als er die neue Pumptrack-Anlage in Klosterbauerschaft eröffnet. Befahren wurde die Strecke schon länger, „haben doch erste Kinder schnell Lücken im Bauzaun entdeckt und erste Runden gedreht“; so der Bürgermeister. Nach der Freigabe nun also die offizielle Eröffnung – und die hatte es in sich.
Mit Marc Diekmann, Max Bijak und Justus Imhorst kamen echte Pumptrackprofis auf die Anlage, die schon in den vergangenen Wochen Fahrer aus ganz Ostwestfalen angelockt hatte. Welche Höchstleistungen sie ermöglicht, zeigten Max Bijak und Justus Imhorst, die die vielen Besucher im wahrsten Sinne des Wortes kopfstehen ließen, als sie ihre Backflips zeigten. Marc Diekmann musste verletzungsbedingt passen, schrieb aber dafür umso mehr Autogramme auf T-Shirts, Helme und Fahrradrahmen.
„Als die Idee geboren wurde, hier eine Pumptrack-Anlage entstehen zu lassen, war ich zugegebenerweise erst einmal skeptisch“, sagte Rüdiger Meier, ehe sich seine Meinung sehr schnell änderte. Erste Ortstermine an anderen Anlagen, Anfragen jüngster BMX-Fahrer aus der Gemeinde und eine intensive Beschäftigung mit der Thematik haben „mir schnell gezeigt, dass die Idee wohl doch richtig gut ist“, wusste Rüdiger Meier spätestens, als die ersten Fahrer schon auf der Bahn standen, als der Apshalt gerade getrocknet war. Etwa 300 Tonnen davon wurden bewegt, um einen Parcours zu schaffen, der auf einer Fläche von 1.700 Quadratmetern Fahrspaß bietet. Mit einer Länge von 55 Metern und einer Breite von 31 Metern ist das Gelände so konzipiert, dass es für alle Leistungsstufen geeignet ist – vom Kleinkind auf dem Laufrad bis hin zum Profi-Biker. „Rundum ein toller Treffpunkt nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für die ganze Familie“, so der Bürgermeister.
Für ein vielfältiges Programm sorgten die lokalen Vereine und Institutionen, die nicht nur Getränke und Imbiss bereit hielten. Das Jugendzentrum Area 34 bot Graffiti-Workshops und eine Kletter-Aktion in direkter Nachbarschaft zur Pumptrack-Anlage an. Der Kreissportbund betreute einen Laufradparcours für die jüngsten Besucher, der TV Häver verschönerte die Gäste mit Tattoo und Schminke, der VfL Klosterbauerschaft und die Kita- Zwerge Klosterbauerschaft sorgten mit Bratwurst, Pommes und Waffeln sowie Kaltgetränken für Verpflegung.
Längst ist die nun auch offiziell eröffnete Pumptrack-Anlage Dauerthema in den Social Media-Kanälen, die sich mit dieser Sportart beschäftigen. Wer selbst einmal schauen – oder direkt losfahren – möchte, erreicht sie über den Parkpkatz des Sportplatzes Klosterbauerschaft, Heenfeld 55.
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