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Der Wunderwald in Rödinghausen: Ein Märchen-Wanderweg mit Herausforderungen

Wundersames im Wunderwald

Es ist nicht übertrieben, von einer Sehenswürdigkeit in Rödinghausen zu sprechen: Der Wunderwald ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Die Idee hinter einem Märchen-Wanderweg durch das Wiehengebirge ist in der Zeit des Corona-Lockdowns entstanden. Der Rödinghauser Heimatverein möchte für Familien Abwechslung schaffen. Daraus ist mittlerweile ein dauerhaftes Projekt geworden. „Wir gehen jetzt ins vierte Jahr“, so Jessica Mey. Spaziergängerinnen und Spaziergänger können dem Märchen „Wanda braucht ein Wunder“ folgen. Wenn denn alle Märchenfiguren, Fabelwesen, Infotafeln und Co. an Ort und Stelle wären. Andauernder Vandalismus bereitet den Engagierten Kopfschmerzen.

Bärbel Schneider (l.) und Jessica Mey zeigen abgebrochene Infotafeln

Der Märchen-Wanderweg geht nun ins vierte Jahr. Die Engagierten brauchen Unterstützung, denn es gibt Rückschläge in Form von Vandalismus.

Es ist nicht übertrieben, von einer Sehenswürdigkeit in Rödinghausen zu sprechen: Der Wunderwald ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Die Idee hinter einem Märchen-Wanderweg durch das Wiehengebirge ist in der Zeit des Corona-Lockdowns entstanden. Der Rödinghauser Heimatverein möchte für Familien Abwechslung schaffen. Daraus ist mittlerweile ein dauerhaftes Projekt geworden. „Wir gehen jetzt ins vierte Jahr“, so Jessica Mey. Spaziergängerinnen und Spaziergänger können dem Märchen „Wanda braucht ein Wunder“ folgen. Wenn denn alle Märchenfiguren, Fabelwesen, Infotafeln und Co. an Ort und Stelle wären. Andauernder Vandalismus bereitet den Engagierten Kopfschmerzen.

Exemplarisch zeigen Jessica Mey und Bärbel Schneider dutzende von Hinweisschildern, die im Kofferraum ihres Autos liegen. Eigentlich sollte auf ihnen das Märchen weitergelesen werden, eigentlich sollten sie den Weg durch den Wunderwald anzeigen. Doch die Infotafeln wurden von Unbekannten abgerissen und in den Wald geworfen. Die beiden haben die Tafeln dann eingesammelt. „Es ist einfach frustrierend, wenn die ganze Arbeit, die wir in das Projekt stecken, mit Füßen getreten wird. Wahrscheinlich, weil jemand Langeweile hat“, ärgern sich Jessica Mey und Bärbel Schneider. „Im vergangenen Jahr war die Zerstörung besonders schlimm.“ Mal sind es kleine Märchenfiguren, die geklaut werden, dann wieder Stationen, die mutwillig zerstört werden, mal Tontöpfe, die kaputtgeworfen wurden. „Selbst eine Solarlichterkette, die fest angeschraubt war, ist mitgenommen worden“, sagt Bärbel Schneider. Die Kapazitäten der Ehrenamtlichen sind langsam erschöpft. „Darum hat der Wunderwald bis in den März eine Pause eingelegt“, so Jessica Mey.

Auch von diesem Schild blieben am Ende nur die beiden Befestigungsschrauben

Wie geht es nun weiter? Im Frühjahr werden sie eine Bestandsaufnahme machen. Und dann schauen, in welcher Form der Wunderwald weiter bestehen kann. Mitstreiter, die bei den Arbeiten unterstützen, werden dringend gesucht. „Leute, die mit anpacken“, sagt Jessica Mey. Denn die Aufarbeitung werde wohl viel Zeit kosten. Unterstützung würde auch im kleinen Rahmen helfen: wie beispielsweise beim Bemalen von Holz-Schmetterlingen oder dem Produzieren von Steinen für die Station „Steinhörnchen“. „Eine Kita-Gruppe könnte beispielsweise beim Bemalen helfen.“ Wer mithelfen möchte, kann sich gerne per E-Mail an jessica@show-tanzen.de melden.

Für Jessica Mey, Bärbel Schneider und Co. steht fest: Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit, das sie noch nicht aufgeben wollen. Denn es gibt genauso Erfreuliches. Mit den Holzfiguren „der weise Waldschrat“, dem „Steinhörnchen“ sowie dem „Gnom“ sind ja im vergangenen Jahr gerade erst neue Bewohner in den Märchenwald eingezogen.

04/2024

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