Am 18. Juli 2025 meldete der Imker Matthias Hentzschel zugleich Inhaber des gleichnamigen Obsthofes in Rödinghausen die Sichtung der Asiatische Hornisse mitten in seinen Obstfeldern. Trotz eingeleiteter intensiver Suche konnte das Nest nicht gefunden werden. Im Herbst wurde es dann an der Straße zum Nonnenstein oberhalb des Friedhofs gesichtet – nicht weit weg von der erstmaligen Sichtung. Das sogenannte Sekundärnest ist trotz der Größe (bis zu 100 cm hoch, und 80 cm breit) meist nur schwierig zu entdecken, da es überwiegend hoch in Bäumen gebaut wird. Durch die dichten Blätter in der Baumkrone ist es vom Boden kaum zu sehen. Es wird im Sommer durch die Insekten gebaut, in dem dann mehrere tausend Hornissen leben.
Am 18. Juli 2025 meldete der Imker Matthias Hentzschel zugleich Inhaber des gleichnamigen Obsthofes in Rödinghausen die Sichtung der Asiatische Hornisse mitten in seinen Obstfeldern.
Trotz eingeleiteter intensiver Suche konnte das Nest nicht gefunden werden. Im Herbst wurde es dann an der Straße zum Nonnenstein oberhalb des Friedhofs gesichtet – nicht weit weg von der erstmaligen Sichtung. Das sogenannte Sekundärnest ist trotz der Größe (bis zu 100 cm hoch, und 80 cm breit) meist nur schwierig zu entdecken, da es überwiegend hoch in Bäumen gebaut wird. Durch die dichten Blätter in der Baumkrone ist es vom Boden kaum zu sehen. Es wird im Sommer durch die Insekten gebaut, in dem dann mehrere tausend Hornissen leben.
Die Asiatische Hornisse baut im Jahr aber zwei verschiedene Nester. Im Frühjahr entsteht das sogenannte Primärnest. Es ist klein und eher kugelig (etwa Tennisball- bis Handballgröße). Zu finden ist es häufig in Schuppen, Carports, Dachvorsprüngen, Gartenhäusern oder bodennah in Sträuchern und Hecken.
Wird dieses Primärnest früh entdeckt, kann sich das Volk nicht weiterentwickeln.
In diesem Jahr werden in Rödinghausen und Umgebung weitere Nester entstehen und so sich die Asiatische Hornisse weiter in unserer Region ausbreiten. Dies gilt es zu vermeiden.
Der Imkerverein Bieren bittet daher die Bevölkerung in Rödinghausen um Mithilfe, die sogenannten Primärnester in unserer Gemeinde zu finden. Diese invasive Art breitet sich seit Jahren in Deutschland zunehmend aus und stellt eine Gefahr für unsere heimischen Bienen, andere Insekten und die Biodiversität dar.
Neben einer Postwurfsendung – mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde – fand am 18. April ein Informationsstand beim Obsthof Hentzschel statt. Hier hatten Interessierte die Möglichkeit das gefundene Sekundärnest aus nächster Nähe anzuschauen. Vor Ort erhielten die Interessierte wichtige Informationen rund um die Asiatische Hornisse und konnten sich direkt mit Experten austauschen. Rund 60 interessierte Personen nahmen daran teil und es konnten viele Fragen beantwortet werden.
So ging es darum, was zu tun ist, wenn eine verdächtige Hornisse oder ein Nest entdeckt wird:
Einzelne Hornissen – auch die Asiatische Hornisse – greifen Menschen nur selten an, solange sie nicht gestört werden oder ihr Nest bedroht wird. Bitte versuchen Sie daher nicht selbst, Nester zu entfernen, und halten Sie unbedingt Abstand zum Nest!
Hornissen-Telefon: 0157 / 319 485 38
Hintergrund-Information zur Hornisse:
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) unterscheidet sich von unserer heimischen Hornisse (Vespa crabro) durch folgende Merkmale:
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