Jüngst fand das Kultur-Café der Schulen statt, gestaltet von den beiden Grundschulen und der Gesamtschule. Unter dem Leitgedanken „Vielfalt (er) leben“ präsentierten die Schülerinnen und Schüler ein breitgefächertes Programm aus Musik, Theater, Tanz und künstlerischen Beiträgen.
Jüngst fand das Kultur-Café der Schulen statt, gestaltet von den beiden Grundschulen und der Gesamtschule. Unter dem Leitgedanken „Vielfalt (er) leben“ präsentierten die Schülerinnen und Schüler ein breitgefächertes Programm aus Musik, Theater, Tanz und künstlerischen Beiträgen.
Musikalisch wurde der Nachmittag unter anderem durch die Schulband der Gesamtschule geprägt, die mehrere bekannte Stücke interpretierte. Den Auftakt machte sie mit „Heal the World“ von Michael Jackson: ein bewusster Einstieg, der die Grundidee des Nachmittags musikalisch unterstrich. Es folgten weitere Beiträge der Band, unter anderem „Clocks“ von Coldplay und „Wonderwall“ von Oasis. Ergänzt wurde dies durch solistische Beiträge wie die Aufführung der „Mondscheinsonate“ von Beethoven.
Tänzerische und sportliche Darbietungen der Grundschülerinnen und Grundschüler waren ebenfalls Teil des Programms. Sie zeigten mit Tanzaufführungen wie „Wir tanzen um die Welt“, wie unterschiedlich Kulturen sein können und wie verbindend zugleich Bewegung und Rhythmus wirken. Szenische Beiträge ergänzten das Programm, darunter Theaterstücke und literarische Vorträge. Inhaltlich griffen mehrere Programmpunkte Themen wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und gesellschaftliche Vielfalt auf.
Ein weiterer Bestandteil war die Präsentation eines Schüleraustauschs mit einer Schule in Istanbul. Hier wurden Eindrücke und Erfahrungen der Teilnehmenden vorgestellt und ein Einblick in internationale Bildungsbeziehungen gegeben.
Neben den Bühnenbeiträgen wurden auch kreative Projekte vorgestellt, beispielsweise ein Kunstprojekt zu afrikanischen Frauenfrisuren. Das Gedicht „Fünfter sein“ von Ernst Jandl, wurde vorgetragen von einem Kurs der Jahrgangsstufe 8 und setzte einen nachdenklichen Akzent. Es thematisierte Ausgrenzung und Zugehörigkeit, Themen, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm zogen.
Neben Musik und Literatur überzeugten vor allem die Theaterstücke. Ob der „Oster-Talk“ oder das Stück „Die Brücke – Best of us“: Hier wurde deutlich, wie junge Menschen sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Besonders das Thema Zusammenhalt stand im Fokus – dargestellt durch Szenen, die Brücken zwischen Menschen symbolisierten.
Das Kultur-Café war ein lebendiges Beispiel dafür, wie Bildung, Kreativität und Gemeinschaft ineinandergreifen können. Die Schülerinnen und Schüler zeigten eindrucksvoll, dass Offenheit, Respekt und Zusammenhalt nicht nur vermittelt, sondern aktiv gelebt werden können. Ein Nachmittag, der nicht nur unterhielt, sondern auch zum Nachdenken anregte und genau damit seinem Motto vollkommen gerecht wurde: Vielfalt (er)leben.
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