Wer den Notruf wählt, erwartet vor allem eins: professionelle und schnelle Hilfe. Aber wer hilft im Fall der Fälle konkret in der Gemeinde Hiddenhausen? „Viele Menschen wissen, glaube ich, gar nicht, dass wir hier in Hiddenhausen allein eine Freiwillige Feuerwehr haben. Die Feuerwehrleute lassen bei der Arbeit oder in der Freizeit alles stehen und liegen und fahren zunächst ins Feuerwehrgerätehaus und von dort zum Einsatzort“, sagt Mario Daume, Leiter der Feuerwehr. Berufsoder Freiwillige Feuerwehr – macht das einen Unterschied? „In der Qualität der Hilfe, die wir leisten, sicherlich nicht. Wir sind sehr gut und lange ausgebildet, wir verfügen über sehr viel Erfahrung und sind vor allem im Fahrzeugbereich sehr gut ausgerüstet“, ist sich der 43-jährige Daume sicher. Und doch gibt es erhebliche Unterschiede zur Arbeit der hauptamtlichen Kräfte, die zum Beispiel in Bünde oder Herford tätig sind. „Bei uns basiert das gesamte Konstrukt auf dem Gedanken des Ehrenamtes“, erklärt Torge Brüning, Löschzugführer Schweicheln.
Wer den Notruf wählt, erwartet vor allem eins: professionelle und schnelle Hilfe. Aber wer hilft im Fall der Fälle konkret in der Gemeinde Hiddenhausen? „Viele Menschen wissen, glaube ich, gar nicht, dass wir hier in Hiddenhausen allein eine Freiwillige Feuerwehr haben. Die Feuerwehrleute lassen bei der Arbeit oder in der Freizeit alles stehen und liegen und fahren zunächst ins Feuerwehrgerätehaus und von dort zum Einsatzort“, sagt Mario Daume, Leiter der Feuerwehr. Berufsoder Freiwillige Feuerwehr – macht das einen Unterschied? „In der Qualität der Hilfe, die wir leisten, sicherlich nicht. Wir sind sehr gut und lange ausgebildet, wir verfügen über sehr viel Erfahrung und sind vor allem im Fahrzeugbereich sehr gut ausgerüstet“, ist sich der 43-jährige Daume sicher. Und doch gibt es erhebliche Unterschiede zur Arbeit der hauptamtlichen Kräfte, die zum Beispiel in Bünde oder Herford tätig sind. „Bei uns basiert das gesamte Konstrukt auf dem Gedanken des Ehrenamtes“, erklärt Torge Brüning, Löschzugführer Schweicheln.
„Wenn bei uns der Melder piept, wenn Alarm ausgelöst wird, dann wissen wir nicht, wer oder wie viele zum Gerätehaus eilen“, sagt Mario Daume und weiß doch: Es kommen genug Kameradinnen und Kameraden. Die geben im Betrieb kurz noch Bescheid und dann geht es zu einem der beiden Gerätehäuser in der Gemeinde. Das eine befindet sich als Neubau in Schweicheln, das andere in direkter Nachbarschaft zur Kreisleitstelle in Eilshausen. „Da kann es schon mal zu Verwechslungen in der Bevölkerung kommen, zumal an der Kreisfeuerwehrzentrale auch Fahrzeuge stationiert sind und nicht für jeden ersichtlich ist, wo die Unterschiede liegen“, so Tobias Schwarz, stellvertretender Leiter des Löschzuges Eilshausen. Am Ende ist es aber ganz einfach: Die Autos des Kreises sind Spezialfahrzeuge, die überall im Kreisgebiet angefragt werden können und zum Einsatz kommen. Ein paar Häuser weiter sind die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Hiddenhausen in einem Gebäude untergebracht, „das altersbedingt nicht mehr zeitgemäß ist“, so Mario Daume. Glücklicherweise ist die Anzahl der aktiven Kameradinnen und Kameraden stetig gestiegen. Gleichzeitig haben die Dimensionen der Fahrzeuge stark zugenommen, sodass es nicht mehr gefahrlos möglich ist, die Spinde mit der Einsatzkleidung zu erreichen.
„Acht Minuten können für uns sehr kurz, für den Geschädigten sehr lang sein."
Im Einsatzfall ist all das aber zweitrangig. Da geht es darum, dass möglichst schnell die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeuges komplett ist, mit Blaulicht und Martinshorn losgefahren werden kann. Acht Minuten sind die Vorgabe, die bei Bränden mit Personengefährdung zwischen Alarmierung und Eintreffen am Einsatzort verstreichen dürfen. „Für die Menschen vor Ort mag sich das wie eine Ewigkeit anfühlen. Wer aber bedenkt, wie lang der Weg sein kann und was in dieser kurzen Zeitspanne alles erledigt werden muss, der versteht, dass wir hier von sehr sportlichen Zeitvorgaben sprechen“, sagt Mario Daume.
Vor Ort erwartet die insgesamt 126 Aktiven, die es in der Gemeinde gibt, nur selten Flammen und Rauch. „Die Einsatzgebiete der Feuerwehr sind heute viel breiter gefächert als nur Brände zu löschen“, erklärt Torge Brüning. Mal muss eine Tür geöffnet werden, weil dahinter eine leb- oder hilflose Person vermutet wird, dann benötigen die Kollegen des Rettungsdienstes im wahrsten Sinne des Wortes tatkräftige Mithilfe, um beim Patiententransport mit anzupacken. Immer geht es ums Bergen, Löschen, Retten und Schützen.
Und wegen Letzterem stehen die Brandbekämpfer auch auf Großveranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt am Gut Bustedt, um im Falle des Falles sofort eingreifen, helfen zu können.
Hinzu kommen die vielen Übungsabende, bei denen Handgriffe immer und immer wieder geübt werden, bei denen theoretisches Wissen vertieft, Neues mitgeteilt wird. „Fertig ist man als Feuerwehrmann nie“, sagt Tobias Schwarz und schließt damit natürlich auch die weiblichen Kräfte ein, die zahlenmäßig immer mehr zunehmen. „Besonders in unseren beiden Jugendfeuerwehren sieht man, dass Feuerwehr längst keine männliche Domäne mehr ist“, erklärt dann auch Torge Brüning – fast sei schon ein 50-zu-50-Verhältnis beim Nachwuchs erreicht. Der ist die wichtigste Basis für die Beantwortung der Frage, wie die Feuerwehr in Hiddenhausen für die Zukunft gerüstet ist. „Mit der Entwicklung in unseren beiden Jugendfeuerwehren sind wir sehr zufrieden. Jetzt sind wir aktuell dran, noch eine Kinderfeuerwehr zu gründen, um auch den Jüngsten die Faszination Feuerwehr näherzubringen.“ Dabei gibt es auch Menschen, die in der Feuerwehr mitwirken, ohne aktive Feuerwehrleute zu sein. Mal sind das Personen, die die sehr erfolgreiche Brandschutzerziehung und -aufklärung übernehmen, oder die Angehörigen der Unterstützungsabteilung, die die aktiven Kräfte im Einsatzfall mit Kaffee und stärkendem Imbiss unterstützen. Wenn in der Leitstelle ein Notruf eingeht und die Funkmeldeempfänger ausgelöst werden, „wird mit dem Faktor drei alarmiert, um sichergehen zu können, dass genug Kräfte kommen“, so der Leiter der Feuerwehr zu einem ausgeklügelten Alarmierungsplan, der zu besonderen Ereignissen – etwa Silvester – noch einmal nachgeschärft wird. „Da fragen wir ganz genau ab, wer auf jeden Fall einsatzbereit ist, um hier auf alle Eventualitäten bei den erhöhten Risiken vorbereitet zu sein“, erklärt Torge Brüning. Der befasst sich auch beruflich mit dem Thema Brandschutz – und ist damit nicht alleine. „Wir haben einige Kameradinnen und Kameraden, die beruflich im Feuerwehrbereich arbeiten und uns in ihrer Freizeit unterstützen“, rechnet Mario Daume vor. Auch Mitglieder anderer Freiwilliger Feuerwehren, die in Hiddenhausen arbeiten, stehen mittlerweile tagsüber auf der Hiddenhauser Alarmierungsliste – und natürlich tun dies auch Hiddenhauser Kolleginnen und Kollegen an ihren jeweiligen Arbeitsorten für Nachbarfeuerwehren.
„Wir sind personell und von den Geräten und Fahrzeugen her sehr gut aufgestellt."
„Am Ende sprechen wir hier bei der Freiwilligen Feuerwehr von einem sehr professionellen Ehrenamt. Dabei sind wir auf jede Einzelne und jeden Einzelnen angewiesen, die sich für dieses wichtige Ehrenamt interessieren und entscheiden. Auch die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr hat eine wichtige Funktion: Hier unterstützen Kameradinnen und Kameraden, die aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr am aktiven Dienst teilnehmen, die aktiven Feuerwehrleute, wo es ihnen möglich ist. Nur wenn sich genügend Menschen finden, die sich in den Dienst der Sache stellen, funktioniert unser System“, sagt Mario Daume, der guter Dinge ist, dass sich auch zukünftig genug Menschen in Hiddenhausen für diese wichtige Aufgabe engagieren.
Wer den Notruf wählt, erwartet vor allem eins: professionelle und schnelle Hilfe. Aber wer hilft im Fall der Fälle konkret in der Gemeinde…
Das Kommando schallt durch die Sporthalle der Grundschule Hiddenhausen, nur ein paar Augenblicke später schießen die ersten Pfeile schon…
Na dann los. Wir freuen uns.
Auf deine Anfrage. Auf dich.
Und melden uns. Direkt.
Schneller, als du erwartest.