Das Kommando schallt durch die Sporthalle der Grundschule Hiddenhausen, nur ein paar Augenblicke später schießen die ersten Pfeile schon durch die Luft. Einige treffen direkt ins Schwarze – das auf der Scheibe allerdings gelb ist, andere werden vom hinter den Scheiben liegenden Fangzaun aufgehalten. „Die Erfolge, die man schon in den ersten Wochen erzielt, sind beim Bogenschießen wirklich groß und motivierend“, sagt Sascha Harre, der sich gemeinsam mit seiner Frau vor zwei Jahren im Urlaub vom Bogenschießvirus infizieren ließ. Erst sprach er mit seinem Vereins- und Arbeitskollegen Carsten Stellmacher darüber, dann stellten beide dem Vorstand der Schützengesellschaft Hiddenhausen die Idee vor, neben dem Schießen mit Pistole und Gewehr auch das Bogenschießen mit ins Portfolio aufzunehmen. „Alle waren davon sofort begeistert“, freut sich Carsten Stellmacher noch heute über die durchweg positive Resonanz. Im Sommer wurde zum Schnuppertag geladen, die Resonanz war überwältigend und ab sofort wird in Hiddenhausen auch mit Pfeil und Bogen scharf geschossen.
Das Kommando schallt durch die Sporthalle der Grundschule Hiddenhausen, nur ein paar Augenblicke später schießen die ersten Pfeile schon durch die Luft. Einige treffen direkt ins Schwarze – das auf der Scheibe allerdings gelb ist, andere werden vom hinter den Scheiben liegenden Fangzaun aufgehalten. „Die Erfolge, die man schon in den ersten Wochen erzielt, sind beim Bogenschießen wirklich groß und motivierend“, sagt Sascha Harre, der sich gemeinsam mit seiner Frau vor zwei Jahren im Urlaub vom Bogenschießvirus infizieren ließ. Erst sprach er mit seinem Vereins- und Arbeitskollegen Carsten Stellmacher darüber, dann stellten beide dem Vorstand der Schützengesellschaft Hiddenhausen die Idee vor, neben dem Schießen mit Pistole und Gewehr auch das Bogenschießen mit ins Portfolio aufzunehmen. „Alle waren davon sofort begeistert“, freut sich Carsten Stellmacher noch heute über die durchweg positive Resonanz. Im Sommer wurde zum Schnuppertag geladen, die Resonanz war überwältigend und ab sofort wird in Hiddenhausen auch mit Pfeil und Bogen scharf geschossen.
Wobei man sich den Bogen nicht so vorstellen muss, wie viele ihn noch aus ihrer Kindheit kennen. Heute sorgen moderne Verbundstoffe dafür, dass er leicht und locker in der Hand liegt und doch sehr viel Kraft überträgt. „Als Laie schießt man 14 Pfund, später kann es auch mehr als das Doppelte werden“, erklärt Sascha Harre, der dem Anfänger aber rät, zuerst nicht über Technik und Kauf nachzudenken, sondern einfach unbelastet draufloszuprobieren. Dafür stehen insgesamt fünf Vereinsbögen und jede Menge Pfeile zur Verfügung.
Einer, der einfach mal zugegriffen, die Sehne gespannt, das Ziel anvisiert und geschossen hat, ist Robin. Zum dritten Mal ist er heute hier, die Pfeile treffen schon die inneren Ringe der Scheibe. „Mich fasziniert vor allem die Ruhe, zu der man hier findet“, erzählt der Neuling. Er könne den Kopf abschalten, sich einfach nur auf Bogen, Pfeil und Scheibe konzentrieren. Dass die Trefferquote bereits nach so kurzer Zeit so gut geworden ist, erstaunt ihn selbst. Dabei sind in der Halle 18 Meter zu überwinden, um das Ziel zu treffen. Doch dieser Wert kann durchaus variieren. „Bei uns auf dem Schützenplatz an der August-Griese-Straße gibt es verschiedene Distanzen zwischen 10 und 70 Metern“, sagt Sascha Harre und ist froh, dass dieser Platz durch die neue Sportart in den Sommermonaten nun deutlich besser ausgelastet werden kann. Wind und Sonnenlicht sorgen hier häufig für erschwerte Bedingungen; für den Anfänger sei es daher leichter, sich in der Halle mit dem Gerät vertraut zu machen. Alter und Geschlecht spielen dabei natürlich gar keine Rolle, mitzubringen sei vor allem eins: Spaß.
Wenn das Kommando „Sicherheit!“ durch die Halle gerufen wird, ist Schießen strengstens verboten, bewegen sich die Bogenschützen auf ihre Scheiben zu, freuen oder wundern sich, wie ihre Pfeile getroffen haben – oder auch nicht. „Natürlich versucht man immer, die Zehn, also das direkte Zentrum zu treffen. Aber hier wird nicht gezählt, hier wird sich auch nicht groß geärgert. Es geht einfach erst einmal darum zu lernen, wie man den Bogen halten muss, dass man eben nicht die Luft vor dem Schuss anhält, sondern ruhig weiteratmet", erklärt Carsten Stellmacher denen, die zum ersten Mal hierherkommen. Zwei, drei Mal ist schnuppern ohne Vereinszugehörigkeit okay, „dann wäre es aber doch schön, wenn der- oder diejenige sich uns auch offiziell anschließen würde", wünscht sich Sascha Harre. 20 Neumitglieder konnten mittlerweile so schon gewonnen werden – Tendenz steigend. „In einer Zeit, in der Schützen ja doch manches Mal müde belächelt werden, ist das natürlich eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagt auch der 52-jährige Carsten Stellmacher. Jeden Montag und Donnerstag fliegen die Pfeile ab 18 Uhr durch die Sporthalle der Grundschule Hiddenhausen. Wer mal mitmachen, mal reinschnuppern möchte, der kommt einfach vorbei, bringt Hallenschuhe und sportliche Kleidung mit und bekommt sogar für den nächsten Morgen noch etwas geschenkt. „Alle, die hier zum ersten Mal mitgemacht haben, freuten sich eine Nacht später über einen ausgewachsenen Muskelkater zwischen den Schultern und im Unterarm“, verraten Carsten Stellmacher und Sascha Harre nur ganz selten den Neulingen im Bogensport
Wer den Notruf wählt, erwartet vor allem eins: professionelle und schnelle Hilfe. Aber wer hilft im Fall der Fälle konkret in der Gemeinde…
Das Kommando schallt durch die Sporthalle der Grundschule Hiddenhausen, nur ein paar Augenblicke später schießen die ersten Pfeile schon…
Na dann los. Wir freuen uns.
Auf deine Anfrage. Auf dich.
Und melden uns. Direkt.
Schneller, als du erwartest.