„Es ist für uns eine Herzensangelegenheit.“ Dr. Ute Hoffmann und ihr Ehemann Frank Böckstiegel müssen nicht lange überlegen, wenn sie gefragt werden, warum sie das Alte Post-Gebäude in Bruchmühlen vor neun Jahren gekauft haben. Es ist schließlich nicht irgendein Gebäude, sondern es handelt sich um ein Baudenkmal. Ein Gebäude, das den meisten Rödinghauserinnen und Rödinghausern bekannt sein dürfte: Es sticht mit seinem roten Klinker, Turm mit Spitzdach samt steigenden Rundbogenfries am Kreisverkehr in Bruchmühlen hervor.
„Es ist für uns eine Herzensangelegenheit.“ Dr. Ute Hoffmann und ihr Ehemann Frank Böckstiegel müssen nicht lange überlegen, wenn sie gefragt werden, warum sie das Alte Post-Gebäude in Bruchmühlen vor neun Jahren gekauft haben. Es ist schließlich nicht irgendein Gebäude, sondern es handelt sich um ein Baudenkmal. Ein Gebäude, das den meisten Rödinghauserinnen und Rödinghausern bekannt sein dürfte: Es sticht mit seinem roten Klinker, Turm mit Spitzdach samt steigenden Rundbogenfries am Kreisverkehr in Bruchmühlen hervor.
Seit 2015 haben die beiden viel Zeit und auch Geld investiert, um das frühere Post-Gebäude zu erhalten und nach ihren Wünschen zu gestalten. „Selbstverständlich in Absprache mit der Denkmalbehörde“, betonen beide. Ein Projekt haben sie kürzlich abgeschlossen: die Sanierung des historischen Treppenhauses. Für die Bemühungen um ihr Denkmal hat Dr. Ute Hoffmann im Jahr 2022 den zweiten Platz des Rödinghauser Heimatpreises erhalten. „Durch unsere Baudenkmäler wird Heimatgeschichte lebendig gehalten und Heimatverbundenheit geschaffen“, hieß es damals bei der Preisverleihung. Bei der Bewerbung hatte sie angegeben, dass sie das Preisgeld für die Sanierung jenes Treppenhauses verwenden möchte. Gesagt, getan.
Im Treppenhaus strahlen nun die Holztreppenstufen in Natur, das Geländer in weißer Farbe. Zuvor war alles deutlich dunkler, die Stufen waren in dunkelbraun. Frank Böckstiegel hat die Stufen in Eigenarbeit abgeschliffen. „Eine Stufe hat ungefähr einen halben Tag gedauert“, sagt er. Das Ergebnis der Sanierung kann sich sehen lassen.
Grundsätzlich haben die beiden Einiges auf Vordermann gebracht. Sei es das sanierte Dach, eine moderne Heizungsanlage oder das Erd- und erste Obergeschoss. Dort, in der ersten Etage, hat Dr. Ute Hoffmann als selbstständige Sachverständige ihre Büroräume. „Das Gebäude ist ein lieb gewonnenes Hobby geworden“, so Frank Böckstiegel. Dabei ist Teamwork gefragt: Seine Frau sei für die Ideen zuständig, er dann für die Umsetzung, sagt er mit einem Lachen. Ein Wörtchen mitzureden hat – das liegt in der Natur der Sache – auch die Denkmalbehörde. „Da stehen wir im Austausch.“
So wird das markante Gebäude mit seiner prominenten Lage in Bruchmühlen weiterhin die Blicke auf sich ziehen. Und für die Eigentümer eine Herzensangelegenheit bleiben.
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