Angst vor einem großen Pferd? Kennen Lea, Nala und Lola nicht. Denn erst haben sie die Anlage auf dem Hof Langenberg in Westkilver kennengelernt, dann die Pferde, die an diesem Vormittag nicht wie sonst als echte Sportpferde gehalten werden, sondern Teil des Ferienspielprogramms sind.
Gruppenbild mit Pferdestar: Normalerweise
bewegt sich „Double Blue“ auf deutschen
Meisterschaften,
jetzt bei den Ferienspielen.
Angst vor einem großen Pferd? Kennen Lea, Nala und Lola nicht. Denn erst haben sie die Anlage auf dem Hof Langenberg in Westkilver kennengelernt, dann die Pferde, die an diesem Vormittag nicht wie sonst als echte Sportpferde gehalten werden, sondern Teil des Ferienspielprogramms sind.
„Wir sind hier schon seit sechs Jahren zu Gast und freuen uns jedes Jahr aufs Neue darüber“, sagt Anneke Engelmann vom Treffpunkt Rödinghausen, die die Ferienspiele mit organisiert. An diesem Montagmorgen steht sie mit Hofinhaberin Sandra Langenberg-Schmedt auf dem Reitplatz und sieht zu, wie die Mädchen beherzt das Strick in die Hand nehmen und das Pferd über den Platz führen. „Nach der Kennenlernphase lernen die Kinder jetzt im wahrsten Sinne des Wortes zu führen, die Dinge in die Hand zu nehmen“, erklärt die versierte Reiterin, die ihrem Pferd „Double Blue“ sonst bei Deutschen Ponymeisterschaften zuschaut und nun mit dabei ist, wie es ganz gelassen seine Runden mit immer wechselnden Kindern auf seinem Rücken dreht. „Für unsere Sportpferde ist das heute ein wirklich entspannter Tag“, freut sich Sandra Langenberg-Schmedt, die zwei Tage lang verschiedene Ferienspielkinder bei sich zu Gast hat. Deren Aufgabe ist nicht nur das Führen und Reiten der Pferde, sondern auch das Pflegen. „Auch das gehört zum Reiten dazu“, erklärt Anneke Engelmann den Kindern, die die Zeit mit den Vierbeinern sehr genossen und sie sogar durch einen kleinen Parcours auf dem Reitplatz führten. So wurden sie behutsam an den Umgang mit den großen Tieren herangeführt und erlebten einen spannenden Tag auf dem Hof Langenberg, der am Ende dazu führte, dass viele von ihnen sich für die Zukunft vorstellen können, selber mit dem Reiten zu beginnen. „Uns ist es wichtig, dass wir zeigen, was alles zum Reitsport dazugehört und vermitteln, wie wichtig der richtige Umgang mit den Tieren ist. Angst braucht dabei niemand zu haben, Respekt ist aber gut und wichtig“, erklärt Sandra Langenberg-Schmedt den Eltern und ihren Kindern, die einen unvergesslichen Ferienspieltag auf dem Reiterhof verbrachten.
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