„Als Meo hier mit sechs Jahren angefangen hat, wusste ich direkt: Das ist eine echte Kampfmaschine“, sagt Tiberiu Rapolti, Trainer beim Fechtclub in Quernheim. Kampfmaschine deshalb, weil man schon damals sah, was Meo Schmitz alles an Wichtigem für den Fechtsport mitbringt: Ausdauer, Schnellkraft, Konzentrationsvermögen und vor allem den Willen, gewinnen zu wollen.
„Als Meo hier mit sechs Jahren angefangen hat, wusste ich direkt: Das ist eine echte Kampfmaschine“, sagt Tiberiu Rapolti, Trainer beim Fechtclub in Quernheim. Kampfmaschine deshalb, weil man schon damals sah, was Meo Schmitz alles an Wichtigem für den Fechtsport mitbringt: Ausdauer, Schnellkraft, Konzentrationsvermögen und vor allem den Willen, gewinnen zu wollen.
Sieben Jahre später ist der 13-Jährige U13-Westfalen- und NRW-Meister, hat auch die Deutsche Vizemeisterschaft errungen und wurde folgerichtig zum Sportler des Jahres der Gemeinde im Jugendbereich gewählt. Angefangen hatte alles, als ein Freund ihn mit zum Training nach Quernheim genommen hatte. „Ich war sofort Feuer und Flamme“, erzählt Meo heute. Er entschied sich schnell für das Florett, hat damit im Wettkampf drei Minuten Zeit, fünf Treffer auf die Weste seines Gegners zu setzen, um als Sieger aus dem Vorrundenmatch hervorzugehen. Später im Wettkampf sind es dann auch mal zehn Treffer und 2 x 3 Minuten, die benötigt werden, um als Sieger festzustehen. „Das ist schon sehr anstrengend – für den Kopf und den Körper“, sagt der 13-Jährige, der nicht nur drei Mal in der Woche in Quernheim trainiert, sondern auch dem nationalen Nachwuchs-Kader angehört und dafür nach Bonn zum Training fährt. Viel unterwegs ist der in Bünde wohnende Meo Schmitz auch für die vielen Wettkämpfe, die er bestreitet. Die sind mal in Moers, dann wieder in Schwerin – und in diesem Jahr vor allem mit starker Konkurrenz, weil Meo nun in der Altersklasse U15 und damit meist gegen ein Jahr ältere Fechter startet. „Wenn es normal läuft, will ich bei den Deutschen Meisterschaften dennoch unter die ersten 32 kommen – Kür wäre es, wenn ich es sogar bis unter die ersten 16 schaffe“, nimmt sich der 13-Jährige vor, der neben den drei Gruppentrainingseinheiten jeden Montag zu sogenannten Einzel-Lektionen von einem seiner beiden Eltern in die Quernheimer Turnhalle gebracht wird. „Da arbeiten wir dann sehr fokussiert an den letzten Feinheiten“, verrät Meo. Auch da ist dann sein Trainer Tiberiu Rapolti mit von der Partie, der sich sehr daran erfreut, wie sich „seine Entdeckung“ Schritt für Schritt in die nationale Spitze bewegt. „So ein Talent habe ich wirklich selten gesehen. Aber heute ist Meo eigentlich gar kein Talent mehr – sondern ein ausgewachsener Fechter mit beeindruckenden Fähigkeiten.“
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