„Es ist schon ein wenig schwierig, einen Nachfolger zu suchen, wenn man selber irgendwie nicht mehr weitermachen kann“, sagt Fritz Drewes wehmütig. Zwölf Jahre lang hat er die Jungen Alten geleitet, ist hier „irgendwie auch so reingeraten“, als er 2012 von Rüdiger Meier und seinem Vorgänger gefragt wurde, ob er nicht übernehmen wolle. „Das Ganze hat mich natürlich gereizt und ich habe, nach Absprache mit meiner Frau, eingewilligt und losgelegt.“
„Es ist schon ein wenig schwierig, einen Nachfolger zu suchen, wenn man selber irgendwie nicht mehr weitermachen kann“, sagt Fritz Drewes wehmütig. Zwölf Jahre lang hat er die Jungen Alten geleitet, ist hier „irgendwie auch so reingeraten“, als er 2012 von Rüdiger Meier und seinem Vorgänger gefragt wurde, ob er nicht übernehmen wolle. „Das Ganze hat mich natürlich gereizt und ich habe, nach Absprache mit meiner Frau, eingewilligt und losgelegt.“
Genau solch einen ehrenamtlichen Einsatz wünscht sich der 77-Jährige jetzt auch, wenn es darum geht, selbst den Staffelstab weiterzugeben. „Natürlich muss man Zeit mitbringen, muss nicht nur die monatlichen Treffen und die Reisen organisieren wollen, sondern auch über ein Netzwerk verfügen, um Referenten zu gewinnen“, stellt der Leiter der Jungen Alten klar. Gleichzeitig „erhält man einfach auch sehr viel Dankbarkeit und tolles Feedback, das einen schon mit Stolz erfüllt.“
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Jungen Alten, die kein Verein, sondern einfach eine nicht organisierte Vereinigung sind. Jeder und jede kann hier vorbeikommen, die Treffen sind kostenlos, eine Altersvorgabe gibt es nicht. „Anfangs waren wir ,nur‘ 40 Teilnehmende, mittlerweile kommen auch schon mal 70 oder mehr Gäste in die Gaststätte Kollmeier. Doch diese elf jährlichen Treffen sind nicht alles. „Bei uns gibt es das Frühlingsfest, die Weihnachtsfeier, gemeinsame Frühstücke, Spargel- und Grünkohlessen. Und dann natürlich noch die Mehrtagesfahrt, die uns schon zwei Mal in die Hauptstadt, auch nach Cottbus oder Pirna geführt hat. Und all das muss natürlich organisiert werden“, zählt Fritz Drewes auf und will seinem potentiellen Nachfolger keine Angst machen. „Wenn er oder sie mag, stehe ich gerne anfangs beratend zur Seite. Aber natürlich muss die neue Leitung auch ihren ganz eigenen Weg finden und sollte sich nicht an mir orientieren“, wünscht sich der 77-Jährige, für den es nun an der Zeit ist, kürzer zu treten. „Zwölf Jahre sind eine lange Zeit. In der habe ich mich sehr gerne ehrenamtlich engagiert und sicherlich auch einiges bewegt. Aber jetzt möchte ich doch die Verantwortung abgeben und nicht immer auf den Kalender schauen müssen, wenn ich meine Freizeit, meinen Urlaub gestalte“, so Drewes.
So steht für ihn fest: Mit der diesjährigen Weihnachtsfeier ist Schluss. „Ich kann nur hoffen, dass sich bis spätestens dann jemand findet, der Freude daran hat, sich zu engagieren. Meine Unterstützung ist ihm da sicher. Und auch der große Spaß, den meine Frau und ich immer bei den Jungen Alten empfunden haben. Es war eine tolle Zeit – aber auch die hat irgendwann ihr Ende.“
Wer sich für das Ehrenamt interessiert und die Leitung der Jungen Alten übernehmen möchte, kann gerne unter der E-Mail-Adresse drewesfritz@gmail.com Kontakt mit ihm aufnehmen
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