Der eine überweist seine Spende direkt, andere stecken Scheine und Münzen in die Spendendosen, wenn wie jedes Jahr am zweiten Januarsamstag die ausgedienten Weihnachtsbäum von CVJMlern eingesammelt werden. In 2025 ist es am 11. Januar soweit. Aber wofür wird das Geld eigentlich eingesetzt? „Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir die Summe aufteilen. Ein Teil geht in die Jugendarbeit hier bei uns im CVJM Am Wiehen, der andere in das „Sierra Leone-Hilfsprojekt“, erzählt Andreas Koch vom CVJM. Der ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder in den afrikanischen Küstenstaat geflogen, hat Höhen und Tiefen bei der Unterstützung miterlebt und plant auch für 2025 wieder einen Besuch eines Projektes, das sich vor allem in den letzten Jahren stark gewandelt hat. „Das YDP, das wir viele Jahre lang aufgebaut und unterstützt haben, wurde jetzt in die Selbstständigkeit entlassen. Da passt einiges nicht mehr – und trotzdem können wir sagen, dass die Hilfe, die wir dort für zahlreiche junge Menschen geleistet haben, sehr wertvoll war und ist. Jetzt ist es an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Und das klappt schon richtig gut“, sagt Andreas Koch, der auch das neue Projekt vorstellt.
Der eine überweist seine Spende direkt, andere stecken Scheine und Münzen in die Spendendosen, wenn wie jedes Jahr am zweiten Januarsamstag die ausgedienten Weihnachtsbäum von CVJMlern eingesammelt werden. In 2025 ist es am 11. Januar soweit. Aber wofür wird das Geld eigentlich eingesetzt? „Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir die Summe aufteilen. Ein Teil geht in die Jugendarbeit hier bei uns im CVJM Am Wiehen, der andere in das „Sierra Leone-Hilfsprojekt“, erzählt Andreas Koch vom CVJM. Der ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder in den afrikanischen Küstenstaat geflogen, hat Höhen und Tiefen bei der Unterstützung miterlebt und plant auch für 2025 wieder einen Besuch eines Projektes, das sich vor allem in den letzten Jahren stark gewandelt hat. „Das YDP, das wir viele Jahre lang aufgebaut und unterstützt haben, wurde jetzt in die Selbstständigkeit entlassen. Da passt einiges nicht mehr – und trotzdem können wir sagen, dass die Hilfe, die wir dort für zahlreiche junge Menschen geleistet haben, sehr wertvoll war und ist. Jetzt ist es an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen. Und das klappt schon richtig gut“, sagt Andreas Koch, der auch das neue Projekt vorstellt.
„Wir nennen es I4CC, was für „Innovation For Change Cooperation“ steht. Es geht uns dabei darum, jungen Menschen in Freetown und anderen Plätzen eine berufliche Perspektive zu selbstständigem und selbstbestimmtem Leben zu bieten. Mit unserem langjährigen Partner und Freund Francis Palmer, der aus den USA nach Sierra Leone zurückgekehrt ist, legen wir jetzt den Fokus auf die Produktion von „Lemarte“, ein „Sparkling Lifestyle“ Getränk, das auf der Pflanze Artemisia Annua basiert“, so Andreas Koch. Der Landwirt hat, um die Pflanze und ihre Bedürfnisse besser kennenzulernen, sie auch auf seinen Feldern angebaut und ist begeistert. „Sie ist eine echte Heilpflanze, lässt sich nicht nur als Malariaprophylaxe einsetzen, sondern wirkt sich insgesamt als Getränk zu sich genommen positiv auf die Gesundheit aus“, erklärt Andreas Koch, der nun hofft, mit eigener Produktionsstätte ein Unternehmen aufbauen zu können, das jungen Menschen in Sierra Leone Aufgabe und Perspektive bietet.
„Daneben können wir uns auch vorstellen, im Bereich von Kunststoffrecycling tätig zu werden und damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Auf der einen Seite eine neue Geschäftsidee umzusetzen, auf der anderen die unglaublichen Kunststoffmüllberge wenigstens ein bisschen zu reduzieren.“ Neben diesen Plänen für die Zukunft ist I4CC mittlerweile schon so etabliert, dass fünf Menschen fest angestellt werden konnten. Von Ende Januar bis Mitte Februar wird Andreas Koch gemeinsam mit der FSJlerin Greta Weisemann nach Sierra Leone reisen, um vor Ort alle Partner zu treffen, zu denen auch zwei Schulen und der örtliche YMCA (CVJM) gehören, sich über den aktuellen Projektstand zu erkundigen und neue Ideen zu entwickeln. Dabei wird dann auch besprochen, wie das bei der „Aktion Nadelnder Tannenbaum“ eingesammelte Spendengeld eingesetzt werden soll. „Wir leisten vor Ort einen wichtigen Beistand für junge Menschen und hoffen, dass möglichst viele Rödinghauserinnen und Rödinghauser dabei mit ihrer Spende unterstützen“, so Andreas Koch, der an dieser Stelle über seine Reise berichten wird.
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