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Horst Hartmann erhält den Bürgerpreis 2025

Stolzer Gewinner

Der Blick von Horst Hartmann ist ein wenig kritisch. Sieht der Preis immer noch so aus, wie ich ihn vor mehr als 18 Jahren nicht nur erdacht, sondern auch in Auftrag gegeben habe? 18 Jahre später ist Horst Hartmann selbst Preisträger des Bürgerpreises. Und erhält aus den Händen von Rüdiger Meier während der Feierstunde im Pyramidensaal die Skulptur, die gut symbolisiert, warum er nun ausgewählt und geehrt wurde.

Wertschätzender Blick: Rüdiger Meier überreicht Horst Hartmann den Bürgerpreis 2025, den er vor vielen Jahren selbst gestaltet hat.

Der Blick von Horst Hartmann ist ein wenig kritisch. Sieht der Preis immer noch so aus, wie ich ihn vor mehr als 18 Jahren nicht nur erdacht, sondern auch in Auftrag gegeben habe? 18 Jahre später ist Horst Hartmann selbst Preisträger des Bürgerpreises. Und erhält aus den Händen von Rüdiger Meier während der Feierstunde im Pyramidensaal die Skulptur, die gut symbolisiert, warum er nun ausgewählt und geehrt wurde.

„Wenn ich all die Projekte, die Horst Hartmann in den vergangenen Jahren angestoßen, begleitet und umgesetzt hat, aufzählen würde, säßen wir hier noch sehr, sehr lange”, so Rüdiger Meier. Und richtig, der Umfang des ehrenamtlichen Engagements des Preisträgers lässt sich nur schwer zusammenfassen. Ob im kulturellen Bereich oder bei Senioren, ob in der Natur oder im heimischen Keller – immer wieder suchte sich Horst Hartmann Betätigungsfelder, die am Ende der Allgemeinheit zugutekommen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Verbindung zur Partnergemeinde Tännesberg, ein weiteres die Aktion Zeitreise, bei der Denkmäler und geschichtsträchtige Orte so mit QR-Codes ausgestattet wurden, dass über sie und per Smartphone Hintergrundinformationen sofort erlebbar werden.

Es ist also wirklich höchste Zeit, dass wir diese Auszeichnung nun vornehmen, sagte Rüdiger Meier in seiner Laudatio und überreichte Skulptur und ostwestfälisches Flachgeschenk. Wie selbstverständlich reichte Horst Hartmann das Geldgeschenk direkt an die Jugendfußballer in der Gemeinde weiter – einmal unterwegs im Sinne der Gemeinschaft, immer gemeinnützig unterwegs. „Ich kann mich noch gut an die Anfänge, an den ersten Entwurf, an die technisch korrekte Zeichnung erinnern”, so Horst Hartmann in seiner Dankesrede. Der Start sei durch terminlichen Druck etwas holperig gewesen, am Ende habe aber auch bei der ersten Verleihung alles geklappt. „Heute darf ich die Plastik selbst behalten”, so Horst Hartmann erfreut. Er habe sich stets für das Verbindende eingesetzt, für das Zusammenführen, für das Überwinden von Grenzen. „Wir alle sind doch eins”, so der Preisträger.

Begleitet wurde die Preisverleihung vom Percussion-Ensemble der Musikschule, das im wahrsten Sinne des Wortes für schwungvolle Stimmung im Pyramidensaal sorgt. Die beiden Schüler Ruben Frädrich und Julius Klüter intonierten jazzig angehauchte Stücke gemeinsam mit ihrem Lehrer Cornelius Laube und Sängerin Valerie Bornemann und sorgten so für einen würdigen Rahmen der gelungenen Preisverleihung.

01/2026

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