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Birgit Tebbe wechselt in Ruhestand / Jennifer Obermeyer übernimmt

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Besser könnte eine Übergabe kaum stattfinden. Die beiden Schreibtische von Birgit Tebbe und Jennifer Obermeyer stehen mit den Stirnseiten aneinander, der Kalender zeigt, dass ihnen jetzt, Anfang April, noch mehr als zwei Monate bleiben, ehe die eine in den Ruhestand wechselt und die andere die Position alleine übernimmt, die als Referat: Büro des Bürgermeisters bezeichnet wird. „Für mich war ich aber immer die Sekretärin des Bürgermeisters“, sagt Birgit Tebbe, wobei es eigentlich auch Sekretärin der Bürgermeister heißen könnte, hat sie doch gleich drei von ihnen im Amt begleitet, hat Telefonate für sie angenommen, Termine ausgemacht, den Rücken freigehalten. „Jeder hatte da so seine Eigenheiten, bei jedem war die Zusammenarbeit eine andere“, verrät die heute 64-Jährige, die ansonsten natürlich schweigt – auch das gehört zur Aufgabe dieser wichtigen Position im Rathaus.

Teamwork auf Zeit: Gute zwei Monate lang führt Birgit Tebbe (rechts) ihre Nachfolgerin Jennifer Obermeyer in ihre Arbeit ein.

Besser könnte eine Übergabe kaum stattfinden. Die beiden Schreibtische von Birgit Tebbe und Jennifer Obermeyer stehen mit den Stirnseiten aneinander, der Kalender zeigt, dass ihnen jetzt, Anfang April, noch mehr als zwei Monate bleiben, ehe die eine in den Ruhestand wechselt und die andere die Position alleine übernimmt, die als Referat: Büro des Bürgermeisters bezeichnet wird. „Für mich war ich aber immer die Sekretärin des Bürgermeisters“, sagt Birgit Tebbe, wobei es eigentlich auch Sekretärin der Bürgermeister heißen könnte, hat sie doch gleich drei von ihnen im Amt begleitet, hat Telefonate für sie angenommen, Termine ausgemacht, den Rücken freigehalten. „Jeder hatte da so seine Eigenheiten, bei jedem war die Zusammenarbeit eine andere“, verrät die heute 64-Jährige, die ansonsten natürlich schweigt – auch das gehört zur Aufgabe dieser wichtigen Position im Rathaus.

Gute 23 Jahre lang arbeitete Birgit Tebbe hier, wusste immer, „dass es hier viel zu tun gibt, ich mit meinen Stunden selten hingekommen bin und mir die Arbeit doch sehr viel Freude bereitet hat“. Vor allem die Abwechslung habe es ihr angetan, mal das Überraschende, dann das Gewohnte. Fast genauso lange arbeitete Birgit Tebbe zuvor in einem Kaufhaus in Melle in der Verwaltung, wechselte von dort 2001 direkt nach Rödinghausen.

„Was mich hier genau erwarten würde, wusste ich damals gar nicht so genau“, erzählt Birgit Tebbe – und so verbindet sie noch etwas mit ihrer Nachfolgerin Jennifer Obermeyer. „Mir ergeht es heute ähnlich. Ich habe zuvor in der Patientenaufnahme in einem Krankenhaus gearbeitet, habe von dem geplanten Ruhestand von Frau Tebbe hier im DU & ICH in Rödinghausen gelesen und mich einfach initiativ beworben“, erzählt die 41-Jährige, die seit dem ersten April nun mit im Büro von Birgit Tebbe sitzt. „Vieles ist natürlich noch absolutes Neuland für mich, aber ich komme gut rein und habe hier die perfekte Unterstützung“, freut sich Jennifer Obermeyer. Und es gibt sogar eine Art Übungszeit mit anschließendem Feedback. „Ich habe Ende Mai Urlaub – in der Zeit über nimmt dann meine Nachfolgerin, ehe ich noch einmal wiederkomme, wir besprechen, was wo und wie gut geklappt und wo es gehakt hat, ehe ich dann Mitte Juni offiziell verabschiedet werde“, so Birgit Tebbe. Bis dahin bereiten die beiden gemeinsam u. a. die Glückwunschschreiben und Besuche der älteren Bürgerinnen und Bürger durch den Bürgermeister vor, kümmern sich um Sitzungsvorlagen, Schriftverkehr, Telefon und Mailpostfach, koordinieren Termine und vieles mehr. „Spannend ist dabei zu sehen, über welche Dinge und Abläufe ich mir gar keine Gedanken mehr mache, die ich nicht hinterfrage. Das ist jetzt, wo ich sie erkläre, plötzlich ganz anders. Dabei weiß ich auch: man nimmt sich ja immer vor, etwas zu verändern – nicht immer lässt es sich auch umsetzen“, gibt sich Birgit Tebbe selbstkritisch.

Meist aber lief hier alles glatt, haben sich Abläufe eingespielt, Kommunikationswege bewährt. „Ich schaue mir all das jetzt erst einmal an und werde später versuchen, auch eigene Wege zu gehen und vielleicht einiges so organisieren, dass es perfekt zu mir und meiner Arbeitsweise passt“, nimmt sich die 41-jährige Jennifer Obermeyer für die kommenden Sommermonate vor. Dann ist Birgit Tebbe längst im Ruhestand angekommen, der zwar offiziell erst ab September beginnt, „aber in der Praxis durch Urlaubstage und Überstunden schon am 13. Juni startet“, so Birgit Tebbe. Dann gibt es die offizielle Verabschiedung durch den Bürgermeister, einen kleinen Ausstand für die Kolleginnen und Kollegen, bevor Frau Tebbe dann in den nicht minder aktiven Ruhestand tritt. „Ich möchte gemeinsam mit meinem Mann, der seine Rente schon genießt, vor allem viel Zeit in der Natur verbringen, mit Radfahren, Nordic Walking, Kajak- und Stand-up-Paddle-Fahren und Schwimmen – aber nicht alles auf einmal“, erzählt die zukünftige Ruheständlerin schmunzelnd. Erst aber ist es ihr wichtig, ihre Arbeit, ihren Erfahrungsschatz möglichst gut zu übergeben – „und dem steht jetzt eigentlich nichts entgegen“.

05/2024

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