Wenn der Alarmton ertönt, zählt jede Sekunde. Dann sind sie da – die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Rödinghausen. Ehrenamtlich, hochprofessionell, unverzichtbar. Im Jahr 2024 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 136 Einsätzen alarmiert. „Brände, Verkehrsunfälle – all das zeigt, wie sehr wir uns auf euch verlassen können“, lobte Bürgermeister Siegfried Lux. Bei der Jahresdienstbesprechung haben die Feuerwehrleute das vergangene Jahr Revue passieren lassen, aber genauso den Blick nach vorne geworfen. Genauso standen Beförderungen und Ehrungen auf dem Programm.
Wenn der Alarmton ertönt, zählt jede Sekunde. Dann sind sie da – die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Rödinghausen. Ehrenamtlich, hochprofessionell, unverzichtbar. Im Jahr 2024 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 136 Einsätzen alarmiert. „Brände, Verkehrsunfälle – all das zeigt, wie sehr wir uns auf euch verlassen können“, lobte Bürgermeister Siegfried Lux. Bei der Jahresdienstbesprechung haben die Feuerwehrleute das vergangene Jahr Revue passieren lassen, aber genauso den Blick nach vorne geworfen. Genauso standen Beförderungen und Ehrungen auf dem Programm.
Dass die Feuerwehr in Rödinghausen allerhand zu tun hat, zeigte die Statistik für 2024: 16 Brandeinsätze, 64 technische Hilfeleistungen (z.B. Verkehrsunfälle, Notfall-Türöffnungen, Sturmeinsätze) und 35 sonstige Einsätze sind vermerkt, berichtete der Leiter der Feuerwehr Marcel Breitenfeld. Hinzu kamen noch Fehlalarme. Besonders herausfordernde Einsätze waren der Brand einer Lagerhalle in Bruchmühlen sowie Gebäudebrände an der Alten Dorfstraße, Bruchstraße, Große Heide und Ostkilverstraße. „Jeder einzelne Einsatz war eine Herausforderung. Doch mit Professionalität, Teamgeist und Mut habt ihr sie gemeistert“, so Bürgermeister Siegfried Lux.
260 Menschen engagieren sich für die Sicherheit vor Ort – erfolgreiche Nachwuchsarbeit
Insgesamt engagieren sich in allen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Rödinghausen rund 260 Ehrenamtliche – eine beeindruckende Zahl, die die hohe Bereitschaft zum ehrenamtlichen Dienst unterstreicht. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Nachwuchsbereich: Etwa 60 Kinder sind derzeit in der Kinderfeuerwehr „Löschzwerge“ aktiv, rund 50 Mädchen und Jungen bereiten sich in der Jugendfeuerwehr auf ihre künftige Aufgabe im aktiven Dienst vor. Die „Löschzwerge“ sind in der ehemaligen Grundschule Rödinghausen zu Hause und wurden von der Gemeinde mit einer einheitlichen, eigenen Schutzkleidung ausgestattet. „Unsere Nachwuchsarbeit auf Rekordniveau freut mich besonders: Unsere Feuerwehr hat Zukunft“, so Bürgermeister Siegfried Lux, der den Betreuerinnen und Betreuern für ihren Einsatz in der Jugendarbeit dankte. Über die Aktivitäten der „Löschzwerge“ berichtete Jennifer Mende, über die Erfolge der Jugendfeuerwehr informierten Jugendfeuerwehrmann Maximilian Honerkamp (Süd) und Jugendfeuerwehrwart Marco Schiermeier (Nord).
Große Fortschritte bei Ausstattung, Ausbildung und Hygiene
Ein Punkt in der Jahresdienstbesprechung war der Rückblick auf die Fortschritte, die im Rahmen des Brandschutzbedarfsplans in den vergangenen Jahren erreicht wurden. Durch taktische Umstellungen innerhalb der Feuerwehr Rödinghausen konnten die Eingreifzeiten deutlich verkürzt werden. Ebenso konnte neue persönliche Schutzausrüstung für alle Einsatzkräfte eingeführt werden – sowohl im Bereich der Brandbekämpfung als auch für technische Hilfeleistungen. „Mit Blick auf die Gesundheitsvorsorge wurde ein gemeindeweit einheitliches Hygienekonzept eingeführt. Ziel ist es, eine Kontaminationsverschleppung durch mit Schadstoffen belastete Einsatzkleidung zu vermeiden“, sagt Leiter der Feuerwehr Marcel Breitenfeld. Zum Konzept gehören die Sofortreinigung und der Kleidungswechsel direkt an der Einsatzstelle, die zertifizierte Reinigung der Einsatzkleidung sowie eine neue Tagesdienstkleidung für alle Einsatzkräfte.
Die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte war auch im Jahr 2024 ein wichtiger Schwerpunkt. Einen Überblick gab der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Andreas Barre: 14 Teilnehmende, davon fünf aus der Jugendfeuerwehr, absolvierten erfolgreich den Grundausbildungslehrgang. Zudem fanden zahlreiche Fortbildungen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene statt – darunter auch eine gemeindeweite Schulungsveranstaltung zum Thema „Innenbrandbekämpfung“. „Insgesamt wurden 30 Lehrgänge auf Landesebene sowie vier am Institut der Feuerwehr NRW erfolgreich abgeschlossen“, berichtete Andreas Barre. „Sechs Kameradinnen und Kameraden nahmen an einer mehrtägigen Spezialausbildung zur Technischen Hilfeleistung in Güstrow bei Dresden teil.“
Auch im Bereich der Technik hat sich viel getan: Fahrzeuge wurden in den letzten Jahren auf einen einheitlichen Stand gebracht, sodass alle Einheiten gleichermaßen ausgestattet sind: mit modernster Ausstattung wie Wärmebildkameras, neuester Atemschutztechnik, Tablets zur digitalen Einsatzführung und durch die Leitstelle ansteuerbaren Navigationssystemen.
Neue Fahrzeuge zur Unterstützung des Ehrenamts
„Genauso setzen wir das Fahrzeugkonzept sukzessiv um“, so Marcel Breitenfeld. So konnten bei der Jahresdienstbesprechung neue Fahrzeuge präsentiert werden: Die Löschgruppe Bieren und der Löschzug Kilver verfügen jetzt über ein neues Tanklöschfahrzeug 4000 (TLF). Diese Fahrzeuge verfügen über einen Löschwasserbehälter von 4000 l sowie einem Schaummitteltank von 200 l. „Da die Löschwasserversorgung zunehmend kritischer wird, dienen die Fahrzeuge als kompensatorische Maßnahme zur gezielten Einleitung der Menschenrettung und Brandbekämpfung. In erster Linie ergeben sich hierdurch Zeitvorteile im Aufbau einer unabhängigen Löschwasserversorgung.“ Bei der Löschgruppe Schwenningdorf ist ein neues TLF 4000 auf einem Unimog-Fahrgestell positioniert, das für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung ausgelegt ist. Das hochgeländegängige Einsatzfahrzeug verfügt über eine Dachluke, Reifendruckregelanlage und Frontsprühdüsen. „Ein starkes Ehrenamt braucht starke Unterstützung! Deshalb haben wir als Gemeinde – in enger Abstimmung mit der Wehrführung und den politischen Gremien – umfangreich investiert“, so Bürgermeister Siegfried Lux. 2025 / 2026 werden mit neuen Gerätewagen, einem Einsatzleitwagen und zwei neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen weitere Investitionen auf den Weg gebracht.
„Ein weiteres, großes Zukunftsprojekt nimmt immer mehr Formen an“, so Bürgermeister Siegfried Lux. Im Norden soll ein neues, modernes Feuerwehrhaus entstehen, da die Standorte in Rödinghausen und in Schwenningdorf nicht mehr den gegenwärtigen Anforderungen entsprechen. Derzeit laufen Vorabstimmungen für den Bau des neuen Feuerwehrhauses.
Gesundheitsförderung als wichtiger Baustein
Neben der aktiven Gefahrenabwehr ist auch die präventive Brandverhütung ein fester Bestandteil der Feuerwehrarbeit in Rödinghausen. Im vergangenen Jahr führte Kerstin Bremförder zahlreiche Veranstaltungen zur Brandschutzerziehung und -aufklärung in Kindertagesstätten, Schulen und Pflegeeinrichtungen durch.
Die aktiven Mitglieder sind bei Einsätzen körperlichen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Die Gemeinde setzt daher auf die Gesundheitsförderung der Ehrenamtlichen: Alle Einsatzkräfte erhalten freien Eintritt im Rödinghauser Freibad. Außerdem gibt es ein neues Angebot zur Nutzung eines örtlichen Fitnessstudios inklusiver persönlicher Betreuung.
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