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Silvesterlauf rundet Laufjahr 2024 erfolgreich ab

Matschige Rekordjagd

Die einen kommen mit blauen Perücken, mit Minion-Kostümen, als Krieger verkleidet oder mit Hund und Kinderwagen an die Startlinie – andere rennen die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke so schnell, dass ein neuer Streckenrekord in die Geschichtsbücher eingetragen werden kann. „Das Schöne an diesem Lauf ist ja, dass er alles kann. Den Besten alles abverlangen und den Freizeitläufern einfach einen perfekten Jahreslaufabschluss bescheren“, freute sich Markus Kellermeyer vom CVJM-Organisationsteam des Silvesterlaufes, ehe Bürgermeister Siegfried Lux Läuferinnen und Läufer auf die Strecke schickte.

Schnellster Läufer: Jan Kerkmann ist der Erste, der die Silvesterrunde in unter 20 Minuten gelaufen ist.

Die einen kommen mit blauen Perücken, mit Minion-Kostümen, als Krieger verkleidet oder mit Hund und Kinderwagen an die Startlinie – andere rennen die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke so schnell, dass ein neuer Streckenrekord in die Geschichtsbücher eingetragen werden kann. „Das Schöne an diesem Lauf ist ja, dass er alles kann. Den Besten alles abverlangen und den Freizeitläufern einfach einen perfekten Jahreslaufabschluss bescheren“, freute sich Markus Kellermeyer vom CVJM-Organisationsteam des Silvesterlaufes, ehe Bürgermeister Siegfried Lux Läuferinnen und Läufer auf die Strecke schickte.

Der Traditionslauf fand nun zum 20. Mal statt und ging wie immer über einen Kurs, der den Laufanfänger vor nicht nur sprichwörtliche Hindernisse stellt. Zwei Kilometer lang geht es über eine durch viele Regenfälle aufgeweichten Untergrund, ehe der Weg links in den Berg und damit auf die ersten Rampe abknickt. Ab da geht es vor allem eins: bergauf. Steil, teilweise auf Schotter und gefühlt kein Ende nehmend, ehe es im Schuss und für Anfänger wieder zu schnell, zu steil zurück ins Ziel geht. Von alledem schien Jan Kerkmann von der TSVE 1890 Bielefeld nichts zu merken. Der schnelle Läufer, der schon den Streckenrekord über die Doppelrunde hält, pulverisierte die bisherige Bestmarke und landete am Ende mit 19:46min als Erster unter der magischen 20 Minuten- Marke über die 5,5 Kilometer. Kurz nachdem Kerkmann durch die neue Zeitmessung geflitzt war, kam schon Niklas Drunagel vom SV Brackwede den Berg heruntergelaufen – um gleich wieder auf Runde zwei zu gehen und im Wald zu verschwinden. Am Ende stoppte die Uhr bei hervorragenden 40:58min. Nur ein gewisser Jan Kerkmann war hier jemals schnellen gewesen.

Bürgermeister Siegfried Lux gab das Startsignal

Probleme mit Strecke, kühlen Temperaturen und eisigem Wind schienen die beiden nicht zu haben – ganz im Gegensatz zum Zeitnehmerteam an der Ziellinie. Erstmals mit zwei Scannern in der Hand ausgestattet, sollte die Zeitnahme mittels Barcode auf den Startnummern schneller und einfacher verlaufen – und wurde zu einer kleinen Herausforderung. Läuferinnen und Läufer konnten oder wollten nicht sofort im Ziel auf Null runterbremsen, Akkus verloren bei der Kälte schnell an Spannung und am Ende wollten Zeiten und Daten dann doch zeitaufwändig per Hand in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Die meisten Läuferinnen und Läufer aber störte all das nicht. Kommen sie doch Jahr für Jahr hierher, um vor allem die außergewöhnlich familiäre Atmosphäre zu genießen. Hier rennen Väter mit ihren Töchtern, gehen Schwimmerinnen und Schwimmer an den Start, wird gewalkt und gewandert. Hunde beschnuppern sich am einen Ende der Leine, während am anderen Ende die Herrchen schnell weiterlaufen wollen. Wird es zu steil, wird gegangen, steht die Liebste anfeuernd am Rand, gibt es auch mal ein Küsschen, ehe es weiter in die Richtung Zielbereich geht.

Immer mit Spaß dabei: Die Gruppe des DLRG Kirchlengern.

Hier wartete ein heißer, süßer Tee auf die, die Silvestermorgen jede Menge Kalorien verbrennen, die erst Stunden später bei Fondue oder Raclette wieder aufgefüllt werden. Hier steht die Spendenbox des CVJM Rödinghausen, der sich weiterhin erfolgreich und sympathisch zugleich weigert, Startgelder einzufordern. Spendengelder kommen dennoch – oder gerade deswegen – jede Menge zusammen und gehen in die CVJM-Jugendarbeit und das Hilfsprojekt in Sierra Leone. Doch damit nicht genug der Spender. Hauptsponsor HÄCKER-Küchen forstet für jeden Finisher einen Quadratmeter Wald im Wiehengebirge auf. Rund 550 der angemeldeten 600 Läuferinnen und Läufer taten so nicht nur etwas für ihre Gesundheit, sondern auch für Natur und Klima. Im Zielbereich war das aber erst einmal Nebensache, ebenso wie Zeiten und Platzierungen. Hier reichten die Wartenden im Ziel wärmende Jacken, wurde sich ein wunderbarer Rutsch ins Neue Jahr gewünscht, in dem für alle schon jetzt feststeht: Wir sehen uns in 365 Tagen wieder. „Und wer weiß“, sagte Markus Kellermeyer dabei fast zu sich selbst, „vielleicht scheint dann ja auch mal die Sonne und haben wir leichten Frost. Wobei, irgendwie gehören Matsch und Wind schon zu unserem Silvesterlauf dazu – und scheinen niemanden wirklich zu überraschen oder zu stören“.

Die Ergebnisse des 2024er CVJM-Silvesterlaufes finden sich unter
www.cvjm-roedinghausen-silvesterlauf.de

Schneller Start an der Futterwiese.

02/2025

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