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Überregionale Kooperation von Wasserversorgunfsunternehmen

Zukunftskonzept Wassermengenmanagement

Die Versorgung mit ausreichend Trinkwasser ist eine der Kernaufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Der Klimawandel führt jedoch zu einer zunehmenden Belastung der Wasserressourcen. Aus diesem Grund hat es sich der Wasserbeschaffungsverband Kreis Herford-West (WBV) gemeinsam mit 24 weiteren Trinkwasserversorgungsunternehmen und Wasserbeschaffungsverbänden zum Ziel gesetzt, ein versorgungsgebietsübergreifendes Zukunftskonzept für eine sichere Wasserversorgung zu erarbeiten. Um über das ambitionierte Projekt zu informieren, lud der WBV am 21. Oktober 2024 zu einer Informations- und Auftaktveranstaltung ein.

Die Versorgung mit ausreichend Trinkwasser ist eine der Kernaufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Der Klimawandel führt jedoch zu einer zunehmenden Belastung der Wasserressourcen. Aus diesem Grund hat es sich der Wasserbeschaffungsverband Kreis Herford-West (WBV) gemeinsam mit 24 weiteren Trinkwasserversorgungsunternehmen und Wasserbeschaffungsverbänden zum Ziel gesetzt, ein versorgungsgebietsübergreifendes Zukunftskonzept für eine sichere Wasserversorgung zu erarbeiten. Um über das ambitionierte Projekt zu informieren, lud der WBV am 21. Oktober 2024 zu einer Informations- und Auftaktveranstaltung ein.

Dürreperioden, Starkregen und andere extreme Wetterereignisse führen immer häufiger zu Nutzungskonflikten und Risiken in der Wasserversorgung. In einer überregionalen Kooperation von Wasserversorgungsunternehmen (ÜKOWA) – bestehend aus insgesamt 25 Trinkwasserversorgungsunternehmen aus der nördlichen Region Ostwestfalen-Lippe des Landes NRW und dem angrenzenden Niedersachsen – soll daran jetzt aktiv gearbeitet werden. Das sogenannte „Zukunftskonzept Wassermengenmanagement“ ist im Sinne einer gemeinsamen Planungs- und Handlungsgrundlage zu sehen und soll zu einer effizienten, ressourcenschonenden und zukunftssicheren Wasserwirtschaft in der Projektregion führen.

Wichtige Maßnahmen für eine sichere Trinkwasserversorgung

Im Rahmen einer Informations- und Auftaktveranstaltung in Bünde wurde das Projekt jetzt erstmals vorgestellt. „Neben der technischen Umsetzung liegt der Fokus auf einem aktiven Dialog mit der Öffentlichkeit, um Akzeptanz und Bewusstsein für Aufgaben und Bedeutung des Wassermanagements zu fördern“, erklärt Rüdiger Meier, Verbandsvorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes Kreis Herford-West. „Die regionale Zusammenarbeit der Wasserwirtschaft ist ein wichtiger modularer Baustein zur langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung unter den prognostizierten Klimarisiken“, ergänzt Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der EWB als teilnehmendes Unternehmen und Repräsentantin des Projekt-Steuergremiums. Sie eröffnet die Veranstaltung gemeinsam mit Rüdiger Meier, Bürgermeister der Gemeinde Kirchlengern und Verbandsvorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes Kreis Herford-West.

Das „Zukunftskonzept Wassermengenmanagement“ wird durch die CONSULAQUA Hildesheim erarbeitet und koordiniert und umfasst eine Vielzahl von Aufgaben, an denen sich alle teilnehmenden Wasserversorger und Wasserbeschaffungsverbände in der Projektregion maßgeblich beteiligen. So sollen unter anderem Informationen zur Wasserverfügbarkeit, Versorgungsinfrastruktur und zum Wasserbedarf überregional zusammengeführt werden. Auch Defizitanalysen, Handlungspläne für eine ressourcenschonende Wassernutzung und Simulationen durch die Auswirkungen des Klimawandels stehen auf der Agenda. Ziel ist es, daraus wichtige Ergebnisse und Handlungsempfehlungen im Bereich der Wasserversorgung für die kommenden Jahre zu ermitteln. „Das innovative Projekt dient auch als Modell für andere Regionen, die ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen“, sagt Dr. Marion Kapsa. „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen an einem Strang ziehen, um eine langfristig sichere Trinkwasserversorgung sicherzustellen.“ Das Zukunftskonzept „ÜKOWA“ wird über eine Projektdauer von 28 Monaten ca. 328.000 Euro kosten. Davon werden 164.000 Euro (50%) durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Der verbleibende Eigenanteil von 164.000 Euro wird von den Projektbeteiligten der Wasserwirtschaft getragen.

12/2024

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