So richtig geduldig sind die schwarz-gefleckten Schweine nicht, die sich am Zaun auf der Wiese drängen. „Hungrig sind sie eigentlich immer – aber jetzt wissen sie ja, dass es zu fressen gibt“, sagt Alexander Wellmann, steigt über die Elektrozaun-Drähte und wirft mit der Schaufel das geschrotete Futter zu den Tieren. Wenn man den 37-Jährigen fragt, wie viele Tiere eigentlich auf seinem Hof zuhause sind, muss er erst einmal nachrechnen. Und dabei sind Zahlen doch sein Metier, arbeitet er in Vollzeit bei einem Herforder Bekleidungsunternehmen als Controller. Hier aber, kurz vor der Grenze zum niedersächsischen Teil Bruchmühlens, hat er die Zahlen nicht direkt parat. Ein Hund, das ist sicher. Aus den anfangs drei Schafen sind mittlerweile 19 Alttiere und aktuell 14 Lämmer geworden. Dann noch 25 Hühner, ein paar Katzen, 21 Schweine, zwei Zuchtsauen und ein Eber – nicht mitgerechnet die kleinen Ferkel, die es sich gerade unter der Wärmelampe in der Scheune gemütlich gemacht haben.
So richtig geduldig sind die schwarz-gefleckten Schweine nicht, die sich am Zaun auf der Wiese drängen. „Hungrig sind sie eigentlich immer – aber jetzt wissen sie ja, dass es zu fressen gibt“, sagt Alexander Wellmann, steigt über die Elektrozaun-Drähte und wirft mit der Schaufel das geschrotete Futter zu den Tieren. Wenn man den 37-Jährigen fragt, wie viele Tiere eigentlich auf seinem Hof zuhause sind, muss er erst einmal nachrechnen. Und dabei sind Zahlen doch sein Metier, arbeitet er in Vollzeit bei einem Herforder Bekleidungsunternehmen als Controller. Hier aber, kurz vor der Grenze zum niedersächsischen Teil Bruchmühlens, hat er die Zahlen nicht direkt parat. Ein Hund, das ist sicher. Aus den anfangs drei Schafen sind mittlerweile 19 Alttiere und aktuell 14 Lämmer geworden. Dann noch 25 Hühner, ein paar Katzen, 21 Schweine, zwei Zuchtsauen und ein Eber – nicht mitgerechnet die kleinen Ferkel, die es sich gerade unter der Wärmelampe in der Scheune gemütlich gemacht haben.
„Dass wir – also meine Frau, meine beiden Kinder und ich – immer mit Tieren zusammenleben wollten, war uns vor vornherein klar. Dass es aber mal so viele werden würden, dann irgendwie doch nicht“, sagt Alexander Wellmann und muss selbst ein wenig schmunzeln. Als sie den kleinen Bauernhof 2020 gefunden und gekauft hatten, „war erst der Plan, dass wir hier zwei, drei Schafe als Rasenmäher laufen lassen und uns ein paar Hühner für die Selbstversorgung mit Eiern anschaffen“, erzählt der passionierte Hobbykoch Alexander Wellmann heute. Was dann folge, war nicht vorhersehbar. „Wir haben von der Schweinerasse Bunte Benteler gelesen und wussten sofort: Die brauchen wir auch. Und so ist das hier immer weiter angewachsen“. Parallel dazu bewarb sich der Rödinghauser gleich bei zwei TV Kochshows, dem Perfekten Dinner und der Küchenschlacht – und nahm an beiden erfolgreich teil. Gefragt, ob es hier eine Fortsetzung geben wird, zuckt Alexander Wellmann nur lachend mit den Achseln. Spruchreif sei g e r a d e eher noch nichts.
Erst einmal warten die Schweine darauf, gefüttert zu werden, die Schafe darauf, auch einmal einen neugierigen Blick in die dann doch schon leeren Eimer zu werfen.
Die, die hier einen Namen bekommen haben, dürfen auf ein langes Leben an der frischen Luft hoffen. Für die anderen geht es irgendwann zum regionalen Schlachter. „Unsere Philosophie ist, dass wir uns in der Woche häufig vegan oder vegetarisch ernähren und zu besonderen Anlässe dann zum eigenen Fleisch greifen. Immer so, dass wir eigentlich gar keine Lebensmittel zukaufen müssen, komplette Selbstversorger sind. Aber natürlich können wir nicht das gesamte hier produzierte Fleisch selber verbrauchen und setzen so auf die Selbstvermarktung“, erklärt Alexander Wellmann, der die Marke „elseLiebe“ gründete und nun über den eigenen Webshop, über das Portal Wochenmarkt24, an vorbeikommende Kunden und mit Hilfe seines Verkaufswagen sein Fleisch vertreibt.
Ganz nebenbei hat er dann auch noch das Amt des Vorsitzenden des Rassegeflügelvereins Bruchmühlen übernommen. „Wenn du deine Tiere impfen willst, dann trittst du automatisch in den Verein ein. Und irgendwann wirst du gefragt, ob du nicht ehrenamtlich Verantwortung übernehmen willst – und Neinsagen ist irgendwie nicht meine große Stärke“, erzählt der Controller mit der Sympathie für Vieh, das auf der roten Liste steht. Nur bei einem Wunsch – ausgerechnet bei einem seiner Frau – ließ er sich bislang noch nicht erweichen. „Wenn es nach ihr geht, stünden hier noch zwei Esel. Und wer weiß, ob das nicht auch bald Realität wird.“
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