Eine junge Frau mit Verantwortung auf der Baustelle? „Ist heute längst kein Problem mehr. Alle, denen ich bisher begegnet bin, haben mich sehr freundlich empfangen, mir bei Fragen sehr viel erklärt und direkt mit mir drauflosgearbeitet“, sagt dann auch Juliane Köhler, seit dem 1. Mai neue Baukoordinatorin im Hiddenhauser Rathaus. Dabei ist vieles für sie noch neu, fehlt es teils noch an bautechnischem Sachverstand, „aber man muss wissen, dass das auch nicht zu meinen eigentlichen Aufgaben gehört. Ich kümmere mich viel mehr um alles Vertragliche, um die Koordination, die Absprachen, auch um Fragen, die die Anlieger umtreiben“, erzählt die 25-Jährige. Immer, wenn es dann doch zu technisch wird, kann sie sich auf die Fachkenntnis von Kollege Franz-Josef Dickhausen und seiner Stellvertretung verlassen. „Wir sind schon jetzt ein gutes Team und teilen uns die Aufgaben im Tiefbau sehr gut auf“, sind sich die beiden einig.
Eine junge Frau mit Verantwortung auf der Baustelle? „Ist heute längst kein Problem mehr. Alle, denen ich bisher begegnet bin, haben mich sehr freundlich empfangen, mir bei Fragen sehr viel erklärt und direkt mit mir drauflosgearbeitet“, sagt dann auch Juliane Köhler, seit dem 1. Mai neue Baukoordinatorin im Hiddenhauser Rathaus. Dabei ist vieles für sie noch neu, fehlt es teils noch an bautechnischem Sachverstand, „aber man muss wissen, dass das auch nicht zu meinen eigentlichen Aufgaben gehört. Ich kümmere mich viel mehr um alles Vertragliche, um die Koordination, die Absprachen, auch um Fragen, die die Anlieger umtreiben“, erzählt die 25-Jährige. Immer, wenn es dann doch zu technisch wird, kann sie sich auf die Fachkenntnis von Kollege Franz-Josef Dickhausen und seiner Stellvertretung verlassen. „Wir sind schon jetzt ein gutes Team und teilen uns die Aufgaben im Tiefbau sehr gut auf“, sind sich die beiden einig.
Tiefbau, das bedeutet vor allem Straßenbau. Und noch mehr. „Wir kümmern uns auch um den Bau von Bushaltestellen und allem, was an die Straßen angrenzt“, sagt Juliane Köhler, die zuvor bei der Kreisverwaltung Herford arbeitete. „Als gebürtige Gut harmonisierendes Team: Juliane Köhler und Franz-Josef Dickhausen. Hiddenhauserin wusste ich aber schon immer, dass ich zurück in meine Heimat möchte – es fehlte nur die passende Stelle“, sagt die Beamtin, die nach ihrem Wechsel sehr herzlich im Rathaus aufgenommen wurde. „Ich weiß ja, wie viel Hektik hier herrscht, dass das Willkommen heißen auch schon mal untergehen kann. Hier war es aber ganz anders. Mein Rechner war fertig eingerichtet, alles war vorbereitet und viele freundliche Gesichter haben mich hier erwartet“, freut sich Juliane Köhler noch heute.
Auch der Start in den Arbeitsalltag gelang problemlos. „Als Baukoordinatorin bin ich natürlich direkt zu den ersten Baubesprechungen mitgefahren – und war gleich mittendrin und nicht nur dabei“, erzählt sie schmunzelnd. Aktuell sind es gerade die Arbeiten an der Schweichelner Straße, die sie beschäftigen. Eine Frage wird ihr dabei immer wieder gestellt – auch wenn die Antwort nicht eindeutig ausfallen kann. Wann denn alles fertig, die Durchfahrt wieder möglich ist, wollen viele wissen. Wetterbedingt lässt sich da kein Datum versprechen; geplant aber ist aktuell Mai kommenden Jahres. Bis dahin kümmert sich Juliane Köhler aber nicht nur um dieses Bauvorhaben, sondern auch um die geplante Fahrradstraße an der Dorfstraße, um den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen und jede Menge Förderanträge.
„Das ist das, was ich an meiner Aufgabe so mag: die Abwechslung“, sagt Juliane Köhler, die sich nach der beruflichen Rückkehr in ihre Heimat auch vorstellen kann, wieder privat hierher zurückzukehren. Noch aber wohnt sie in Bünde, spielt beim TVC Enger Badminton und kümmert sich auch um die Betreuung bei Jugendfreizeiten in der Evangelischen Jugend. Beruflich aber liegt der Schwerpunkt nun eindeutig in Hiddenhausen und damit da, wo sie sich gut auskennt. „Natürlich kenne ich nicht jeden Straßennamen. Aber es hat schon große Vorteile, wenn man weiß, was wo liegt, wo man lang fährt, wie die Verkehrswege sind“, unterstreicht die 25-Jährige, die den Wechsel vom Kreis Herford in die Gemeinde Hiddenhausen keinen Augenblick bereut hat. „Ich wurde hier sehr nett empfangen, meine Aufgaben sind erfüllend und herausfordernd zugleich und ich weiß, dass es längst nicht mehr so ist, dass eine junge Frau auf dem Bau nicht ernst genommen wird – ganz im Gegenteil.“
Text: Gemeinde Hiddenhausen Fotos: Tobias Heyer / HOCH5
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