Auf seiner Bürofensterbank dreht sich ein kleines Windrad, ein paar Zentimeter weiter sitzt eine Spielzeugfigur auf einem E-Bike, das gerade aufgeladen wird. Energie und eine nachhaltige, klimaschonende Gewinnung sind die Themen, die Antonius Meyer auf seinem Schreibtisch, bei seiner Arbeit als neuer Klimaschutzmanager der Gemeinde beschäftigen
Auf seiner Bürofensterbank dreht sich ein kleines Windrad, ein paar Zentimeter weiter sitzt eine Spielzeugfigur auf einem E-Bike, das gerade aufgeladen wird. Energie und eine nachhaltige, klimaschonende Gewinnung sind die Themen, die Antonius Meyer auf seinem Schreibtisch, bei seiner Arbeit als neuer Klimaschutzmanager der Gemeinde beschäftigen
Als Diplom-Ingenieur für technische Chemie und als Diplom-Ökologe für Naturschutz, Fachrichtung Gewässerökologie, verfügt er über das Fachwissen, um sich den Themen in Kirchlengern erst einmal mit vielen Zahlen und Fakten zu nähern. „Es geht für mich darum, den Istzustand darzustellen, gemeinsam mit den Energieversorgern zu ermitteln, wie der Stand in Kirchlengern aktuell ist, ehe Maßnahmen aufgestellt und umgesetzt werden“, so der 61-Jährige. Der arbeitete zuerst in gleicher Position in Kaltenkirchen, bevor er nach Kirchlengern gewechselt ist. „Mir ist es wichtig, dass wir die Energieverbräuche in der Gemeinde bilanzieren, die eigenen Liegenschaften unter die Lupen nehmen und die Anpassungen an den Klimawandel einleiten“, so Meyer. Der kann sich gut vorstellen, dass zukünftig noch stärker kommunal auf regenerative Energien gesetzt wird, dass aber auch schattige Plätze zum Verweilen durch das Anpflanzen von Bäumen geschaffen werden.
Auch persönlich treibt der Gedanke des Klimaschutzes den gebürtigen Niedersachsener um. Noch reist er täglich aus der Nähe von Vechta mit dem Zug an, bis er eine Bleibe in Kirchlengern gefunden hat. Der Anbau von Gemüse und Obst bildet eines seiner Hobbys, daneben geht er gerne tanzen und engagiert sich lokalpolitisch. Als Sachkundiger Bürger hat er bereits in Detmold im Bereich des Umweltschutzes und -ausschusses Erfahrungen gesammelt und wird dieses politische Engagement auch in Zukunft fortsetzen, „weil es einfach wichtig ist, dass das Thema Umweltund Klimaschutz politisches Gewicht in allen Gremien erhält“.
Auf zwei Jahre ist die Stelle erst einmal befristet – mit der Möglichkeit der dreijährigen Verlängerung. „Dabei sind das eher kleine Zeiträume. Wenn man sich mit dem Thema Klimaschutz beschäftigt, dann muss man in Jahrzehnten denken, sich die Auswirkungen auf viele Jahre ansehen und langfristig planen“, so Antonius Meyer. Jetzt werden erst einmal Handlungsfelder beschrieben, Fakten und Zahlen gesammelt, Statistiken aufgestellt, ehe es danach an die konkreten Maßnahmen geht. „Die sollten sich dann schon über einen Zeitraum von 20 Jahren erstrecken, um wirklich nachhaltige Wirkungen zu erzielen und etwa im Bereich Wärme- und Kältegewinnung neueste Technologien langfristig nutzen zu können“, so der neue Klimaschutzmanager, der natürlich auch ein offenes Ohr und Rat und Hinweise für alle Bürgerinnen und Bürger hat. „Jetzt zum Start bin ich noch nicht so viel in der Öffentlichkeit unterwegs, sondern verschaffe mir erst einen Überblick. Wer aber meinen Rat benötigt, kann sich gerne bei mir melden. Und zukünftig werde ich auch häufiger an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, Informationsmaterial verteilen und im Gespräch weiterhelfen“, nimmt sich der neue Klimaschutzmanager von Kirchlengern vor
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