Bier, Alster, Chips oder Schokoriegel? Gehören einfach zu einem ausgewachsenen Kinobesuch. Und gibt es natürlich auch im Lichtblick, über dessen alter Wirkungsstätte nicht nur im sprichwörtlichen Sinne Gras gewachsen ist. „Wenn ich von hier oben auf die Stelle schaue, wo früher das Gebäude mit dem Lichtblick stand, kann man schon wehmütig werden“, sagt dann auch Philipp Murday, der das Kino nun im Pyramidensaal der Musikschule leitet. „Manch ein potentieller Besucher lässt sich von dem Gedanken, dass wir das gemütliche Kino verlassen und hierhergezogen sind, abschrecken. Aber wer einmal hierhergekommen ist, der merkt schnell, dass es auch hier gemütlich sein kann“, so Murday, der sich freut, dass in der Coronazeit der Stillstand des kommunalen Kinos genutzt wurde, um vom Pyramidensaal einen Teil durch ein Schiebetürensystem so abzutrennen, dass dahinter echte Kinoatmosphäre entstehen kann.
Bier, Alster, Chips oder Schokoriegel? Gehören einfach zu einem ausgewachsenen Kinobesuch. Und gibt es natürlich auch im Lichtblick, über dessen alter Wirkungsstätte nicht nur im sprichwörtlichen Sinne Gras gewachsen ist. „Wenn ich von hier oben auf die Stelle schaue, wo früher das Gebäude mit dem Lichtblick stand, kann man schon wehmütig werden“, sagt dann auch Philipp Murday, der das Kino nun im Pyramidensaal der Musikschule leitet. „Manch ein potentieller Besucher lässt sich von dem Gedanken, dass wir das gemütliche Kino verlassen und hierhergezogen sind, abschrecken. Aber wer einmal hierhergekommen ist, der merkt schnell, dass es auch hier gemütlich sein kann“, so Murday, der sich freut, dass in der Coronazeit der Stillstand des kommunalen Kinos genutzt wurde, um vom Pyramidensaal einen Teil durch ein Schiebetürensystem so abzutrennen, dass dahinter echte Kinoatmosphäre entstehen kann.
25 Besucherinnen und Besucher können auf Kinosesseln Platz nehmen, die auch schon im alten Lichtblick standen. „Noch geht hier alles gut und der Sitzkomfort ist wirklich hervorragend. Allerdings gibt es bald keine Ersatzteile mehr für die Sessel – wir drücken also die Daumen, dass sie noch möglichst lange halten“, so der Kinoenthusiast. Der macht sich anfangs Gedanken darüber, ob der große, digitale 2K-Projektor mit ins Nachbargebäude wandern und auch die Soundanlage mitziehen könnte. All das: Problemlos möglich. Und so staunen die Zuschauer nun über eine zwar nicht riesige Leinwand, aber über ein bestechend scharfes Bild und einen Sound, der es durchaus mit Großraumkinos aufnehmen kann.
Hinter der Wand, durch die das Kinobild fällt, verbirgt sich die eigentliche Technik. „Dieser Projektor ist damals zwei Tage lang auf der Berlinale in Berlin gelaufen, ehe die Gemeinde ihn vergleichsweise kostengünstig erwerben konnte“, erzählt der Kinoleiter und ist froh, dass dieser Kauf damals gelang. Mit ihr waren die Zeiten vorbei, in denen Kuriere Filmrollen brachten und abholten, in denen von der Transportrolle abgespult und auf Vorführrollen aufgespult werden musste. Auch die Qualität war nicht die beste, waren die Filme doch vorher durch viele Hände gegangen, in unterschiedlichen, größeren Kinos gezeigt worden. „Kratzer und Verschmutzungen waren da keine Seltenheit“, erinnert sich Philipp Murday.
Heute ist alles anders. Angekommen im digitalen Zeitalter schickt der Verleih entweder eine Festplatte oder doch gleich einen Downloadlink. Und auch das Abspielen hat sich verändert. Wurde früher gespult, geklebt und eingefädelt, ist „der Start heute am Rechner genauso einfach wie das Öffnen einer Spotify- Playlist“, so Murday. Das beherrschen alle Vorführer natürlich wie im Schlaf. Doch ihre Aufgaben sind weitaus vielfältiger und gehen über das Verkaufen von Cola und Süßigkeiten hinaus. „Dazu gehört auch, dass man Besuchern, die keine Karten vorbestellt haben, leider manchmal auch absagen muss“, sagt Philipp Murday und hofft, dass diese Situation mit dem geplanten Neubau des Kinos der Vergangenheit angehört. „Wir stellen häufig auch noch Stühle zu den Kinosesseln dazu, aber irgendwann sind die Kapazitäten doch ausgefüllt und wir müssen leider auf eine andere Vorstellung verweisen“. Daher der Tipp von Philipp Murday: besser immer reservieren. Entweder telefonisch (Tel.: 7573 450) oder per Mail unter tickets@lichtblick-kirchlengern.de .
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