Einmal die Schulbücher, die iPads zur Seite legen, die Schulklasse verlassen und sich konzentriert einem Thema widmen, das wichtiger und aktueller kaum sein könnte. Das war kurz vor Weihnachten beim Klima-Schul-Kongress den Schülerinnen und Schülern der Erich Kästner-Gesamtschule möglich. Dabei verwandelte sich das Schulforum nicht nur in ein kleines Kongresszentrum, sondern nahm die jungen Menschen mit in einen Wald nach Frechen, in die Antarktis und ins Weltall.
Einmal die Schulbücher, die iPads zur Seite legen, die Schulklasse verlassen und sich konzentriert einem Thema widmen, das wichtiger und aktueller kaum sein könnte. Das war kurz vor Weihnachten beim Klima-Schul-Kongress den Schülerinnen und Schülern der Erich Kästner-Gesamtschule möglich. Dabei verwandelte sich das Schulforum nicht nur in ein kleines Kongresszentrum, sondern nahm die jungen Menschen mit in einen Wald nach Frechen, in die Antarktis und ins Weltall.
„Doch ganz gleich, von wo aus Experten live zugeschaltet waren, von wo Dokumentationsfilme gezeigt und Fakten erläutert wurden, fest stand immer: Kohlendioxid in der Atmosphäre ist das größte Problem, das wir aktuell haben.“ Doch es blieb nicht nur dabei, dass sich die Jugendlichen auf unterschiedlichste Weise mit Fakten rund um das Thema Klimawandel versorgen ließen. Sie erarbeiteten gemeinsam mit Experten auch Lösungsvorschläge und begannen auch, ihr eigenes Handeln zu analysieren. Auch Diplom-Meteorologe Friedrich Föst zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie sich das Klima in den vergangenen 30 Jahren verändert hatte. Er räumte auch mit dem Vorurteil auf, dass sich das Klima doch immer schon im Wandel befunden habe. „Natürlich hat es Veränderungen immer gegeben. Was uns heute Sorgen bereitet, ist das Tempo und der Umfang“, so Föst, der dem Publikum dennoch etwas Optimistisches mit auf den Weg geben konnte: „Wenn wir uns jetzt alle anstrengen, dann können wir es schaffen, den Klimawandel abzumildern“. Doch nicht nur Experten stellten ihre Sicht der Dinge und vor allem unumstößliche Fakten zum Klimawandel vor. Auch die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld informiert, hatten Zahlen zusammengeführt und Interviews gehalten. „Ihr seid die Generation, die die Folgen des Klimawandels am stärksten zu spüren bekommen wird. Umso wichtiger, dass ihr euch heute schon darüber informiert, euch einsetzt, auch einmal ungemütliche Fragen stellt und zu Recht einfordert, dass jetzt alles getan wird, damit es nicht irgendwann zu spät ist“, so Rüdiger Meier, der ebenfalls überrascht war, wie vielfältig das Programm des Klima-Kongresses war. Denn hier wurde das Thema Nachhaltigkeit von unterschiedlichsten Seiten beleuchtet, ging es um Berufe, die sich mit dieser Thematik befassen, um Fähigkeiten – die sogenannten „Green Skills“ –, die zukünftig für junge Menschen immer wichtiger werden. So endete der Klima-Schul-Kongress mit einem klaren Statement: Es gibt aktuell kaum etwas Wichtigeres, als sich mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen und alle Möglichkeiten zu beleuchten und umzusetzen, ihn in seiner Intensität aufzuhalten.
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