„Die Fragen, die ich heute gestellt bekomme, kommen mir alle bekannt vor. Die hatte ich auch im Kopf, als ich vor vielen Jahren nach der Geburt meines Sohnes Besuch von Chancenreich bekam“, sagt Emel Bilgetekin, die seit Februar als neue Familienbesucherin für Chancenreich in der Gemeinde unterwegs ist. „Das Konzept gibt es ja schon seit sehr vielen Jahren – und doch kommt es immer wieder vor, dass die jungen Familien, die wir kontaktieren und besuchen, zum ersten Mal davon hören und der ganzen Sache mit Skepsis gegenüberstehen“, sagt die zweifache Mutter. Als Erzieherin und Sozialpädagogin weiß sie damit aber umzugehen. „Wenn ich erzähle, dass hier alles auf Freiwilligkeit beruht, dass wir einfach nur helfend bei der Erziehung und der Pflege beiseite stehen, Angebote machen, Ratschläge geben, wenn diese gewünscht sind, dann ist das Eis schnell gebrochen“, berichtet die neue Familienbesucherin.
„Die Fragen, die ich heute gestellt bekomme, kommen mir alle bekannt vor. Die hatte ich auch im Kopf, als ich vor vielen Jahren nach der Geburt meines Sohnes Besuch von Chancenreich bekam“, sagt Emel Bilgetekin, die seit Februar als neue Familienbesucherin für Chancenreich in der Gemeinde unterwegs ist. „Das Konzept gibt es ja schon seit sehr vielen Jahren – und doch kommt es immer wieder vor, dass die jungen Familien, die wir kontaktieren und besuchen, zum ersten Mal davon hören und der ganzen Sache mit Skepsis gegenüberstehen“, sagt die zweifache Mutter. Als Erzieherin und Sozialpädagogin weiß sie damit aber umzugehen. „Wenn ich erzähle, dass hier alles auf Freiwilligkeit beruht, dass wir einfach nur helfend bei der Erziehung und der Pflege beiseite stehen, Angebote machen, Ratschläge geben, wenn diese gewünscht sind, dann ist das Eis schnell gebrochen“, berichtet die neue Familienbesucherin.
Dabei ist diese Aufgabe für sie gar nicht wirklich neu, hat sie doch schon vor vielen Jahren in dieser Funktion in Herford gearbeitet. „Nach meiner Elternzeit habe ich dann erst eine KiTa-Leitung übernommen, ehe es danach für mich in der Betreuung von Flüchtlingen weiterging“, erzählt die 36-Jährige, die nun glücklich ist, zu ihren beruflichen Wurzeln zurückgekehrt zu sein. „Dabei kannte ich Kirchlengern bisher tatsächlich nur über das Aqua Fun, das ich mit meiner Familie besucht habe“, sagt sie und weiß, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt. „Die ersten Besuche habe ich natürlich schon absolviert und lerne so Gemeinde und Menschen immer besser kennen“, sagt Emel Bilgetekin, die neben Deutsch auch auf Türkisch mit den jungen Familien kommunizieren kann. „Sollte das besser auf Russisch oder Polnisch gehen, habe ich Kolleginnen, die hier einspringen und die Betreuung übernehmen können.“ Neben den klassischen Besuchen junger Familien, neben der Vorstellung von Chancenreich etwa bei der Neugeborenenbegrüßung bietet Emel Bilgetekin auch jeden Dienstag die Teilnahme an einer Spielgruppe im Gemeindehaus an der Kirche in Kirchlengern an. „Von 9:15 bis 10:45 Uhr ist hier jedes Kind im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren herzlich willkommen“, wirbt Emel Bilgetekin für die natürlich kostenlose Teilnahme. Auch durch die Betreuung, die Chancenreich bietet, entstehen keine Kosten für die jungen Familie. „Es geht hier einfach darum, Hilfestellung zu leisten, den jungen Eltern aufzuzeigen, dass sie die Früherkennungsuntersuchungen lückenlos in Anspruch nehmen können und ihre Erziehungskompetenz zu steigern“, sagt Emel Bilgetekin und schafft es mit ihrer freundlichen, offenen, aber auch verbindlichen Art so bei den meisten jungen Eltern die anfängliche Skepsis abzubauen. „Ist das Prinzip erst einmal verstanden, dann ist das erste Eis gebrochen, steht einer tollen Zusammenarbeit nichts im Wege. Das war bei mir damals übrigens nicht anders“, sagt die neue Familienbesucherin und hofft, dass möglichst viele junge Eltern dieses Angebot annehmen.
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