Marathons hat Björn Bünermann schon jede Menge absolviert. Aber die 42,195 Kilometer in Boston in diesem April waren dann doch etwas ganz Besonderes. „Wenn man die sechs größten und bedeutensten Marathons der Welt erfolgreich absolviert hat, dann gibt es eine besondere Ehrung“, erzählt der Kirchlengeraner und wirft einen Blick auf den Globus.. Tokyo, Berlin, Paris, New York, London, Chicago – überall ist er schon einen Marathon gelaufen, ehe er jetzt in Boston den letzten Lauf der sogenannten Six Star-Serie absolvierte. „Am Ende konnte ich mir wirklich die begehrte Six Star-Medaille um den Hals hängen lassen. Das war schon ein unglaubliches, erhabendes und unbeschreibliches schönes Gefühl, als ich in Bosten – und dann auch noch in neuer persönlicher Bestzeit mit 3:19,01 Stunden – über die Ziellinie gelaufen bin und die Medaille überreicht bekommen habe“. Er weiß noch, als er in 2017 bei seinem ersten Berlin Marathon das erste mal auf der Marathon-Messe diese Medaille gesehen hat und sich nur dachte:“ Wow, wie toll muss es sein, diese in den Händen halten zu dürfen, und wie cool und ausdauernd muss man sein, um dies zu schaffen“, und es war seitdem ein geheimes Ziel und Wunsch des Kirchlengeraners, diese zu bekommen, von dem er aber – um ehrlich zu sein - nicht zu träumen gewagt hätte, es einmal zu schaffen. Aber man braucht nun mal Ziele im Leben, die einen antreiben. Nun hat er den „Grand Slam“ des Marathon laufens tatsächlich geschafft, als einer von ca 15.000 Menschen weltweit und als ca. 1000. Deutscher.
Marathons hat Björn Bünermann schon jede Menge absolviert. Aber die 42,195 Kilometer in Boston in diesem April waren dann doch etwas ganz Besonderes. „Wenn man die sechs größten und bedeutensten Marathons der Welt erfolgreich absolviert hat, dann gibt es eine besondere Ehrung“, erzählt der Kirchlengeraner und wirft einen Blick auf den Globus.. Tokyo, Berlin, Paris, New York, London, Chicago – überall ist er schon einen Marathon gelaufen, ehe er jetzt in Boston den letzten Lauf der sogenannten Six Star-Serie absolvierte. „Am Ende konnte ich mir wirklich die begehrte Six Star-Medaille um den Hals hängen lassen. Das war schon ein unglaubliches, erhabendes und unbeschreibliches schönes Gefühl, als ich in Bosten – und dann auch noch in neuer persönlicher Bestzeit mit 3:19,01 Stunden – über die Ziellinie gelaufen bin und die Medaille überreicht bekommen habe“. Er weiß noch, als er in 2017 bei seinem ersten Berlin Marathon das erste mal auf der Marathon-Messe diese Medaille gesehen hat und sich nur dachte:“ Wow, wie toll muss es sein, diese in den Händen halten zu dürfen, und wie cool und ausdauernd muss man sein, um dies zu schaffen“, und es war seitdem ein geheimes Ziel und Wunsch des Kirchlengeraners, diese zu bekommen, von dem er aber – um ehrlich zu sein - nicht zu träumen gewagt hätte, es einmal zu schaffen. Aber man braucht nun mal Ziele im Leben, die einen antreiben. Nun hat er den „Grand Slam“ des Marathon laufens tatsächlich geschafft, als einer von ca 15.000 Menschen weltweit und als ca. 1000. Deutscher.
Immer wenn er bei solchen Stadtläufe mit vielen zehntausend Läuferinnen und Läufern an den Start geht – so starten in New York zum Beispiel ca. 60.000 Menschen, gönnt er sich auch ein paar Tage mehr in den Haupt- und Großstädten. So sind die Standardlaufreisen meist 4 Tage lang, wobei es schon ein wenig verrückt ist für vier Tage nach Tokio zu fliegen, gibt der Kirchlengeraner zu. „Das muss man schon wollen. Und natürlich will ich dann auch etwas von der Stadt und den Menschen kennenlernen, die darin leben. Es ist eine etwas andere Art der Städtereise“, sagt Björn Bünermann, der erst vor 13 Jahren mit dem Laufen begonnen hat – und nicht ahnen konnte, dass er wirklich einmal diese besondere Medaille erlaufen würde.
Angefangen hatte er mit dem Laufen, wie bereits gesagt, vor 13 Jahren nach der Geburt seines Sohnes im Jahr 2011. Die Prioritäten verschieben sich, man hat keine Zeit mehr fürs Fitnessstudio oder gemeinsames Training im Verein und so bot sich das Laufen an. Einfach Schuhe an, Kopf aus und los geht es.“, erzählt der Steuerberater und Leiter der Buchhaltung eines großen Espelkamper Unternehmens, der früher lange Zeit im Quernheimer Fechtclub aktiv war und Badminton spielte. Ein wenig sportlich war er schon immer und eine schmächtige Läuferfigur wurde mir auch immer nachgesagt, so dass der „Laufkarriere“ nichts im Wege stand und er sofort mit 10 km starten konnte. Er war direkt Feuer und Flamme und so folgten nicht lange Zeit danach der erste Halbmarathon in Magdeburg, der Hermannslauf (den natürlich jeder laufende Ostwestfale einmal in seinem Leben gelaufen sein muss), „ehe im Rahmen eines 24 Stundenrennens an der Else in 2015 das erste Mal 42,195 Kilometer „gefallen“ sind“.
Ab dem Moment ließ ihn die Langstrecke nicht mehr los, läuft er im In- und Ausland, sucht immer wieder neue Herausforderungen, bucht Reisen, so dass er z.B. 2024 in 10 verschiedenen Ländern gelaufen ist, fährt er auch mal früh morgens um 0.00 Uhr mit dem Auto nach Prag oder Brüssel, rennt den Marathon und reist abends wieder zurück ins heimatliche Rehmerloh. „Wer nicht läuft, kann das wahrscheinlich nicht verstehen. Aber ich brauche den Sport einfach als Ausgleich, um fit bei der Arbeit zu sein und um mich gleichzeitig von der Arbeit zu erholen“, versucht Björn Bünermann zu erklären, wie man so viel, so lange und so häufig läuft. Wenn alles glatt läuft, wenn das Knie hält, die Muskulatur keine Probleme bereitet, dann will er alleine in diesem Jahr 42 Marathons laufen (42, weil ein Marathon 42,195 km lang ist und somit die 42 eine für Marathonläufer magische Zahl ist). „Wenn man sich so etwas Verrücktes vornimmt, dann ist man eigentlich nur noch unterwegs“, sagt der Läufer und zückt fast als Beweis einen Zettel mit den kommenden Stationen. Für den Zugspitzen-, den Zermatt- und den Eiger-Ultra ist er bereits gemeldet – allesamt Läufe, die weit über die normale Marathondistanz gehen – von den Höhenmetern ganz zu schweigen. Ebenso sind für 2025 noch Stationen wie Sydney, Edinburgh oder Dublin geplant und mal schauen, was sich noch so spontan findet. „Wenn ich erst einmal laufe, will ich gar nicht mehr aufhören“, sagt Björn Bünermann fast entschuldigend. So kann er auch länger als die 42,195 km laufen, was er beim Berliner Mauerlauf im Jahr 2021 bewiesen hatte. Dort war der Kirchlengeraner in 28 Stunden über 165 km die gesamte Berliner Mauer am Stück abgelaufen.
Für echtes Training bleibt neben Arbeit und Familie und bei all den Wettkämpfen kaum noch Zeit. Das muss schon gut organsiert werden, dennoch legt er rund 60 Kilometer wöchentlich zurück und das, trotz aller Reisen am liebsten im heimischen Wiehengebirge, und meidet so wenn möglich Asphalt, „weil das den Knien einfach nicht gut tut“, sagt er. Grundsätzlich zwickt oder zwackt bei diesen Lauf-Umfängen immer irgendwas, weswegen Björn das Laufen mit Schmerzen leider nur zu gut kennt „Aber wenn man etwas liebt, etwas wirklich will und man für etwas brennt, dann gewöhnt man sich tatsächlich daran und kann es ausblenden. Laufen, das hat mit viel mehr Kopf zu tun, als viele glauben.“ So konnte ihn auch nicht ein gebrochener Zeh aufhalten, mit dem er 2 Tage nach dem Unfall beim Hermannslauf nicht nur an der Startlinie stand, sondern auch über die Ziellinie lief. Verstehen? Müsse man das alles nicht. Natürlich sei das irgendwie auch eine Art Sucht, vor allem aber tue ihm das Laufen gut, ist sich Björn Bünermann sicher.
Nun ist die Frage, was nach dem Erhalt der begehrten Medaille noch geplant ist und ihn antreibt. Sein nächstes Ziel ist es in den deutschen 100 Marathon Club zu kommen, in den nur Läufer aufgenommen werden, die mindestens 100 Läufe mit mindestens 42,195 km oder mehr absolviert haben. Zur Zeit stehe ich bei 90 Zählern, weswegen ich hoffe und denke, dass dies dieses Jahr noch klappen sollte. Und dann? Dann laufe ich einfach weiter und mal sehen was passiert. Was mich auf jeden Fall noch motiviert ist, dass ich mich so lange fit halten will, bis ich mit meinem Sohn seinen ersten Marathon zusammen laufen kann. „Dies war und ist immer mein Traum gewesen, der mich motiviert hat. 4 ½ Jahre muss Bünermann noch warten, bis sein Sohn Tim 18 wird und seinen ersten Marathon laufen darf. Ein weiteres Ziel, was man angehen könnte, ist es, auf allen Kontinenten gelaufen zu sein. Hier fehlen Björn noch Afrika, Südamerika und die Antarktis. Auch möchte der Kirchlengeraner in 2026 die 230 km nonstop bei der Tortour de Ruhr angehen und finishen. Und vielleicht wechsel ich danach zum Triathlon. Wer weiß. So eine Langdistanz mit 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einem anschließenden Marathon reizen mich schon. Und sind bestimmt machbar – alles reine Kopfsache“, sagt Björn Bünermann, lacht und weiß doch: Das könnte schon sehr bald ernst und Realität werden -ganz getreu dem Motto: „Nichts muss, alles kann“…
Marathons hat Björn Bünermann schon jede Menge absolviert. Aber die 42,195 Kilometer in Boston in diesem April waren dann doch etwas ganz…
So richtig cool klingt das nicht, wenn plötzlich eine junge Frau, die eben noch schauspielerte, plötzlich eine Oper trällert. Dachten…
„Die Fragen, die ich heute gestellt bekomme, kommen mir alle bekannt vor. Die hatte ich auch im Kopf, als ich vor vielen Jahren nach der…
Bei strahlend blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen warteten die ersten Badegäste am 10. Mai bereits kurz vor der Eröffnung vor…
Wenn der Begriff „Dorf“ zutrifft, dann hier in Stift Quernheim. Dorfkneipe, Dorffeste, eine Kirche, die inmitten des Dorfes steht, und eine…
Na dann los. Wir freuen uns.
Auf deine Anfrage. Auf dich.
Und melden uns. Direkt.
Schneller, als du erwartest.