„Ich freue mich riesig auf die Aufgabe und bin froh, dass ich der Gemeinde und dem Land Deutschland etwas zurückgeben kann“, sagt Kristina Schmeding, die seit Mitte Oktober eine der beiden Schiedspersonen in Kirchlengern ist. „Als ich den Aufruf in der ELSESTIFTE gelesen habe, wusste ich sofort, dass das etwas für mich sein könnte“, erzählt die gebürtige Mazedonierin, die über ein Stipendium für ihren Masterstudiengang nach Deutschland kam. „Ohne diese Unterstützung wäre mir das Leben, das ich heute führe, gar nicht möglich gewesen.
„Ich freue mich riesig auf die Aufgabe und bin froh, dass ich der Gemeinde und dem Land Deutschland etwas zurückgeben kann“, sagt Kristina Schmeding, die seit Mitte Oktober eine der beiden Schiedspersonen in Kirchlengern ist. „Als ich den Aufruf in der ELSESTIFTE gelesen habe, wusste ich sofort, dass das etwas für mich sein könnte“, erzählt die gebürtige Mazedonierin, die über ein Stipendium für ihren Masterstudiengang nach Deutschland kam. „Ohne diese Unterstützung wäre mir das Leben, das ich heute führe, gar nicht möglich gewesen. Jetzt bin ich froh, dass ich durch mein ehrenamtliches Engagement meine Dankbarkeit zeigen kann.“ Nach dem Abschicken ihrer Bewerbung für das Amt der Schiedsperson freute sie sich sehr, als sie die Nachricht erhielt, dass sie schon sehr bald bei Nachbarschaftsstreitigkeit mit den Parteien eine außergerichtliche Lösung suchen und finden kann. „Es folgte die Vereidigung beim Amtsgericht in Bünde, dann fehlt noch eine zweitätige Schulung und ich kann starten“, freut sich die Grundschullehrerin, die sich aktuell in Elternzeit befindet. „Ich bin kommunikativ, lösungsorientiert, fair, neutral und habe bereits während meines Studiums ein Seminar für Mediation besucht“, antwortet Kristina Schmeding, wenn sie gefragt wird, was sie für die neue Aufgabe mitbringt. In der Anfangszeit wird sie sicherlich noch die Hilfe ihrer Kollegin in Anspruch nehmen, „aber mein Ziel ist es dennoch, möglichst schnell allein Streitigkeiten schlichten zu können.“ Rund einmal pro Monat erfolgt ein Anruf in einer solchen Angelegenheit, zeigt die Statistik. „Das ist keine allzu große zeitliche Herausforderung und gleichzeitig habe ich genug Zeit, um mir den Fall genau anzuschauen und mich mit den Parteien austauschen zu können, um wirklich eine gütliche Einigung zu erzielen, die für beide Seiten akzeptabel ist“, so Kristina Schmeding.
Für fünf Jahre wird sie nun das Amt der Schiedsperson übernehmen und kann sich währenddessen durchaus vorstellen, noch weitere, freiwillige Aufbauseminare zu besuchen. Mit ihrer Vorgängerin, die aus Kirchlengern weggezogen ist und deshalb das Ehrenamt der Schiedsperson in der Gemeinde aufgeben musste, konnte sich Kristina Schmeding noch umfangreich austauschen und auch mit ihrer Kollegin Loryn Pörschke-Karimi hatte und hat sie regen Kontakt, damit sie nun gut gewappnet die neue Herausforderung beginnen kann.
Weitere Informationen rund um die Schiedspersonen und die einzelnen Kontaktadressen finden Sie hier: www.kirchlengern.de/Rat-Verwaltung/Schiedspersonen/
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