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Radweg zwischen Bünde und Kirchlengern wird ökologisch saniert

Radfahrer- und Tierinteressen vereint

Wer mit dem Rad zwischen Kirchlengern und Bünde unterwegs ist – ganz gleich ob auf dem Weg zur Arbeit oder als Freizeittour am Wochenende – der nutzt fast immer den Else Werre-Radweg. Der ist allerdings durch diese zahlreiche Nutzung in vergangener Zeit in die Jahre gekommen, gleichzeitig waren die beiden schmalen Asphaltstreifen, die gemeinsam mit einem Grünstreifen zwischen ihnen als Radweg dienten, nicht mehr zeitgemäß und durch stetig anwachsende Kanten in der Oberfläche zunehmend unfallträchtig.

Wer mit dem Rad zwischen Kirchlengern und Bünde unterwegs ist – ganz gleich ob auf dem Weg zur Arbeit oder als Freizeittour am Wochenende – der nutzt fast immer den Else Werre-Radweg. Der ist allerdings durch diese zahlreiche Nutzung in vergangener Zeit in die Jahre gekommen, gleichzeitig waren die beiden schmalen Asphaltstreifen, die gemeinsam mit einem Grünstreifen zwischen ihnen als Radweg dienten, nicht mehr zeitgemäß und durch stetig anwachsende Kanten in der Oberfläche zunehmend unfallträchtig.

„Schwere Unfälle haben dafür gesorgt, dass beschlossen wurde, hier den Radweg auszubauen und auf eine durchgängige Asphaltierung zu setzen“, erklärt Rüdiger Meier, als jetzt diese Arbeiten starten konnten. Allerdings wird auf eine durchgehende Asphaltierung verzichtet, damit in einem Naturschutzgebiet, wie es dies zwischen Bünde und Kirchlengern nahe der Else ist, auch viele Tiere weiterhin gefahrlos den neuen Radweg kreuzen können. „Als wir den Preis für die Öko-Pflastersteine hörten, waren wir sogar sehr positiv überrascht“, sagt dann auch Bündes Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger, die ebenfalls beim Starttermin mit vor Ort war. Auch die Farbe der Steine ist für das Tierwohl entscheidend: Die Steine erstrahlen in hellem Grau und sorgen so dafür, dass sie sich auch bei längerer Sonneneinstrahlung nicht zu sehr aufheizen und Tierfüße verletzen können.

Über die überschaubaren Pflastersteinkosten freut sich vor allem die Bezirksregierung, die rund 95 Prozent der Gesamtkosten trägt. Wichtig bei einer solchen Radwegförderung ist, dass diese nur dann greift, wenn echte Verkehrswege und keine Tourismusstrecken erneuert werden. „Und genau das ist hier, bei der wichtigen Radverkehrsader für viele Berufspendler ja der Fall“, stellte Ulrich Tilly von der Bezirksregierung klar und unterfütterte diese Aussage auch mit Zahlen und Fakten. Zwischen dem 13. und 18. Juni dieses Jahres wurden 2.896 Radfahrer und 1.012 Fußgänger auf der Strecke zwischen dem Klärwerk in Bünde und dem Echterneinweg in Kirchlengern gezählt – und davon sogar mehr an Werk-, als an Wochenendtagen.

Leider setzt sich dieses Bild aktuell auch während der Bauarbeiten fort. „Man muss sich schon wundern, wer und vor allem wie viele hier die Umleitung ignorieren und über die gesperrte Strecke fahren“, ärgerte sich dann nicht nur Rüdiger Meier, der darauf verwies, das eventuelle Mehrkosten, die durch dieses rücksichtslose Verhalten entstehen, am Ende von der Allgemeinheit getragen werden.

Läuft aber alles nach Plan, dann geht die ausführende Firma Tiefbau Stohlmann aus Kirchlengern davon aus, dass noch in diesem Jahr der dann über eine Strecke von 770 Metern sanierte Radweg wieder für alle Radler freigegeben wird.

12/2025

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