„Meine Erwartung an Berlin ist, im Bereich Wohnungsbau endlich Ernst zu machen und das umzusetzen, was gesagt und versprochen worden ist“, sagt Bürgermeister Rüdiger Meier und ist gleichzeitig froh, dass in der eigenen Gemeinde nun zumindest ein wenig geholfen werden kann, wenn es um bezahlbaren Wohnraum geht. „Es gibt in Deutschland rund eine Million geförderte Mietwohnungen – der Bedarf liegt aber bei rund 20 Millionen“, rechnete dann auch Lea Oberbremer vom gleichnamigen Bauunternehmen vor, das jetzt ein Miethaus mit acht solcher Wohnungen am Eschweg 6 errichtet.
„Meine Erwartung an Berlin ist, im Bereich Wohnungsbau endlich Ernst zu machen und das umzusetzen, was gesagt und versprochen worden ist“, sagt Bürgermeister Rüdiger Meier und ist gleichzeitig froh, dass in der eigenen Gemeinde nun zumindest ein wenig geholfen werden kann, wenn es um bezahlbaren Wohnraum geht. „Es gibt in Deutschland rund eine Million geförderte Mietwohnungen – der Bedarf liegt aber bei rund 20 Millionen“, rechnete dann auch Lea Oberbremer vom gleichnamigen Bauunternehmen vor, das jetzt ein Miethaus mit acht solcher Wohnungen am Eschweg 6 errichtet.
„Wir sind froh und dankbar, dass sie den Mut aufbringen und auch das wirtschaftliche Risiko als Bauunternehmen Oberbremer nicht scheuen, sich hier zu engagieren“, lobte dann auch Rüdiger Meier, der gemeinsam mit Landrat Jürgen Müller zum ersten Spatenstich gekommen war. Letzterer brachte nicht nur Glückwünsche, sondern auch einen Förderbescheid über 174.000 Euro mit. Auch durch diese Förderung entsteht nun ein modernes Mehrfamilienhaus, das über acht sehr unterschiedlich große Wohneinheiten verfügt. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, sagt dann auch Lea Oberbremer, die von kleinen Wohnungen für alleinlebende Menschen bis hin zu Wohnraum für größere Familien spricht. Der Einzug soll schon im Herbst 2026 möglich sein, der Energieeffizienzstandard wird mit sehr hohen 40 angegeben, die Miete pro Quadratmeter liegt gerade einmal bei 6,65 Euro.
Möglich gemacht haben diesen nun startenden Neubau auch die Familien Caspelherr und Deppermann, die das Grundstück am Eschweg verkauften. „Und das ist heute hier bei uns in Ostwestfalen ja nicht selbstverständlich. Was hier im Eigentum steht, wird nur ungern hergegeben“, so Landrat Jürgen Müller. An sehr zentraler Stelle in der Gemeinde und „natürlich auch in unmittelbarer Nähe zum größten Arbeitgeber im Kreisgebiet“, so Müller, entstehe nun Außergewöhnliches. „Es wird am Ende ein Bereich, in dem Jung und Alt zusammenleben können“, wünscht sich auch Rüdiger Meier, der hervorhob, dass nicht nur Land und Kreis durch ihre Förderung, sondern auch die Gemeinde Kirchlengern alles dafür tue, um den Zuzug zu ermöglichen, der benötigt wird. „Wir sorgen mit den sogenannten weichen Standortpunkten dafür, dass wir als Gemeinde attraktiv sind. Da ist die Musikschule, das kommunale Kino, das Familienbad Aqua Fun, die auch in der Summe dafür sorgen, dass man gerne zu uns nach Kirchlengern zieht“, so Rüdiger Meier.
Er interessierte sich ebenso wie alle weiteren Gäste nach dem symbolischen Spatenstich und einem kleinen Imbiss für die Eckdaten des Mehrfamilienhauses, dessen Wohnungen selbstverständlich nur mit einem Wohnberechtigungsschein gemietet werden können. 1.265 Quadratmeter misst das Grundstück, auf dem acht Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern in einer Größe von 55 m² bis 94 m² entstehen werden. Ein Aufzug sorgt für Barrierefreiheit, eine Photovoltaikanlage für geringe Energiekosten. Jede Wohnung verfügt über eine Terrasse oder einen Balkon mit Südausrichtung. Ein Gemeinschaftsgarten mit großer Spielfläche für Kinder ist ebenso geplant worden wie Außenstellplätze für Autos und Fahrräder.
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