Stell dir vor es ist Sommerfest und niemand redet über das Wetter – so geschehen an diesem letzten Juniwochenende, bei dem ein paar Schäfchenwolken über den azurblauen Himmel zogen und die Temperaturen dem Event alle Ehre machten.
Stell dir vor es ist Sommerfest und niemand redet über das Wetter – so geschehen an diesem letzten Juniwochenende, bei dem ein paar Schäfchenwolken über den azurblauen Himmel zogen und die Temperaturen dem Event alle Ehre machten.
Passenderweise standen sogar Liegestühle bereit, um all denen eine Pause zu gönnen, die zuvor über den bestens besuchten Flohmarkt flaniert waren, dem Showprogramm zusahen oder den geöffneten Geschäften einen Besuch abstatteten. „Genau so wünscht man sich das doch“, freute sich dann auch Organisatorin Martina Stallmann von der Gemeindeverwaltung, die gemeinsam mit ihrem Team ein Programm auf die Beine gestellt hatte, das viele Kirchlengeraner vollends überzeugte. Den Start bildet bereits am Samstagabend die Bielefelder Band „Strange Crew“, die viele Rock- und Popklassiker neu interpretierte. Bis tief in die Nacht wurde hier mitgesungen, getanzt und gefeiert, ehe die einen ins Bett gingen und die anderen sich bereits zu nächtlicher Stunde beste Plätze für den traditionellen Flohmarkt sicherten.
Der zog am Sonntagmorgen Frühaufsteher und Schnäppchenjäger an, ehe sich das Kinderkarussell zu drehen begann, die Imbissstände von Jahrmarktprofis und heimischen Vereinen gleichzeitig öffneten und das Zentrum Kirchlengerns zur Flaniermeile mutierte. So entstand ein bunter Mix aus Kulinarik und Trödelmarkt, aus Selbstgebasteltem und Straßenkunst. Mittendrin: der knallrothaarige Christoph Engels, der ebenfalls eine perfekte Mischung aus Jonglage, Artistik und Gauklerei darbot. Höhepunkt der Show: eine riesige Windmaschine, auf der er eine überdimensionale Einkaufstüte fast zum Abheben brachte – mit ihm selbst an den Henkeln hängend. Die begeisterten Zuschauer hielten sich erschrocken die Hände vor das Gesicht, als Engels quasi als Aufwärmprogramm eine laufende Kettensäge durch die Luft wirbeln ließ, warfen dann wieder begeisternd Konfetti über sich, als das nächste, nicht weniger waghalsige Kunststück mit dem Einrad gelang. Sängerin Faryna schlug dagegen etwas ruhigere Töne an, als sie vor allem beim jüngsten Publikum für Mitmach- und Mitsingmomente sorgte. Zusammen mit den Fechtern aus Quernheim, den Tänzern vom TV Häver, mit jungen Musikern der Musikschule und vielen weiteren Beteiligten sowie einem riesigen Bungee-Jumper gelang so ein Fest, das seinem Namen alle Ehre machte. Und nicht ohne Grund von Bürgermeister Rüdiger Meier am Ende als rundum gelungen bezeichnet wurde.
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