Noch deutet rein optisch nichts darauf hin. Aber in Zukunft soll die Fläche westlich des Umweltbetrieb Baubetriebshofs in Lippinghausen einen wichtigen Beitrag zu Hiddenhausens Energieversorgung leisten – und zwar klimafreundlich. Denn hier, zwischen altem Grenzweg und Ziegelstraße, ist der Solarpark Hiddenhausen geplant. Wie ist der Stand der Dinge? HIER hat nachgefragt.
Noch deutet rein optisch nichts darauf hin. Aber in Zukunft soll die Fläche westlich des Umweltbetrieb Baubetriebshofs in Lippinghausen einen wichtigen Beitrag zu Hiddenhausens Energieversorgung leisten – und zwar klimafreundlich. Denn hier, zwischen altem Grenzweg und Ziegelstraße, ist der Solarpark Hiddenhausen geplant. Wie ist der Stand der Dinge? HIER hat nachgefragt.
Das Thema Solarenergie ist für viele Hiddenhauser Bürgerinnen und Bürger nicht neu. Bereits seit 2021 fördert die Gemeinde im Rahmen ihrer Klimaschutz-Offensive Anlagen zur Nutzung von Solarenergie. Mit dem geplanten Solarpark stößt sie jetzt allerdings in neue Größenordnungen vor. Jan Westerhold, als Leiter des Amts für Gemeindeentwicklung zuständig für die Bauleitplanung, weiß um die Komplexität solch eines Vorhabens: „Naturgemäß sind die Planungen für ein Projekt dieser Art nicht ganz ohne. Aber die verschiedenen Verfahrensschritte werden jetzt sukzessive abgearbeitet … und momentan kommen wir doch recht zügig voran.“
Bedeutet konkret: Bereits am 3. März präsentierte das Planungsbüro WoltersPartner Stadtplaner GmbH die Vorentwürfe im Gemeindeentwicklungsausschuss. Der gab sein Go! Weitermachen. Mittlerweile ist auch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der sogenannten Träger öffentlicher Belange – zum Beispiel Behörden, Landesbüro der Naturschutzverbände, Landwirtschaftskammer und viele mehr – abgeschlossen und aufgearbeitet. Auch die Prüfungen zum Umwelt- und Artenschutz haben laut Vorentwurf des Umweltberichts keine Probleme ergeben.
So geht es weiter
In den kommenden Monaten stehen zahlreiche Planungs-, Organisations- und Abstimmungsarbeiten an – viel zu tun für Jan Westerhold und sein Team. Doch wenn alles gut läuft, ist das meiste davon bis Ende dieses Jahres erledigt. Sobald Baurecht besteht, kann dann die Ausführungsplanung beginnen und der Bau der Anlage öffentlich ausgeschrieben werden.
Ein Solarpark – warum gerade hier?
Die Fläche neben dem Umweltbetrieb Baubetriebshof ist eine alte Tongrube. Nach Ende der Nutzung in den 70er Jahren wurde sie später verfüllt. Die Landesregierung NRW möchte solche Standorte gezielt als Bauland für Photovoltaik- Anlagen nutzen.
Nahwärmeversorgung Hiddenhausen wird Solarpark-Betreiber
Alexander Graf, Kämmerer und Geschäftsführer der Nahwärmeversorgung Hiddenhausen, freut sich schon jetzt auf die Fertigstellung des Solarparks: „Wofür der erzeugte Strom dann genau verwendet wird, wird noch zu gegebener Zeit entschieden. Es sind verschiedene Optionen denkbar, von denen die insgesamt wirtschaftlichste zum Einsatz kommen soll. Was ich auch sehr positiv finde: Rund um den Park gibt es ja zahlreiche Maßnahmen, mit denen wir den Eingriff in die Landschaft ausgleichen. Beispielsweise entsteht am Rand des Solarparks ein 30 Meter breiter Streifen als Streuobstwiese. Das tut auch der Ökobilanz unserer Gemeinde richtig gut.“
Sie möchten wissen, welche Fortschritte der Solarpark Hiddenhausen macht? HIER wird Sie ab jetzt regelmäßig auf dem Laufenden halten.
Mit dieser Leistung können 900 2-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.
Text: Gemeinde Hiddenhausen
Fotos: Tobias Heyer / HOCH5
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