Einen traurigen Eindruck macht Ulrich, genannt Uli Bergmann nicht, als er davon erzählt, dass er sein Amt als Sportabzeichenobmann schon im Herbst vergangenen Jahres abgegeben hat. „Irgendwann ist auch mal gut“, so der 67-Jährige, der seit 1987 Sportabzeichen abnimmt und seit 2010 die Rolle des Sportabzeichenbeauftragten in der Gemeinde übernommen hat.
Einen traurigen Eindruck macht Ulrich, genannt Uli Bergmann nicht, als er davon erzählt, dass er sein Amt als Sportabzeichenobmann schon im Herbst vergangenen Jahres abgegeben hat. „Irgendwann ist auch mal gut“, so der 67-Jährige, der seit 1987 Sportabzeichen abnimmt und seit 2010 die Rolle des Sportabzeichenbeauftragten in der Gemeinde übernommen hat.
„Ich habe einfach darauf gewartet, dass ich den perfekten Nachfolger finde. Und das ist mir jetzt mit Christian Fischer gelungen“
so Bergmann, der mittlerweile auf die 45. Wiederholung des Goldenen Sportabzeichens zurückblicken kann. „Wenn du das zum 46. Mal machst, dann kennst du alles, dann weißt du alles. Aber dann hast du auch den Wandel miterlebt, weißt, dass die Aufgaben sich eben nicht nur auf die Sommermonate beschränkt, sondern du dich auch im Winter um Organisatorisches kümmern musst, manchmal sogar mit der Stoppuhr auf der Bahn stehen musst, weil jemand noch ganz dringend für eine Bewerbung ein Sportabzeichen benötigt“, so Bergmann. Natürlich wird er auch weiterhin seine Sportabzeichenprüfung hier ablegen, „aber viele wissen gar nicht, dass ich noch als Fitnesstrainer im Sportstudio tätig bin und meine Zeit begrenzt ist. So häufig wie früher werde ich also an den Trainingsabenden montags und mittwochs nicht mehr an der Anlange ,In der Mark‘ zu finden sein“, so Bergmann.
Dafür steht dann Christian Fleischer an der Weitsprunggrube und am Zieleinlauf, kann dabei auf eine größere Gruppe an Helferinnen und Helfern zurückgreifen, die ihn bei Training und Prüfungsabnahmen unterstützen. Der 54-jährige CNC-Fräser begann mit 40 Jahren damit, sich für das Sportabzeichen zu interessieren und wird damit von Ulrich Bergmann mit einem Schmunzeln eher als „Spätstarter“ bezeichnet. Fleischer wollte damals seine Tochter zum Sporttreiben überreden, „aber die machte zur Bedingung, dass ich selber mit zum Training kommen müsse – damit war der Start gemacht“, so Christian Fleischer. Heute fühlt er sich auf der 10 Kilometerstrecke ebenso wohl wie beim Schleuderballwurf, trainiert nicht nur für sich, sondern auch andere und ist vor allem für die vielen organisatorischen Dinge zuständig. „Am Ende bin ich in dieses Amt reingerutscht und reingewachsen – aber jetzt fühlt es sich so richtig gut an“, sagt der neue Sportabzeichenbeauftragte und ist doch bei einer Veranstaltung froh, nicht in der ersten Reihe stehen zu müssen. „Wenn es um die Verleihung, um die Ehrung der langjährigen Absolventen geht, dann überlasse ich das Mikrophon auch zukünftig gerne meinem Vorgänger – der ist da einfach mit Leib und Seele dabei“, so Christian Fleischer und freut sich auch hier darüber, dass der Teamwork-Gedanke beim Gemeindesportverband in Kirchlengern groß geschrieben wird und so jetzt ein fließender Übergang zwischen scheidendem und neuem Sportabzeichenbeauftragtem geschaffen werden konnte.
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