„Die Gefahr der Vereinsamung wächst. Von ihr sind besonders ältere Menschen und solche, die nicht mehr so mobil sind, betroffen. auch hier möchten wir gegensteuern.“
Bettina Vormfeld
Quartiersentwicklerin
Seit dem 1. Juli gibt es in Schweicheln- Bermbeck ein Quartiersbüro. Es ist schon das zweite in Hiddenhausen. Seitdem arbeitet Quartiersentwicklerin Bettina Vormfeld mit Volldampf daran, Wünsche und Erwartungen in der Bevölkerung abzufragen, Kontakte zu knüpfen und Ideen zu sammeln. Das Ziel: ein Treffpunkt, der die Dorfgemeinschaft und das Zusammenleben in Hiddenhausens größtem Ortsteil stärkt und belebt. Und zwar für alle Bürgerinnen und Bürger.
Seit dem 1. Juli gibt es in Schweicheln- Bermbeck ein Quartiersbüro. Es ist schon das zweite in Hiddenhausen. Seitdem arbeitet Quartiersentwicklerin Bettina Vormfeld mit Volldampf daran, Wünsche und Erwartungen in der Bevölkerung abzufragen, Kontakte zu knüpfen und Ideen zu sammeln. Das Ziel: ein Treffpunkt, der die Dorfgemeinschaft und das Zusammenleben in Hiddenhausens größtem Ortsteil stärkt und belebt. Und zwar für alle Bürgerinnen und Bürger.
Stattfinden tut das Ganze im bekannten Treffpunkt in Schweicheln-Bermbeck, Am Kartel 32. Schließlich ist der AWO Kreisverband Herford auch Träger des neuen Projekts. Der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Quartierstreff: eine sogenannte Bedarfsermittlung. „Wir wollen Angebote machen, die möglichst alle ansprechen – ganz gleich, ob jung oder schon älter, Familien oder Alleinwohnende, Alteingesessene oder Neuzugezogene“, betont Bettina Vormfeld. „Und da ist es natürlich ganz entscheidend zu wissen, was die Menschen umtreibt, was ihnen in ihrem Dorf fehlt und was sie sich besonders wünschen.“
Mehr als Veranstaltungen
Hilke Meier, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbands Herford, ergänzt: „Was hier entsteht, ist ein Treffpunkt für das ganze Dorf, der den sozialen Zusammenhalt und die Nachbarschaft fördert, wo man sich trifft und austauscht und neue Kontakte knüpft. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Mit Herz wollen wir dazu motivieren, sich aktiv zu beteiligen – ungeachtet von Herkunft, Glaube, Geschlecht und Alter.“
Schritt für Schritt nimmt das Projekt Gestalt an
Die Fragebogen- und Online-Aktion zur sogenannten Bedarfsermittlung ist mittlerweile abgeschlossen und ausgewertet. Anfang November wurden bei einem Info-Nachmittag die Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden erste Programmideen entwickelt. Auch einige Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessieren, konnten schon gefunden werden. Schließlich steht und fällt solch ein Programm mit all denen, die tatkräftig mitmachen.
Bettina Vormfeld hingegen fungiert eher als Organisatorin und Koordinatorin. In dieser Rolle ist sie momentan auch permanent unterwegs, um örtliche Vereine und Organisationen als Kooperationspartner für das Quartiersprojekt zu gewinnen.
„Die Gefahr der Vereinsamung wächst. Von ihr sind besonders ältere Menschen und solche, die nicht mehr so mobil sind, betroffen. auch hier möchten wir gegensteuern.“
Bettina Vormfeld
Quartiersentwicklerin
Ihr Wunsch: ein Netzwerk, das eine Fülle von Angeboten ermöglicht. Immer angepasst an die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Bis es so weit ist, werden zuerst einmal verschiedene Aktivitäten der AWO weitergeführt. So fanden im Oktober zum Beispiel der Spielekreis, die Singgemeinschaft und die Line Dance Gruppe im Treffpunkt statt.
Ebenfalls schon gestartet ist das Willkommenscafé, zu dem Bettina Vormfeld jeden Montagnachmittag in den Treffpunkt einlädt. Alle, die sich für das Projekt interessieren, sind eingeladen, sich hier zu treffen und kennenzulernen, Ideen und Anregungen auszutauschen. Schauen Sie doch mal vorbei. Sie sind herzlich willkommen.
Es tut sich also etwas in Schweicheln-Bermbeck. Schon jetzt sind sich alle Beteiligten sicher: Das Quartiersprojekt wird das Dorf noch ein Stück lebenswerter machen. HIER wünscht gutes Gelingen.
Infos zum Quartiersprojekt gibt es bei www.awo-herford.de und auf Instagram unter awo_kreisverbandherford. Bettina Vormfeld erreichen Sie telefonisch unter 05221 18707 65 oder 0151 66264824 und per E-Mail unter b.vormfeld@awo-herford.de
Willkommenscafé: Montagnachmittag 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Offene Sprechzeiten:
Montags 13:30 Uhr – 17:30 Uhr und
mittwochs 9:00 Uhr – 13:00 Uhr
Träger des Projekts ist der AWO Kreisverband Herford e.V. Finanziert wird das Projekt vom AWO Kreisverband Herford mit einer teilweisen finanziellen Unterstützung der Stiftung Deutsches Hilfswerk mit Mitteln aus der Deutschen Fernsehlotterie
Text: Gemeinde Hiddenhausen Fotos: Tobias Heyer / HOCH5
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