Ein Besuch von Freunden und ein Besuch bei Freunden. Gleich zwei Termine brachten in den vergangenen Wochen frische Impulse und neue Ideen in Hiddenhausens Städtepartnerschaften. Die Schweden sind da! Endlich. Der Arbeitsbesuch der Delegation aus dem schwedischen Kungälv in Hiddenhausen war schon lange geplant, Ende September kam er zustande. Knapp drei Tage lange schaute sich die siebenköpfige Delegation ausgiebig in unserer Gemeinde um. Und das Programm war eng getaktet. Besuche im Johannes-Falk-Haus und in der Olof-Palme-Gesamtschule – mit ihr wird schon seit vielen Jahren ein sehr erfolgreicher Schüleraustausch praktiziert – gehörten genauso dazu wie Rundgänge durch innovative Hiddenhauser Unternehmen.
Ein Besuch von Freunden und ein Besuch bei Freunden. Gleich zwei Termine brachten in den vergangenen Wochen frische Impulse und neue Ideen in Hiddenhausens Städtepartnerschaften.
Die Schweden sind da!
Endlich. Der Arbeitsbesuch der Delegation aus dem schwedischen Kungälv in Hiddenhausen war schon lange geplant, Ende September kam er zustande. Knapp drei Tage lange schaute sich die siebenköpfige Delegation ausgiebig in unserer Gemeinde um. Und das Programm war eng getaktet. Besuche im Johannes-Falk-Haus und in der Olof-Palme-Gesamtschule – mit ihr wird schon seit vielen Jahren ein sehr erfolgreicher Schüleraustausch praktiziert – gehörten genauso dazu wie Rundgänge durch innovative Hiddenhauser Unternehmen.
Auch ein Abstecher in den Klimawald der Olof- Palme-Gesamtschule durfte natürlich nicht fehlen. Von dem zeigten sich die Besucherinnen und Besucher aus Schweden besonders beeindruckt. „Es ist schon bemerkenswert, was hier auf die Beine gestellt wurde und wird“, konstatierte Miguel Odhner, Chef des Gemeindevorstandes in Kungälv.
Am Ende des Gedankenaustauschs standen jede Menge konkrete Ergebnisse. In Zukunft wollen die beiden Kommunen kulturell, touristisch und wirtschaftlich noch enger zusammenarbeiten. Und noch etwas betont Delegationsleiter Miguel Odhner: „Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders bedeutsam, dass wir als Europäer noch näher zusammenrücken und uns über das austauschen, was unser wichtigstes Gut ist: die Demokratie. Jedes unserer Treffen trägt dazu bei.“
Unterstützt wurde das Partnerschaftstreffen übrigens von der NRW-Landesinitiative „Europa- Schecks“. Sie setzt sich in vielfältiger Art und Weise dafür ein, den Europagedanken in Nordrhein- Westfalen zu stärken.
Reiseziel Polen!
Knapp vier Wochen später machte sich dann eine kleine Delegation aus Hiddenhausen zusammen mit dem Hiddenhauser Chor „Freundschaft“ auf den Weg in die Partnerstadt Czechowice-Dziedzice in Schlesien. Anlass des Besuchs: der 70. Geburtstag des polnischen Chors „Moniuszko“. Zwischen diesem und dem Chor „Freundschaft“ gibt es seit mehr als 35 Jahren eine enge Chor-Freundschaft. Pläne für ein gemeinsames Geburtstagskonzert gab es schon länger, jetzt fand dieses im festlichen Rahmen im Kulturzentrum in Czechowice- Dziedzice statt.
Zusätzlich kam natürlich auch der Austausch über kommunale Themen und die weitere Entwicklung der seit mehr als drei Jahrzehnten bestehenden Städtepartnerschaft nicht zu kurz. Beide Seiten waren sich einig, wie wichtig es gerade heute ist, diesen Dialog fortzuführen und noch aktiver mit Leben zu füllen. An Ideen hierfür herrschte kein Mangel.
„Ein funktionierendes Europa lebt von gegenseitigem Verstehen und Vertrauen. Städtepartnerschaften wie unsere sind hierfür ausgesprochen wichtig.“
Andreas Hüffmann
Bürgermeister der Gemeinde Hiddenhausen
Neben den offiziellen Gesprächen war zudem reichlich Raum für persönlichen Austausch und Eindrücke aus der Region. „Ob beim gemeinsamen Konzert der Chöre „Moniuszko“ und „Freundschaft“ oder beim Besuch im Stadtmuseum – überall wurde deutlich, dass die Verbindung zwischen Hiddenhausen und Czechowice-Dziedzice für die Menschen hier und dort immer noch etwas Besonderes ist“, berichtet Pressesprecherin Ulrike Bleimund, Mitglied der Hiddenhauser Delegation. Und so fiel das gemeinsame Fazit am Ende leicht: Städtepartnerschaften leben von Begegnungen. Und genau davon hatte dieser Besuch viele zu bieten.
Menschen zusammenbringen, voneinander lernen, Zusammenarbeit vertiefen. Die Hiddenhauser Städtepartnerschaften haben nichts von ihrer Aktualität verloren. Im Gegenteil. Sie leisten mehr denn je einen Beitrag zu einem Europa, in dem sich alle zuhause fühlen.
Czechowice-Dziedzice in Polen
Czechowice-Dziedzice ist eine Industriestadt mit circa 35.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Woiwodschaft Schlesien. Sie liegt auf halbem Weg zwischen den Städten Pszczyna und Bielsko-Biała am rechten Ufer der Weichsel. Die Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Hiddenhausen besteht seit 1991.
Kungälv in Schweden
Kungälv hat rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt etwa 20 km nördlich von Göteborg am Fluss Göta älv. Das Gemeindegebiet reicht bis zur Küste des Skagerrak und umfasst auch das Fremdenverkehrszentrum Marstrand – ein beliebtes Ausflugsziel der Göteborgerinnen und Göteborger. Auch diese Städtepartnerschaft wurde 1991 geschlossen.
Loitz in Deutschland
Loitz ist eine Landstadt an der Peene im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg- Vorpommern. Sie zählt rund 4200 Einwohnerinnen und Einwohner. Die historische Altstadt umfasst ein Straßennetz aus dem 13. Jahrhundert und Bürgerhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten. Loitz ist seit 1990 Partnerstadt der Gemeinde Hiddenhausen.
Text/ Fotos: Gemeinde Hiddenhausen
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