Natürlich waren da zunächst große Freude und Erleichterung, als die Handballer des CVJM Rödinghausen und die Fußballer des SV Rödinghausen kurz vor dem Saisonfinale den Klassenerhalt sichern konnten. Fast schon sinnbildlich gelang beiden der Klassenerhalt jedoch mit einer Niederlage.
Natürlich waren da zunächst große Freude und Erleichterung, als die Handballer des CVJM Rödinghausen und die Fußballer des SV Rödinghausen kurz vor dem Saisonfinale den Klassenerhalt sichern konnten. Fast schon sinnbildlich gelang beiden der Klassenerhalt jedoch mit einer Niederlage.
Der SVR verlor sein letztes Heimspiel gegen den Tabellenletzten SC Wiedenbrück mit 0:1, auch das Saisonfinale bei der zweiten Mannschaft des SC Paderborn ging mit 0:2 verloren. So blieb nur wenig Raum, um sich über den Verbleib in der Liga zu freuen. Beim SV Rödinghausen endet damit eine sportlich wie personell unruhige Saison. Bereits im Dezember hatte sich der Verein vom erst im Sommer verpflichteten Trainer Dennis da Silva Félix getrennt. Nachfolger Lars Fleischer sollte die Mannschaft stabilisieren. Der Klassenerhalt gelang zwar, die erhoffte Entwicklung blieb aber aus. Nun muss auch Fleischer nach nur einem halben Jahr wieder gehen. Neuer Trainer wird Fabian Lübbers, der von den Sportfreunden Lotte kommt. Mit ihm verbindet der Verein die Hoffnung auf neue Impulse und eine klarere sportliche Linie. Für den SVR heißt es nun, die schwächste Spielzeit seit Jahren abzuhaken, die eigenen Ansprüche kritisch zu hinterfragen und realistisch einzuordnen – und eine Mannschaft zu formen, die wieder mehr Stabilität und Qualität auf den Platz bringt.
Dass es gegen den Abstieg gehen würde, war den Verantwortlichen des CVJM Rödinghausen schon vor der Handball- Regionalliga-Saison klar. Der Kader war von Beginn an deutlich kleiner als der der Mitbewerber; Verletzungspech setzte ihm im Laufe der Spielzeit zusätzlich zu. So war früh absehbar, dass es in dieser Saison nur darum gehen konnte, irgendwie über dem Strich zu landen. Auch die letzte Partie gegen Gladbeck ging verloren, doch Ergebnisse in anderen Hallen und der Taschenrechner halfen weiter. Der Blick von Trainer Johannes Orendi ging dabei tatsächlich in die 3. Liga Nord-West, wo Ahlen gegen Minden II gewann und damit dafür sorgte, dass Rang zehn in der Regionalliga zum Klassenerhalt reicht. „Totgeglaubte leben länger“, lautet das Fazit der Verantwortlichen beim CVJM Rödinghausen. Sie feierten den Klassenerhalt ausgiebig, ehe es bereits im Juni mit der Vorbereitung auf die kommende Regionalliga- Saison wieder von vorne losgeht.
Deutlich erfreulicher verlief die Saison für die erste Mannschaft des TuS Bruchmühlen. Die Fußballer spielten eine starke Saison in der Kreisliga A und mischten kurz vor dem Saisonende noch im Aufstiegsrennen mit. Zum Zeitpunkt der Drucklegung betrug der Rückstand auf Platz eins, der den Aufstieg bedeutet, nur einen Punkt. Wie die Saison ausgeht, können wir in dieser Ausgabe von DU&ICH leider noch nicht berichten, da zwischen Drucklegung und Erscheinung noch Spieltage anstehen. Fest steht aber schon jetzt: Der TuS Bruchmühlen darf stolz auf diese Saison sein.
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