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Engelbrecht Lasertechnik: Nachhaltigkeit und Hightech aus fünf Generationen

Ausgezeichnet

Als das Telefon bei der Engelbrecht Lasertechik GmbH in Getmold klingelte und Petra und Ralf Engelbrecht erfuhren, dass ihr Unternehmen für den Zukunftspreis Handwerk OWL nominiert ist, herrschte erst einmal großes Erstaunen – und dann ebensolche Freude.

Als das Telefon bei der Engelbrecht Lasertechik GmbH in Getmold klingelte und Petra und Ralf Engelbrecht erfuhren, dass ihr Unternehmen für den Zukunftspreis Handwerk OWL nominiert ist, herrschte erst einmal großes Erstaunen – und dann ebensolche Freude.

„Wir haben ja noch nie einen Preis gewonnen – uns nicht mal für einen beworben“, erzählen die beiden später. Ganz so überraschend, in der Sache, kommt diese besondere Auszeichnung dann aber doch nicht. Denn seit Jahren schlag die beiden Geschäftsführer mit ihrem Unternehmen einen Weg ein, der durch den Begriff Nachhaltigkeit geprägt ist und als Leuchtturm in der Region bezeichnet werden darf.

Warum dies so ist und wieso die beiden am 23. September den Zukunftspreis Handwerk OWL in Gütersloh entgegennehmen werden, zeigt sich am besten bei einem Besuch vor Ort. Willkommen also bei der Engelbrecht Lasertechnik GmbH, einem Unternehmen im Industriegebiet in Getmold, das das Rampenlicht nicht sucht, sondern lieber den Fokus auf qualitativ hochwertige Arbeit, zufriedene Kunden und engagierte Mitarbeitende legt. Die Hightech-Produkte, die hier produziert werden, finden Zuspruch und Verwendung in einer sehr breiten Kundschaft – und tragen doch nur selten sichtbar den Namen.

„Dennoch ist jeder wahrscheinlich schon mal mit einem unserer Teile irgendwo in Berührung gekommen“, sagt Ralf Engelbrecht, der das Unternehmen in fünfter Generation gemeinsam mit seiner Frau Petra führt.

Als aber neulich das Telefon klingelte und es erst hieß, dass sie für den Zukunftspreis Handwerk OWL nominiert seien und ein paar Wochen später die Nachricht folgte, dass sie sogar zu den vier Gewinnern gehören, da änderte sich dann doch einiges in dem Betriebsalltag. Delegationen meldeten sich zum Besuch an und staunten über das, was sich hier hinter den blassgrünen Hallenwänden auf rund 13.000 Quadratmetern an Hightech verbirgt. Vor allem aber über das, was sich in den vergangenen Jahren, auf dem Weg zu einem der nachhaltigsten Unternehmen der Region, verändert hatte. Die Hallendächer wurden energetisch saniert, LED-Beleuchtung eingebaut, eine PV-Anlage installiert. Gabelstapler fahren hier ausschließlich strombetrieben, in der eigenen Flotte finden sich vornehmlich Elektro- und Hybridfahrzeuge und selbst die LKW werden mit Gas, nicht mit Diesel betrieben.

Vielleicht noch wichtiger: In der Produktion wurden die CO2-Laser gegen Fiberlaseranlagen ausgetauscht – und verbrauchen so nur noch ein Drittel der bisherigen Energiemenge. Der Material- und Rohstoffverbrauch wurde durch ein effizientes Verschalten der Aufträge reduziert, die Digitalisierung senkt den Papierverbrauch drastisch und selbst die das Gebäude umgebenden Grünanlagen, die aus heimischen Gewächsen bestehen, erfreuen nicht nur das Auge, sondern vor allem die vielen Insekten, die sich hier tummeln.

Modernste Anlagen und eingesetzte Technik verringern den Energiebedarf um zwei Drittel.
Unter Strom: Seit vielen Jahren setzt Engelbrecht Lasertechnik auf strombetriebene Fahrzeuge – nicht nur bei den Gabelstaplern.

„Wir ahnen zwar ein wenig, wer uns vorgeschlagen hat, aber überrascht waren und sind wir immer noch“, sagt Petra Engelbrecht, Ururenkelin des Firmengründers, der nur einen Steinwurf entfernt vom jetzigen Standpunkt vor gut 150 Jahren mit einer Schmiede sein Geld verdiente. Heute steht bereits die sechste Generation in den Startlöchern, um den seit vielen Jahren eingeschlagenen, vom nachhaltigen Gedanken geprägten Weg weiter fortzuführen, der „hoffentlich viele Nachahmer findet“, so Petra Engelbrecht.

Petra und Ralf Engelbrecht leiten heute das Unternehmen – in fünfter Generation.

Wieso sie selbst nicht nur zum Vorzeigebetrieb wurden, sondern vor allem beim Thema Nachhaltigkeit viele Schritte voraus sind, können die beiden schnell beantworten. „Wir wollen attraktiv für unsere aktuell 90 und alle zukünftigen Mitarbeitenden sein und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld bieten. Gleichzeitig treibt uns der Wille an, gerade in unserer Branche, die nun einmal sehr viel Energie benötigt, so ressourcenschonend wie möglich unterwegs zu sein“, unterstreicht Ralf Engelbrecht. All das natürlich nicht als einmaliges Ziel, sondern als „kontinuierlicher Weg, den wir als Familienunternehmen mit voller Überzeugung gehen“, betont Geschäftsführerin Petra Engelbrecht. „Jeder Schritt zählt. Wenn dabei quasi als Zwischenziel ein solcher Preis dabei herauskommt, freut uns das. Wir sehen es aber als Selbstverständlichkeit an, unseren Beitrag zu leisten, wo immer es möglich ist“, so die Unternehmerin in fünfter Generation und diesjährige Preisträgerin des Zukunftspreises Handwerk OWL.

Nicht nur schön anzusehen: Die Grünanlagen aus heimischen Pflanzen locken viele Insekten an.

Nr 37

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