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Ein besonderer Anlass braucht einen besonderen Ort. Hiddenhausen bietet gleich drei davon.

Trau dich in Hiddenhausen

Rund hundert Mal gaben sich Paare im vergangenen Jahr in Hiddenhausen das standesamtliche Ja-Wort. Egal, ob dies lange geplant oder eher spontan geschieht, mit vielen Gästen oder im kleinen Kreis – für das Gelingen dieses unvergesslichen Tages spielt das Ambiente natürlich eine entscheidende Rolle. HIER hat sich umgeschaut. Und festgestellt: Was den Trauort betrifft, hat man in unserer Gemeinde eine äußerst angenehme Qual der Wahl.

© JBC-FOTOGRAFIE Heiraten auf Gut Bustedt – einfach phänomenal! Gerade auch im Frühherbst, wenn sich die Blätter der unzähligen Bäume rund um das Gut nach und nach rot färben.

Rund hundert Mal gaben sich Paare im vergangenen Jahr in Hiddenhausen das standesamtliche Ja-Wort. Egal, ob dies lange geplant oder eher spontan geschieht, mit vielen Gästen oder im kleinen Kreis – für das Gelingen dieses unvergesslichen Tages spielt das Ambiente natürlich eine entscheidende Rolle. HIER hat sich umgeschaut. Und festgestellt: Was den Trauort betrifft, hat man in unserer Gemeinde eine äußerst angenehme Qual der Wahl.

Trauen im Rathaus Hiddenhausen ist der Klassiker – hier weiß man, was man hat.

Zeitlos souverän: Das Trauzimmer im Rathaus

Beginnen wir mit dem Trauzimmer im Rathaus in Lippinghausen. Alle, die es modern und eher unprätentiös mögen, sind hier bestens aufgehoben. Angenehm helles Tageslicht, zeitgemäßes Mobiliar, ein bisschen Blick nach draußen ins Grüne – hier finden maximal 20 Personen einen Sitzplatz. Stehplätze für weitere Personen sind zusätzlich machbar.

Der Clou: Direkt vom Trauzimmer aus kommt man auf eine großzügige Terrasse. Vom Ja-Wort bis zum anschließenden Sektempfang oder Ähnlichem sind es also nur wenige Schritte. Das Trauzimmer im Rathaus Hiddenhausen ist übrigens barrierefrei zu erreichen.

Rathausstraße 1, 32120 Hiddenhausen

© Gemeinde Hiddenhausen Wer Sinn für Nostalgie hat, wird sich in die Museumsschule Hiddenhausen als Trauort auf Anhieb verlieben.

Trauung als Zeitreise: die Museumsschule Schweicheln-Bermbeck

Mitte des 19. Jahrhunderts büffelte hier der Nachwuchs Lesen, Rechnen und Heimatkunde. Heute ist die ehemalige Dorfschule in Schweicheln-Bermbeck ein außergewöhnliches Kleinod, in dem die Zeit scheinbar stehengeblieben ist. Die Ausstattung des alten Schulgebäudes wurde bis ins kleinste Detail liebevoll konserviert. Wer an einer Führung durch die Museumsschule teilnimmt, kann auf Wunsch auch eine Schulstunde anno 1847 erleben.

Für Trauungen bietet das denkmalgeschützte Fachwerkhaus ein einzigartiges nostalgisches Ambiente. Getraut wird in der Schulstube, dem alten Klassenzimmer. Hier reicht der Platz für circa 40 Personen. Aufgepasst: Authentizität geht vor Bequemlichkeit. Soll heißen: Die Gäste nehmen stilecht auf den alten Schulbänken Platz. Hochzeiten im kleinsten Kreis sind in der ebenfalls im Gebäude befindlichen Wohnung des Schulmeisters möglich. Platz für einen standesgemäßen Sektempfang oder Ähnliches bietet bei sonnigem Wetter der Schulgarten, der das Gebäude umgibt. Zusätzlich angemietet werden kann der um 1800 erbaute Fachwerk-Speicher auf der Rückseite der Schule. In ihm lassen sich Sektempfang oder Get-together auch absolut regensicher durchführen.

Blumenstraße 60, 32120 Hiddenhausen

Nicht nur für Adelige: Trauen auf Gut Bustedt

Gut Bustedt ist wohl jeder und jedem in Hiddenhausen ein Begriff. Das historische Wasserschloss beherbergt das weithin bekannte Biologiezentrum. Zugleich ist es ein beliebter Veranstaltungsort. Zum Beispiel für die Celtic Night, die regelmäßig zum Programm der „Kultur in der Provinz“ gehört.

„Das hat etwas Einmaliges“, so urteilen viele Gäste, die schon einmal bei einer Trauung auf Gut Bustedt dabei waren. Kein Wunder, findet man hier doch einen Rahmen vor, wie es ihn in der Region kein zweites Mal gibt. Imposante Architektur und wunderschöne Natur, diese Kombination garantiert nicht nur eine unvergessliche Atmosphäre, sondern auch außergewöhnliche Hochzeitsfotos. Dafür gibt es im Inneren des Herrenhauses aus dem 17. Jahrhundert gleich zwei Trauzimmer. Das kleine hat Platz für sechs bis sieben Personen, das größere für Hochzeitsgesellschaften bis circa 20 Personen. Schon der Gang durch die Flure der massiven Wasserburg zum Trauzimmer sorgt für Schmetterlinge im Bauch. Die beiden Zimmer selber beeindrucken durch ihre historischen Wandmalereien aus den Jahren 1797 bis 1799 und ein opulentes Raumgefühl.

Nach dem Ja-Wort geht es dann nach draußen ins Grüne. Zum Beispiel in den sonnendurchfluteten Innenhof oder auf die barocke Steinbrücke. Hier trifft man sich zu Gesprächen, zum Sektempfang … und natürlich zu den schon erwähnten außergewöhnlichen Hochzeitsfotos.

Gutsweg 35, 32120 Hiddenhausen

© JBC-FOTOGRAFIE Hier traut der Chef noch selbst: Ab und an nimmt auch Bürgermeister Andreas Hüffmann das Eheversprechen entgegen.

3 Fragen an Jennifer Boleso

Standbeamtin

Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit auf dem gerne Trauungen durch. Standesamt gekommen?

Meine Mutter war Reinigungskraft in einem anderen Standesamt und verstand sich dort sehr gut mit den Kolleginnen und Kollegen. Darüber hatte ich die ersten Berührungspunkte und habe gelernt, dass Standesamt ganz viel mehr bedeutet als ausschließlich „zu verheiraten“. Sie gab mir damals den Anstupser, eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten zu machen, um so den Wunsch zu verfolgen, irgendwann einmal Standesbeamtin sein zu können.

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf besondere Freude?

Das Schönste und Interessanteste sind für mich die Traugespräche. Ich liebe es, mit den Brautpaaren in Erinnerungen zu schwelgen und ihre Kennenlern-Geschichte sowie alles drum herum aus ihnen „herauszukitzeln“. Jedes Brautpaar bringt seine eigene individuelle Geschichte mit und offenbart dadurch einen Teil der Vergangenheit.

Ihr schönstes Erlebnis während Ihrer Arbeit auf dem Standesamt?

Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man Brautpaare Richtung Zukunft begleiten darf. Noch aufregender ist es, wenn man die eigenen Freundinnen vor sich hat und die Ehre hat, die Trauung zu gestalten und mit ihnen das Ja- Wort zu sprechen. So durfte ich im letzten Jahr zwei meiner Freundinnen Richtung Bund der Ehe begleiten. Das Originellste war für mich ein Teddy, den das Brautpaar zur Eheschließung mitbrachte. Ein Teddy, der die Beziehung schon seit 18 Jahren begleitete sowie auch die gemeinsamen Reisen des Brautpaares. Seitdem wurde vor jeder Sehenswürdigkeit im Urlaub ein Foto von ihm gemacht. Zur wichtigsten Sehenswürdigkeit, der Eheschließung, wurde er dann mit dem Brautpaar im Trauzimmer fotografiert.

Text: Gemeinde Hiddenhausen
Fotos: JBC-Fotografie / Bünde, Gemeinde Hiddenhausen, Tobias Heyer / HOCH5

03 / 2024

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