Spielplätze müssen denen gefallen, die auf ihnen spielen. Und das sind – wer sonst – natürlich die Kinder. Deshalb setzt die Gemeindeverwaltung bei der Neugestaltung der Spielplätze in Hiddenhausen schon seit geraumer Zeit auf ein Procedere, das die Ideen und Bedürfnisse der Kinder so weit wie möglich berücksichtigt. Vier Spielplätze wurden so schon saniert. Jetzt sind zwei weitere dran: der Spielplatz an der Holtstraße in Oetinghausen und der Spielplatz an der Paul-Maar-Grundschule in Eilshausen. Auch hier reden die Kinder ein entscheidendes Wörtchen mit.
Spielplätze müssen denen gefallen, die auf ihnen spielen. Und das sind – wer sonst – natürlich die Kinder. Deshalb setzt die Gemeindeverwaltung bei der Neugestaltung der Spielplätze in Hiddenhausen schon seit geraumer Zeit auf ein Procedere, das die Ideen und Bedürfnisse der Kinder so weit wie möglich berücksichtigt. Vier Spielplätze wurden so schon saniert. Jetzt sind zwei weitere dran: der Spielplatz an der Holtstraße in Oetinghausen und der Spielplatz an der Paul-Maar-Grundschule in Eilshausen. Auch hier reden die Kinder ein entscheidendes Wörtchen mit.
120 000 Euro für zwei Spielplätze
Diesen stolzen Betrag hat die Gemeinde Hiddenhausen trotz knapper Kassen für die beiden Projekte lockergemacht. Doch günstiger geht es einfach nicht, wenn etwas Sinnvolles herauskommen soll. Der Beschluss im Gemeinderat fiel im Juni dieses Jahres, jetzt ist es Zeit, dass gebaut wird. Uwe Schröder, der als Leiter des Amts für Schule, Sport und Kultur die Kinder- und Elternbeteiligung koordiniert, betont: „Bei der Einweihung der sanierten Spielplätze ‚Kalte Welle‘ in Eilshausen und ‚Am Dorfanger‘ in Oetinghausen haben wir es gerade wieder gesehen: Die Kinder konkret nach ihren Wünschen zu fragen, macht einfach mehr Sinn als jede abstrakte Planung.“
So funktioniert die Kinder- und Elternbeteiligung:
Im ersten Schritt werden die Familien im Umkreis des zu sanierenden Spielplatzes über die Lokalpresse und die Homepage der Gemeinde informiert, darüber hinaus auch persönlich angeschrieben und zur Mitwirkung eingeladen. Es folgt ein erster Vor-Ort-Termin. Jetzt heißt es, die Ideen der großen und kleinen Kinder sammeln. Welche Spielgeräte fehlen? Welche Einrichtungen muss der neue Spielplatz unbedingt haben? Natürlich ist nicht alles realisierbar, aber vieles, ganz vieles ist machbar. Auf dieser Basis erstellt die Gemeindeverwaltung S eine erste Planung, ermittelt Anbieterfirmen und Kosten. Bei einem zweiten Vor-Ort-Termin geht es dann ums Entscheiden. Die Gemeinde stellt die Vorplanung den Kindern und ihren Eltern vor, Angebote und Alternativen werden vorgelegt, und die Kinder wählen die zu liefernden Geräte und herzustellenden Einrichtungen aus. Jetzt gilt es nur noch, das Ganze im Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschuss vorzustellen und die Aufträge zu erteilen … und dann wird gebaut. Ist alles fertig, darf selbstverständlich auch eine stilechte Einweihung nicht fehlen.
Zu dieser Einweihung – wie auch zu den Beteiligungsterminen – kommt auch Bürgermeister Andreas Hüffmann gerne dazu. Er ist von der Vorgehensweise begeistert: „Ganz ehrlich, ich bin richtig stolz darauf, wie kreativ die Hiddenhauser Kids an so ein Thema herangehen. Da können wir Erwachsenen uns von ihnen schon eine Scheibe abschneiden. Und außerdem: Wie kann man demokratisches Miteinander und Mitbestimmung spielerisch besser vermitteln als mit solchen Projekten?“
Sie und Ihre Kinder wohnen in der Nähe des Spielplatzes an der Holtstraße in Oetinghausen oder des Spielplatzes an der Paul-Maar-Grundschule in Eilshausen? Dann machen Sie mit bei der Kinderund Elternbeteiligung. Denn Ihre Kinder haben den bestmöglichen Spielplatz verdient.
Text / Fotos: Gemeinde Hiddenhausen
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