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Zu Besuch beim TC Hiddenhausen

Spiel, Satz & Sieg

Sebastian Boehmfeld ist gerade einmal 32 Jahre alt – und schon erster Vorsitzender des Tennisclubs Hiddenhausen. Fast ebenso erstaunlich: Seit mehr als 27 Jahren ist er bereits Vereinsmitglied. „Bei mir hat die Liebe zum Tennissport einfach schon früh begonnen“, sagt der junge Mann, der hauptberuflich in der IT-Beratung tätig ist und einen Großteil seiner Freizeit auf der Tennisanlage in Hiddenhausen verbringt.

Den Ball immer im Blick: Tennisspieler Joshua Wiesekopsieker.

Sebastian Boehmfeld ist gerade einmal 32 Jahre alt – und schon erster Vorsitzender des Tennisclubs Hiddenhausen. Fast ebenso erstaunlich: Seit mehr als 27 Jahren ist er bereits Vereinsmitglied. „Bei mir hat die Liebe zum Tennissport einfach schon früh begonnen“, sagt der junge Mann, der hauptberuflich in der IT-Beratung tätig ist und einen Großteil seiner Freizeit auf der Tennisanlage in Hiddenhausen verbringt.

Hier hat er schon als Fünfjähriger im Sandkasten gespielt, hat mit zugeschaut, als die Bäume rund um den Platz gepflanzt wurden, die heute viele Meter hoch die sechs Sandplätze überragen. Eingebettet in ein Naturschutzgebiet liegt die Anlage idyllisch, „was irgendwie Fluch und Segen zugleich ist. Auf der einen Seite ist es wunderschön hier, auf der anderen haben wir keine Möglichkeiten, uns irgendwie räumlich auszuweiten“, erzählt der erste Vorsitzende. Der kam auch für ihn eher überraschend zu seinem Amt. „Als unsere vorherige Vorsitzende ankündigte, ihr Amt niederlegen, sich nicht wiederwählen lassen zu wollen, gab es zwei Möglichkeiten: Entweder wir finden niemanden und machen hier dicht – oder ich mache es“, sagt Sebastian Boehmfeld und macht nicht den Eindruck, als habe er die Entscheidung für Lösung zwei je bereut.

Eingebettet im Grün: Aus der Vogelperspektive zeigt sich, wie idyllisch die Anlage liegt.

330 Mitglieder zählt der Verein, der im vergangenen Jahr den 50. Geburtstag feierte, aktuell. Tendenz steigend. Und das auch, weil im Vorjahr die Fusion mit dem TSV Sundern vollzogen wurde, der 27 Neumitglieder und vier Tennisplätze „mitbrachte“. Doch auch mit zehn Plätzen „platzen wir aus allen Nähten, ist es nicht immer einfach, allen gerecht zu werden“, erzählt der erste Vorsitzende, der insgesamt 20 Mannschaften zählt, die das Logo des TC Hiddenhausen tragen. Daneben gibt es auch die, die einfach nur zum Spielen herkommen, die, die sich Trainerstunden nehmen und doch nicht am Ligabetrieb teilnehmen. „Bei uns ist alles möglich“, sagt Boehmfeld und verweist auf ein neunköpfiges Trainerteam, das auch an den vielen sportlichen Erfolgen großen Anteil hat. So spielen die Herren 30 und Damen 30 aktuell in der Westfalenliga, „und das kann nach zwei Aufstiegen in Folge auch gerne so bleiben“, so der erste Vorsitzende. Denn in der darüberliegenden Regionalliga wären die Anforderungen an Schiedsrichter und Rundumbetreuung kaum zu leisten – gleichzeitig will natürlich auch niemand absteigen. „Wir liegen aktuell gut im Rennen, sodass wir mit beiden Mannschaften hoffen, die Klasse halten zu können“, so Boehmfeld.

„Wir wachsen ganz gegen den Trend. Und hoffen, bald die 400-Mitgliedergrenze zu knacken.“

32 Jahre jung und schon seit 27 Jahren TCH-Mitglied: Sebastian Boehmfeld.

„Natürlich wird es nicht einfach sein, ein paar Quadratmeter an Fläche dazuzubekommen. aber wir werden es versuchen.“

Aufwärts nach Corona

Der hofft auch, dass nach der coronabedingten Pause das Vereinsleben neben dem Platz wieder an Fahrt gewinnt. „Früher war hier jeden Tag viel los – und genau diesen Stand wollen wir wieder erreichen“, so der erste Vorsitzende. Veranstaltungen wie der „Ladies Sunday Teamday“ und der „Mensday“ sollen hier helfen, nicht nur sportlich, sondern auch auf der Geselligkeitsebene wieder spitze zu sein. Dabei wissen die gegnerischen Teams von den großen Vereinen aus Dortmund und Münster schon jetzt, was sie Besonderes in Hiddenhausen erwartet. „Dass bei uns bei jedem Heimspiel der Grill angefeuert wird und es frisch gezapftes Paulaner gibt, hat sich längst rumgesprochen“, freut sich Sebastian Boehmfeld, der sich für die Zukunft vor allem wünscht, dass die Mitgliederzahl die 400er-Marke knackt. „Wenn man bedenkt, wie groß der Verein früher in Sundern war, dann sollte das realistisch sein“, so der Vorsitzende, der auch hofft, an beiden Standorten neben Tennis bald auch den neuen Paddle-Sport anbieten zu können. „Der ist vor allem für ältere Spielerinnen und Spieler sehr attraktiv und würde unser Angebot deutlich erweitern“, so das Vorhaben für die Zukunft.

Text / Fotos: Tobias Heyer / HOCH5

03 / 2024

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