Detail

Audi Q6 e-tron im Wintertest: Quattro-Feeling im Schatten

Heisser Schlitten

Zu Unrecht im Schatten: Der Audi Q6 e-tron zeigt im Winter, was quattro noch bedeutet. Es gab eine Zeit, da war Audi weit vorne, als es um das Thema E-Auto ging. Der e-tron war das Maß aller Dinge, schickes Design, neue und doch ausgereifte Technik. Es folgte der e-tron GT und man spürte: Audi kann was, wenn es um E-Technologie geht. Dann aber: irgendwie vieles eingebremst, den Pausenknopf gedrückt, keine echten Innovationen mehr, kein Update. Dafür ein Wirrwarr bei den Typenkennzahlen und plötzlich verschwinden R8 und TT, auch der Q8 e-tron plötzlich und doch nicht unbemerkt aus dem Portfolio.

Zu Unrecht im Schatten: Der Audi Q6 e-tron zeigt im Winter, was quattro noch bedeutet.

Es gab eine Zeit, da war Audi weit vorne, als es um das Thema E-Auto ging. Der e-tron war das Maß aller Dinge, schickes Design, neue und doch ausgereifte Technik. Es folgte der e-tron GT und man spürte: Audi kann was, wenn es um E-Technologie geht. Dann aber: irgendwie vieles eingebremst, den Pausenknopf gedrückt, keine echten Innovationen mehr, kein Update. Dafür ein Wirrwarr bei den Typenkennzahlen und plötzlich verschwinden R8 und TT, auch der Q8 e-tron plötzlich und doch nicht unbemerkt aus dem Portfolio.

Geblieben ist der Q6 e-tron, und der führt – zu Unrecht – eher ein Schattendasein. Zu Unrecht deshalb, weil er vor allem im Schnee, bei Eis, im polaren ostwestfälischen Winter das zeigt, was sein Name immer noch verspricht: Quattrofeeling vom Feinsten. Ob plattgefahrene Schneefläche oder vereiste Piste – der Q6 e-tron pflügt über alles federleicht und doch mit jeder Menge Grip hinweg. Während es draußen frostig kalt ist, umschmeichelt den Fahrer innen wärmstes Leder, das auch auf den hinteren Plätzen beheizbar ist. Selbst der Beifahrer verfügt über ein eigenes Display, über das er in die Musikauswahl, nicht aber in die Fahreinstellungen eingreifen kann. Und von Letzterem gibt es jede Menge im Audi Q6 e-tron, den wir in der S-Line-Ausstattung gefahren sind. Es soll sparsam von A nach B gehen? Dann schaltet der Audi vieles ab und einige Warnhinweise ein, bremst mit, befüllt so den Akku während der Fahrt und verliert nur wenig an Fahrfreude. Soll die aber gesteigert werden, dann hilft der Sportmodus weiter, der plötzlich vieles im riesigen Cockpit in ein Racing-Rot taucht und nur in eine Richtung will: vorwärts.

Es lässt sich mit ihm Bummeln und Sprinten, er rollt mit zum Einkaufen und jagt über die Langstrecke in den Urlaub. Dabei ist er leider kein Kostverächter und hier zeigt sich, dass Audi dann leider doch nicht mehr an der Spitze der E-Mobilität ist. 300 Kilometer in flotter Fahrt, im Winter? Nur mit Schweiß auf der Stirn und dem bangen Blick in Richtung Display und Ladestation-Suche zu schaffen. Auch an der Ladestation angekommen, ist er nicht der Schnellste, klafft zwischen theoretischem Wert und Praxisalltag – wie bei vielen anderen Herstellern auch – eine riesige Lücke.

All das aber: kein echter Grund mehr, sich aufzuregen. Irgendwann gewöhnt man sich daran, dass eine lange Reise mit kurzen Ladestopps deutlich entspannter ist als mit dem Benziner und vor allem mit dem Messer zwischen den Zähnen von Südtirol in einem Rutsch und ohne Tankstopp nach Hause zu jagen. Da ist der Audi Q6 e-tron eher ein Dahingleiter, immer bereit für den zackigen Zwischenspurt. Es gibt ihn als SUV und als Sportback, als normalen e-tron und in der SQ6-Variante, mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 230 km/h in der Topvariante und vor allem mit unglaublicher Stille im Innenraum – bis man die Bang & Olufsen-Anlage aufdreht und ein Livekonzert direkt vor der Bühne und doch mitten auf der Autobahn miterlebt.

Der Audi SQ6 kostet dann, bis oben unter das von innen schwarz bespannte Dach mit Sonderausstattung vollgestopft, schon mal einen sechsstelligen Betrag. Aber, und das ist heute ja meist entscheidender, eine erstaunlich niedrige Leasingrate. Was wohl daran liegt, dass der Q6 ein wenig aus dem Fokus geraten ist. Was irgendwie unverständlich ist.

Nr 38

Dieser Artikel erschien in:

Artikel aus dieser Ausgabe

Die Agentur hinter
          den Beiträgen
Zurück
Jetzt zu HOCH5 wechseln!
Du suchst etwas Neues? Möchtest die Werbeagentur wechseln? Dein Projektvorhaben mit uns besprechen? Werbung, die wirkt?

Na dann los. Wir freuen uns.

Auf deine Anfrage. Auf dich.


Und melden uns. Direkt.

Schneller, als du erwartest.
Versprochen.

Jetzt wechseln

Kleine Pause gefällig?
Am besten mit einem klitzekleinen Tipp:
Wir von HOCH5, die wir das hier machen, machen noch viel mehr.
Mehr Content, mehr Werbung, mehr Print und Web.
Neugierig? Dann hier entlang, zur Website unserer Werbeagentur.
Und ansonsten:
Viel Freude beim Weiterlesen!

HOCH5HOCH5HOCH5HOCH5