Ein ganz normaler Dienstagmittag, die Plätze im Harms Markt füllen sich, Stimmen weben durch den Laden, es ist ein Kommen und Gehen, es wird gesessen, gegessen, getrunken. So sollte es sein, sagt Patrick Miles, Projektleiter hier im Harms Markt. Und sagt noch viel mehr hier bei uns im Interview.
Seid ihr eigentlich vor allem auf das Mittagsgeschäft ausgelegt oder eher auf den ganztägigen Besuch?
PM Tatsächlich hat das Mittagsgeschäft als Erstes richtig gut funktioniert. Die Unternehmen, die Arbeitenden hier im Umfeld scheinen danach gelechzt zu haben. Das Konzept ist so darauf ausgerichtet: Man geht mit fünf, sechs Kollegen in der Mittagspause essen, jeder hat auf etwas anderes Appetit und doch sitzt man hier zusammen an einem Tisch. Das funktioniert in der Mittagszeit am besten, aber auch samstags den ganzen Tag über von 11 bis 23 Uhr. Luft nach oben haben wir noch vormittags und im Nachmittagsbereich. Dafür sind wir abends schon sehr gut besucht.
Jetzt, im Sommer, würde man auch gerne draußen sitzen. Schmerzt es, dass euer Angebot hier sehr begrenzt ist?
PM Wir haben einen kleinen Bereich, aus dem wir das Beste machen. Wir hätten natürlich gerne einen größeren Outdoorbereich, keine Frage, insbesondere hin zur Gold- und Ritterstraße. Man muss dazu auch wissen: Sommerzeit ist nicht Markthallenzeit, das ist weltweit so. Unser Mehrwert ist, dass man zu uns spontan kommen kann, dass wir hier 199 Sitzplätze haben, dass es Zeiten gibt, in denen ein schattiges, kühles Plätzchen nicht verkehrt ist. Aber, keine Frage, bekämen wir die Möglichkeit, im Outdoorbereich zu expandieren, würden wir das sofort tun.
Nehmt ihr eigentlich Einfluss auf die Standkonzepte hier?
PM Kommt drauf an. Mikro sicherlich nicht, makro schon. Wir wollen keine Doppelangebote, keinen direkten Wettbewerb schaffen. Unser Fokus liegt auf internationalen Speisen, auf einer möglichst großen Vielfalt.
Gibt es dafür, also für diese Internationalität, eigentlich einen Grund?
PM Wir haben von vornherein gesagt, dass wir etwas Einzigartiges schaffen wollen. Und das schaffst du nicht mit Pommes und Currywurst. Bei uns macht jetzt ein Nepalese auf, das ist einfach etwas ganz Anderes, etwas wirklich Besonderes.
Und gibt es eine Art Wunschliste, wenn ihr noch nen Platz frei hättet?
PM Klar, Wünsche haben wir immer. Ohne Wünsche oder Träume würde man sich schließlich nicht weiterentwickeln. Käse- und Wurst-produkte wären ne tolle Idee, dann vielleicht was Italienisches, denn danach fragen auch die Besucherinnen und Besucher. Vermutlich würde auch eine richtig gute, deutsche Küche hier laufen. Wünsche gibt es also einige, an der Realisierung arbeiten wir.
Für die meisten Menschen, mit denen man aus der Gastroszene spricht, ist Entspannung eher ein Fremdwort. Du machst dagegen einen recht entspannten Eindruck.
PM (lacht) Wir haben gerade eine gute Woche, da ist man entspannt. Vor einem halben Jahr hättest du auch bei mir ein paar Sorgenfalten gesehen. Aber in Ostwestfalen braucht wohl vieles länger. Wenn du die Menschen aber hast, dann lassen sie dich auch nicht mehr los.
Klingt so, als wärt ihr rundum zufrieden, als hättet ihr nen dicken Haken hinter dem Konzept Harms Markt?
PM Haken dahinter? Nein, so ticken wir nicht. Wir machen keinen Haken dahinter. Wir halten vielleicht mal kurz inne, ja, aber zufrieden zurücklehnen? Ganz bestimmt nicht. Wir haben das Kind zum Laufen gebracht. Bis es aber so richtig rennen kann, dauert es noch ein Weilchen. Wir sind jedoch auf dem richtigen Weg und das fühlt sich gut an.
Ein ganz normaler Dienstagmittag, die Plätze im Harms Markt füllen sich, Stimmen weben durch den Laden, es ist ein Kommen und Gehen, es wird gesessen, gegessen, getrunken. So sollte es sein, sagt Patrick Miles, Projektleiter hier im Harms Markt. Und sagt noch viel mehr hier bei uns im Interview.
Seid ihr eigentlich vor allem auf das Mittagsgeschäft ausgelegt oder eher auf den ganztägigen Besuch?
PM Tatsächlich hat das Mittagsgeschäft als Erstes richtig gut funktioniert. Die Unternehmen, die Arbeitenden hier im Umfeld scheinen danach gelechzt zu haben. Das Konzept ist so darauf ausgerichtet: Man geht mit fünf, sechs Kollegen in der Mittagspause essen, jeder hat auf etwas anderes Appetit und doch sitzt man hier zusammen an einem Tisch. Das funktioniert in der Mittagszeit am besten, aber auch samstags den ganzen Tag über von 11 bis 23 Uhr. Luft nach oben haben wir noch vormittags und im Nachmittagsbereich. Dafür sind wir abends schon sehr gut besucht.
Jetzt, im Sommer, würde man auch gerne draußen sitzen. Schmerzt es, dass euer Angebot hier sehr begrenzt ist?
PM Wir haben einen kleinen Bereich, aus dem wir das Beste machen. Wir hätten natürlich gerne einen größeren Outdoorbereich, keine Frage, insbesondere hin zur Gold- und Ritterstraße. Man muss dazu auch wissen: Sommerzeit ist nicht Markthallenzeit, das ist weltweit so. Unser Mehrwert ist, dass man zu uns spontan kommen kann, dass wir hier 199 Sitzplätze haben, dass es Zeiten gibt, in denen ein schattiges, kühles Plätzchen nicht verkehrt ist. Aber, keine Frage, bekämen wir die Möglichkeit, im Outdoorbereich zu expandieren, würden wir das sofort tun.
Nehmt ihr eigentlich Einfluss auf die Standkonzepte hier?
PM Kommt drauf an. Mikro sicherlich nicht, makro schon. Wir wollen keine Doppelangebote, keinen direkten Wettbewerb schaffen. Unser Fokus liegt auf internationalen Speisen, auf einer möglichst großen Vielfalt.
Gibt es dafür, also für diese Internationalität, eigentlich einen Grund?
PM Wir haben von vornherein gesagt, dass wir etwas Einzigartiges schaffen wollen. Und das schaffst du nicht mit Pommes und Currywurst. Bei uns macht jetzt ein Nepalese auf, das ist einfach etwas ganz Anderes, etwas wirklich Besonderes.
Und gibt es eine Art Wunschliste, wenn ihr noch nen Platz frei hättet?
PM Klar, Wünsche haben wir immer. Ohne Wünsche oder Träume würde man sich schließlich nicht weiterentwickeln. Käse- und Wurst-produkte wären ne tolle Idee, dann vielleicht was Italienisches, denn danach fragen auch die Besucherinnen und Besucher. Vermutlich würde auch eine richtig gute, deutsche Küche hier laufen. Wünsche gibt es also einige, an der Realisierung arbeiten wir.
Für die meisten Menschen, mit denen man aus der Gastroszene spricht, ist Entspannung eher ein Fremdwort. Du machst dagegen einen recht entspannten Eindruck.
PM (lacht) Wir haben gerade eine gute Woche, da ist man entspannt. Vor einem halben Jahr hättest du auch bei mir ein paar Sorgenfalten gesehen. Aber in Ostwestfalen braucht wohl vieles länger. Wenn du die Menschen aber hast, dann lassen sie dich auch nicht mehr los.
Klingt so, als wärt ihr rundum zufrieden, als hättet ihr nen dicken Haken hinter dem Konzept Harms Markt?
PM Haken dahinter? Nein, so ticken wir nicht. Wir machen keinen Haken dahinter. Wir halten vielleicht mal kurz inne, ja, aber zufrieden zurücklehnen? Ganz bestimmt nicht. Wir haben das Kind zum Laufen gebracht. Bis es aber so richtig rennen kann, dauert es noch ein Weilchen. Wir sind jedoch auf dem richtigen Weg und das fühlt sich gut an.
Kümmern sich unter anderem um die Außendarstellung vom Harms Markt:
Patrick Miles und Franzi Beckmann.