Die Farbtöpfe sind winzig, die Pinsel verfügen nur über wenige Haare. Und doch befinden wir uns nicht in einem Atelier, sondern in einer großen Produktionshalle. Normlicht durchflutet den Raum, Holzfronten stehen schräg an einer Wand und werden kritisch beäugt. „Dem Kunden ist es wichtig, dass das Gesamterscheinungsbild seiner Küche, seiner Fronten passt“, weiß Betriebsleiter Michael Meyer. Also werden die Fronten so zusammengestellt, wie sie später auch beim Kunden in der Küche zusammengesetzt werden. Es wird fotografiert, archiviert und im Zweifel auch mit Pinsel und Farbe nachgebessert. Vor allem aber erhält der Kunde auch nach Jahren die Möglichkeit, eine Front mit besonderer Maserung so als Ersatz zu erhalten, dass das Gesamtbild nicht groß verändert wurde.
Die Farbtöpfe sind winzig, die Pinsel verfügen nur über wenige Haare. Und doch befinden wir uns nicht in einem Atelier, sondern in einer großen Produktionshalle. Normlicht durchflutet den Raum, Holzfronten stehen schräg an einer Wand und werden kritisch beäugt. „Dem Kunden ist es wichtig, dass das Gesamterscheinungsbild seiner Küche, seiner Fronten passt“, weiß Betriebsleiter Michael Meyer. Also werden die Fronten so zusammengestellt, wie sie später auch beim Kunden in der Küche zusammengesetzt werden. Es wird fotografiert, archiviert und im Zweifel auch mit Pinsel und Farbe nachgebessert. Vor allem aber erhält der Kunde auch nach Jahren die Möglichkeit, eine Front mit besonderer Maserung so als Ersatz zu erhalten, dass das Gesamtbild nicht groß verändert wurde.
All das findet in einem von außen eher unscheinbar wirkenden Gebäude in Wehringdorf, nördlich von Bruchmühlen, statt. Hier ist Meyer Holzverarbeitung zu Hause, einer dieser Hidden Champions, die in der Branche jedem, in der Öffentlichkeit nur sehr wenigen bekannt sind. Die Großen der Küchenindustrie geben sich hier die Klinke in die Hand, fragen nach und beauftragen, wenn es noch nicht zur Großserie reicht, wenn Muster erstellt werden, wenn eben nicht nur Maschinenkraft, sondern auch Handwerk gefragt ist.
Dabei, sagt Michael Meyer, dürfe man sich Meyer Holzverarbeitung nicht als eine Manufaktur vorstellen, wenn es um die exakte Übersetzung dieses Begriffes geht. Hier steht ein moderner Maschinenpark, hier arbeiten CNC-Fräsen und Computerprogramme auf den Millimeter genau. Aber nebenan sorgt eben auch noch der Hobel für fliegende Späne, wird die Kreissäge per Hand bedient. Es sei die Mischung aus beidem, Maschinenpark und Handarbeit, die den Zulieferer ausmache. Hierher kommen Fachkräfte, die eben nicht am Fließband stehen, nicht tagein, tagaus den gleichen Produktionsschritt durchführen wollen. Auch hier natürlich das Problem, Fachkräfte zu finden, vor allem junge Menschen dazu zu bewegen, sich mit dem Thema Holz und Küchenproduktion zu beschäftigen.
Wer das Familienunternehmen besucht, der staunt über die Größe der langgestreckten Hallen, die sich hinter dem Verwaltungsgebäude fast ein wenig verstecken. Hier wird nicht nur gehobelt, gesägt und veredelt, sondern auch lackiert – mal in einer modernen Lackierstraße, dann, ein paar Meter weiter, per Hand. Mal will ein Kunde eine mehr als ausgefallene Farbe auf seine Front lackiert haben, dann geht es darum, für Ausstellungen und Messen Farbakzente zu setzen, die vielleicht nicht den Weg in die Küche finden – und doch in den Köpfen der Besucher hängen bleiben. Auch hier: Keine Grenzen, die gesetzt werden. Der Kundenwunsch könne noch so abwegig sein – es müsse schon viel passieren, ehe sie bei Meyer Holzverarbeitung abwinkten, sagt Michael Meyer. Spezialisten für Vielfalt – so würde er sich, seine Kollegen, das Unternehmen beschreiben. Dabei darf man nicht meinen, dass hier nur in homöopathischen Umfängen produziert werde. Ganz im Gegenteil. Gefühlt wird jeder freie Quadratmeter genutzt, um Fronten auf großen Wagen mit Rollen zu parken, weiterzuschieben, in Richtung Versand zu bringen. Rohlinge stapeln sich, wer einen neugierigen Blick auf die Adressaufkleber wirft, staunt, wer hier alles produzieren lässt. Wer genau? Wird nicht nach außen getragen. Die Lenker der Branche wüssten schon, wann sie herkommen, nachfragen sollten. Wenn Aufträge platziert werden, die nicht ins eigene Maschinenportfolio passen, für die dann eben doch zu viel Handarbeit notwendig ist, die nicht aus Länge mal Breite mal Höhe bestehen, sondern eine kräftige Portion „Mehr“ erfordern. Größtes Problem bei alledem: die Menpower. Die Küchenindustrie jagt sich gerade untereinander die Fachkräfte ab, irgendwo ist das Gras immer ein wenig grüner, locken Angebote, wird gewechselt und weitergezogen. Die Strahlkraft einer großen Marke haben wir natürlich nicht. Weiß Michael Meyer. Aber dafür eben das etwas Kleinere, das Familiäre. Es gibt immer wieder Menschen, die zurück zu ihren handwerklichen Wurzeln, nicht zum reinen Fließbandarbeiter werden wollen. Die, die sich um winzige Details kümmern, die Freude daran haben, Neues entstehen zu lassen, die ausprobieren, auch mal verwerfen wollen. Denen es vor allem um den Werkstoff Holz in all seinen Facetten gehe.
Die gibt es auch heute noch. Ist sich Michael Meyer sicher.
Wo genau ist hier vorne?
Warum öffnet sich die eine Tür nach vorn, die andere nach hinten?
Gibt es auch eine Heizung, ein Radio, eine…
Die Farbtöpfe sind winzig, die Pinsel verfügen nur über wenige Haare. Und doch befinden wir uns nicht in einem Atelier, sondern in einer…
Halt an, Halt an.
Spring mal rein.
Frag bitte mal, ob hier nicht noch ein Plätzchen für uns Frei ist.
Angefangen hat, irgendwie passend, alles im Internat. Das Abendessen war eher so geht so und so bestellten Hendrik Single und seine Kumpels…
Ein grauer Tag Mitte März, die Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt, Schneereste hängen noch in den Baumwipfeln, es könnte gemütlicher…
Das Bild, das die Eistruhe hier hergibt, ist ein überschaubares. Unser Eis kommt so gut an, dass wir mit dem Ordern kaum hinterherkommen.…
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